SEOkomm 2011 – das Konferenzprogramm geht ab

Es ist soweit und die „beste SEO Konferenz des zweiten Halbjahres“ steht in den Starlöchern. Einige Teilnehmer befinden sich heute bereits den ganzen Tag auf der SEOkomm Academy mit Ulf Weihbold und wie man auf Twitter so liest mit sehr interessanten Infos zu Google Adwords für Profis. Die Speaker und Teilnehmer befinden sich gerade bei der Anreise oder haben ihre Notebooks bereits in der Hotel Lobby aufgebaut um noch ein wenig zu arbeiten bevor es mit der zweiten SEO Konferenz in Österreich losgeht.

Ich werde, neben den drei offiziellen Live Bloggern der SEOkomm, versuchen hier im Blog über die einzelnen Sessions möglichst zeitnahe zu berichten und meine Eindrücke zusammenzufassen. Sollte es meine Zeit während der Konferenz nicht zulassen, dann wird es auf jeden Fall einen anschließenden Artikel mit geballter SEO Informationen aus Deutschland und Österreich geben.

inoffizieller SEOkomm Live Blogger

Wer sich bis jetzt das Konferenzprogramm noch nicht angesehen hat und seine favorisierten Sessions aus den drei Tracks ausgewählt hat sollte das noch schnell nachholen. Ich habe ehrlich gesagt eine Weile gebraucht und konnte mich noch immer nicht definitiv für nur einen Vortrag entscheiden. Bereits jetzt zählt zu meinen Fixpunkten beim morgigen Konferenzprogramm die Keynote von Marcus Tandler mit dem Title „SEO – eine Liebeserklärung“ und auch die Slides zum Thema Linknetzwerke & Expired Domains von Bastian Grimm werden ein Highlight am morgigen Konferenztag. Wer noch keine Zeit hatte sich das SEOkomm Konferenzprogramm anzusehen und zu entscheiden welche Vorträge er besuchen wird kann das nun nachholen. Viel Spaß und man sieht sich!

Seokomm_Programm2011

SEO für Google+ Profile und Seiten

Wie auch schon Social SEO bei Facebook wird dieses Thema in Zukunft auch bei Google+ interessant werden und ich habe mir heute einmal mein Google+ Profil genauer unter die Lupe genommen. Vorab sei gesagt, dass aufgrund des gleichen Aufbaus zwischen Google+ Profilen und Seiten kaum ein Unterschied besteht um sie für das Ranking in den Suchergebnissen interessant zu machen. Lediglich beim Profil gibt es mehr persönliche Inhalte, während man bei einer Google+ Seite durch eine detailliertere Gliederung des Beschreibungstextes anstreben sollte.

Die SEO Elemente des Google+ Profils habe ich in diesem Screenshot durch orange Boxen hervorgehoben und beschriftet, während die Pfeile auf den eigentlichen Bereich zeigen wo diese Bereiche im Profil zu finden sind. In den nächsten Zeilen möchte ich auf die einzelnen Teilbereiche etwas genauer eingehen.

Suchmaschinenoptimierung für Google+ Profil und Seiten

Der SEO Title

Brands sind ja bereits seit dem letzten Jahr in aller SEO Munde und so bleibt es vorerst auch beim Google+ Profil. Dadurch dass man seinen echten Namen verwenden muss steht dieser auch gleichzeitig für den SEO Titel bei der Optimierung von Google+ Profilen. Bei Seiten hat man hier etwas mehr Spielraum und kann zusätzlich zum Brand auch noch das eine oder andere Keyword mit in den Title packen.

Die Meta Description

Die Meta Description setzt sich hauptsächlich aus dem im Intro angegebenen Text zusammen, daher ist es von Vorteil diesen Text bei einer Optimierung des Google+ Profils oder der Seite entsprechend zu gestalten. Sollten im Intro weniger als 160 Zeichen zu finden sein setzt sich die Meta Description aus einer Kombination verschiedener Profilinformationen zusammen. Dazu gehört unter anderem der verwendete Name, gefolgt vom Untertitel, dem Beruf und Arbeitgeber zusammen. Beim Intro sollte daher auch sichergestellt sein, dass es nicht nur von Kreisen, sondern von für alle Sichtbar sein muss.

Dofollow Links

Für Linkbuilder wäre das Google+ Profil ein wahres Mekka. Im Introtext, bei „Dies & Das“ und in der rechten Seitenleiste hat man die Möglichkeit beliebig viele Verlinkungen mit frei wählbarem Linktext anzugeben. Hört sich sehr verlockend an, wäre nicht der Erschaffer dieses sozialen Netzwerkes Google. Die Verlinkungsmöglichkeiten auf der Google+ Seite sollte man nur mit Bedacht verwenden, da man sonst vielleicht zuviel preisgibt und Google neue Zusammenhänge offenbart.

Google Places Eintrag

Gleich unter der Ausbildung folgt die Angabe des Wohnortes, dieser kann für Unternehmen auch als Eintrag für das Places Ranking herangezogen werden. Daher sollte man darauf achten bei Firmensitzen die gleichen Adress- und die darunter befindlichen geschäftlichen Kontaktdaten zu verwenden.

Sichtbarkeitseinstellungen

Einer der wichtigsten Punkte überhaupt ist die Einstellung der Sichtbarkeit des Google+ Profils bzw. der Seite. Wer hier eingestellt hat, dass das Profil nicht in den Suchergebnissen erscheinen soll, der kann eine noch so gut optimierte „Über mich“ Seite haben.

Zum Ranking eines Google+ Profils im Vergleich zu einer Google+ Seite kann ich leider noch nicht viel sagen, da mir dazu noch keine Daten vorliegen. Sollte von euch jemand bereits das Ranking Verhalten von Google+ Profil vs. Seite genauer beobachtet haben würde ich mich freuen wenn ihr eure Erfahrungen in den Kommentaren mit mir teilen würdet.

5 SEO Themen, die uns 2012 beschäftigen werden

Andreas Graap von Online Marketing Video Podcast Webschorle hat am SEO Day insgesamt 35 deutschen und österreichischen SEOs die Frage gestellt was uns 2012 im Bereich der Suchmaschinenoptimierung erwarten wird. Die Antworten hat er zusammen geschnitten und in ein 7 minütiges Video verpackt und zum Schluss auch noch einige Outtakes angehängt. Ich möchte nur soviel verraten: es lohnt sich das Video bis zum Ende anzusehen! 😉

Webschorle Video Podcast

Mal abgesehen von pauschalen Antworten wie „das Internet“ oder „Google“ habe ich fünf SEO Themen, die uns 2012 beschäftigen werden aus dem Video herausgefiltert. Darunter zählt für mich im eCommerce die Conversion Optimierung, da man aus seinen Seitenbesuchern das bestmögliche Ergebnis heraus holen möchte. Und viele Seitenbetreiber haben sich noch gar keine Gedanken zu diesem Thema gemacht. Meiner Meinung nach könnte auch Social SEO und Social Media noch mehr Bedeutung gewinnen, welche jedoch stark Abhängig sein wird wie sich Google+ in den nächsten Monaten entwickeln wird. Ein interessantes SEO Thema für 2012 kam von Julian Dziki mit „Reviews und Erwähnungen“. Im englischsprachigen Raum setzen viele Affiliates bereits auf Review Sites, im deutsprachigen Markt trifft man hier nur sporadisch auf solche Projekte. Da die Kaufkraft von Reviewseiten Besuchern enorm hoch ist kann ich mich zu diesem Thema Julian nur anschließen. Sehr wahrscheinlich werden wir auch noch mit einigen Nachwehen des Panda und Brand Updates zu kämpfen haben und vor allem Unternehmen, die bisher nur wenig aus ihrem Brand gemacht haben werden sich wahrscheinlich mit diesem Thema auseinander setzen müssen. Und zum Schluss kommt natürlich noch ein wahrer Klassiker zu den Themen mit denen wir uns 2012 bei der Suchmaschinenoptimierung beschäftigen werden, nämlich Links.

5 SEO Themen, die uns 2012 beschäftigen werden

  • Conversion Optimierung
  • Social SEO & Social Media
  • Reviews & Erwähnungen
  • Panda & Brand Updates
  • Links, Links und Links
Den kompletten Webschorle Video Podcast vom den Experten am SEOday in Köln könnt ihr euch hier ansehen:

[vimeo]http://vimeo.com/31349906[/vimeo]

SEO ist kein Spam, Amen!

Matt Cutts, Herrscher über die Suchergebnisse und Head of Search Quality Team bei Google, hat im neuesten Video auf dem Webmaster Channel eine sehr interessante Frage für SEO Einsteiger und Unternehmen beantwortet. Die Antwort räumt auch gleich mit stark verbreiteten Vorurteilen aufgeschnappter Pauschalaussagen wie „SEO ist Spam und wird von bekannten Suchmaschinen abgestraft“ ordentlich auf und schafft Klarheit.

Betrachtet Google SEO als Spam? – SEO is not spam, SEO can be enormously useful, Matt Cutts

Nach Aussagen eines ehemaligen Search Quality Team Mitglieds begrüßt es Google wenn ehemalige Mitarbeiter eine eigene Agentur gründen und Unternehmen bei der Optimierung ihrer Webseiten unterstützen. Matt Cutts gibt in diesem Video ähnliche Informationen, denn Google begrüßt es wenn Maßnahmen zur besseren Auffindbarkeit einer Webseite vorgenommen werden. Er unterstreicht aber auch, dass es gewisse Methoden und Praktiken gibt, welche nicht gestattet und in einer Abstrafung enden können. Einige Punkte worauf man bei der Suchmaschinenoptimierung achten sollte sind:

  • Crawlability
  • Accessability
  • Auffindbarkeit der Webseite
  • die richtigen Keywords finden
  • ansprechendes Design
  • Seitenladezeit verbessern
  • User Experience
  • A/B Testing
  • alle anderen Whitehat Methoden lt. Google Webmaster Richtlinien

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BS75vhGO-kk#![/youtube]

[Infografik] Wieso braucht man Quality Content für SEO?

Google und Bing haben es sich zum obersten Gebot gemacht den Benutzern von Suchmaschinen möglichst passende Inhalte mit hilfreichen Informationen in den Suchergebnissen bieten zu können. Mit dem Panda Algorithmus Update hat zumindest Google einen großen Schritt in diese Richtung getan und viele Webseiten mit spamigen Inhalten um etliche Plätze nach hinten verschoben. Das Ziel der meisten Webseiten Betreiber wird sein möglichst gute Rankings zu erzielen und Besucher auf die Seite zu bekommen. Doch wieso qualitativ hochwertiger Content nicht nur für gute Rankings wichtig ist, sondern auch noch andere große Vorteile mit sich bringen kann ist vielen leider noch ein Rätsel.

Was ist Quality Content?

Eine gute Frage, denn Viele stellen sich unter Quality Content einen umgeschriebenen Wkipedia 4-Sterne Text aus einem der üblichen Content Plattformen vor. Da ich selbst regelmäßig Texte bestelle will ich diese nicht völlig verteufeln, denn unter der großen Anzahl an freien Textern befindet sich hin und wieder auch einmal jemand der ohne A4 Seiten langes Briefing versteht was einen guten Text ausmacht. Für mich ist die hohe Qualität eines Textes dann gegeben, wenn der Leser daraus Antworten auf seine Fragen bekommt oder der Inhalt in einer anderen Art und Weise einen Mehrwert für ihn darstellt und genau das dürfte auch aus Sicht der Suchmaschinen guter Content sein.

Quality Content Linkability

Hilfreicher, interessanter, lustiger oder schockierender Content ist verlinkenswert und wird auch gerne freiwillig verlinkt. Was kann man sich als SEO also schöneres wünschen als Inhalte auf einer Webseite die auf natürlichem Weg Links aufbauen, bessere Rankings erzeugen und mehr Besucher auf die Webseite bringen? Stimmt, noch mehr Links! Quality Content wird gerne da verlinkt wo man sonst nur mit viel Zeit- und Überzeugungsaufwand einen Platz bekommt, nämlich direkt aus dem Kontext heraus in einem anderen Artikel und genau deshalb sollte man auf einen Mehrwert für den User bei seinen Projekten achten. Ob dieser Mehrwert nun Informationen, Grafiken, Freebies, Checklisten oder was auch immer sind spielt eher eine Nebenrolle. Wichtig ist der Nutzen für die breite Masse, dann kommen auch Links von alleine und man kann seine wertvolle Zeit auf andere Schwerpunkte etwas verteilen.

Social Impact durch Content

Seit geraumer Zeit beeinflussen auch soziale Signale die Rankings in den Suchergebnissen und wer würde schon eine sinnlose Webseite mit Spaminhalten mit seinen Freunden auf Facebook, Twitter oder Google+ schon teilen? Richtig, niemand! Durch die Verbreitung von Inhalten auf sozialen Netzwerken können durch den Social Impact zusätzliche Seitenbesucher generiert und mehr Aufmerksamkeit erzeugt werden.

Content is (Conversion) King

Mit dem Panda Update hat der Satz „Content is King“ ein Revival gefeiert, das aber nur der halben Wahrheit entspricht. Richtig heißen müsste es „Content is Conversion King“, denn gute Inhalte sind zwar nicht billig, helfen aber auch dabei die Conversions anzukurbeln. Der Seitenbesucher ist früher bereit Geld im Internet auszugeben, wenn die Seite als Ganzen vertrauenswürdig erscheint und dazu trägt natürlich auch qualitativer Content einen nicht unerheblichen Teil dazu bei.

Sehr schön zusammen gefasst wurden diese Punkte übrigens in einer Infografik von Brafton:

Quality Content für SEO Infografik

SEOktoberfest 2011 – wo die Besten noch besser werden

Das SEOktoberfest ist jährlich eines der Highlights unter den SEO Events, vor allem weil nur ein kleiner Kreis auserwählter SEO Experten dort anzutreffen ist. Parallel zum SEOkomm Academy Gewinnspiel hat Searchmetrics eines der begehrten Tickets für das SEOktoberfest verlost und gemeinsam mit Mediadonis Marcus Tandler den Gewinner auserkoren. Aufgabe war es mit einem Bild, einem Video, einem Lied oder sonst irgendeiner Aktion von seiner SEO Leidenschaft zu überzeugen. Es war also wieder Kreativität gefragt und zwei der Beiträge haben mir besonders gut gefallen und die möchte ich euch hier kurz zeigen.

Platz 1 – Søren Riisager

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=UXs7bu5nx6o[/youtube]

Platz 3 – Björn Tantau…ääähhh…Röhrbein

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Y8uC0jsJg_o[/youtube]

IT-Projekte und ihre Auswirkungen auf SEO

Einen sehr interessanten Gastartikel von Christoph Hübner darf ich heute hier veröffentlichen zum Thema IT Projekte und ihre Auswirkungen auf Suchmaschinenoptimierung. Christoph ist Online Marketing Manager bei Twago, dem europäischen Marktplatz für professionelle Dienstleister um hochqualitative Aufgaben und Projekte zu lösen. Ab hier darf ich nun das geschriebene Wort an Christoph übergeben.

Wenn man sich als geschulter IT-Experte einen Namen in der SEO „Search Engine Optimization“ Branche machen will, die zündende Idee aber einfach ausbleibt und man dennoch unbedingt in der Netzgemeinde Fuß fassen möchte, dann führt kein Weg an Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Webauftritten vorbei, um dadurch den eigenen Standpunkt aufzuwerten.

Wer dabei nicht viel Verhandlungsgeschick aufweist und gleich mit der Tür ins Haus fällt, in der Hoffnung es würde schon irgendwie fruchten, wird verständlicherweise nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Jedoch gibt es viele Nischen im World Wide Web, die auch thematisch so oft recycelte Themen bereitwillig veröffentlichen.

Twago Dienstleister

Je schneller man dabei nach oben gelangt, desto mehr Aufmerksamkeit wird einem natürlich zu Teil. Von einer Kooperation profitieren bekanntlich meist mehrere Parteien. Viele lassen dabei aber den Leser außen vor und vergessen für wen sie diese Arbeit im Eigentlichen leisten.

Wenn man es geschafft hat und die gewünschte Präsenz sich einstellt und man plötzlich zahlreiche Mitarbeiter um sich hat, kann man davon ausgehen am Ziel angelangt zu sein.

Aber wie räumt man dem Nutzer selber wieder höhere Priorität in seinen Gastbeiträgen ein. Wie in einem solchen Projekt üblich sollte man zunächst seine Stakeholder ausfindig machen, also die Zielgruppe deren Erwartungen man durch sein Handeln und den Internetauftritt entsprechend gerecht werden möchte. Das Projekt selbst umfasst also alle Personen, die durch SEO Maßnahmen beeinflusst werden und somit ein Interesse an dieser Art von Projekt entstehen lässt.

IT Projekte Auswirkungen auf SEO

Was hat das alles mit einem IT Projekt zu tun?

Suchmaschinenoptimierung ist nichts anderes als ein fortlaufendes IT Projekt, dass für die meisten SEO Betreiber an dem Punkt als abgeschlossen angesehen wird, an dem die eigene Internetseite eine entsprechend gute Platzierung für ein gewisses Keyword erreicht hat.

Viel Arbeitskraft, bzw. Zeit und Geld werden im SEO Bereich investiert. Die meisten Internetnutzer suchen über Suchmaschinen bekanntlich nach gewissen Informationen um sich darüber Wissen anzueignen, oder ihre Suchanfrage beinhaltet eine gezielte Kaufabsicht – wobei letzteres natürlich die lukrativere Variante für Unternehmen darstellt.

Dementsprechend groß ist natürlich die Konkurrenz. Viele möchten ein Stück vom Kuchen abhaben und möglichst viele Nutzer für ihren Webauftritt gewinnen, weil es dabei immer um wirklich viel Geld geht.

Der Markt für SEO ist einem regelrechten Boom ausgesetzt, jeder möchte oben auf sein. Das es dabei auch immer Verlierer gibt liegt vor allem an fehlerhafter Kommunikation in der Planung und Durchführungsphase im Unternehmen.

Wer sich am Ende an vorderster Front behaupten wird, steht in den Sternen – oder besser gesagt in dem Suchalgorithmus von Suchmaschinenbetreibern, deren Kriterien man sein Projekt natürlich entsprechend unterzuordnen hat. Es ist kein statischer sondern ein sich ständig wandelnder Prozess.

WordPress Pagespeed Optimierung mit dem CSS-JS-Booster

Der Ladegeschwindigkeit einer Webseite ist nicht nur für die User Experience ein wichtiges Kriterium, sondern seit einiger Zeit auch ein Ranking Faktor für Suchmaschinen. Daher sollte man alles erdenkliche versuchen um den Page Speed Score so hoch wie möglich zu erhalten. Beim Blogrammierer bin ich auf eine Möglichkeit gestoßen den Pagespeed mit WordPress zu Optimieren und die HTTP-Requests um die Hälfte zu reduzieren. Das Wordpress Plugin CSS-JS-Booster übernimmt einen Teil der Performance Optimierung in WordPress.

 HTTP Request Pagespeed Optimierung

CSS-JS-Booster installieren

Um das CSS-JS-Booster Plugin vollständig zu installieren und funktionstauglich zu machen muss man neben der üblichen „Plugin Ordner in wp-content/plugins/ hochladen“ Installataion unter wp-content auch noch einen eigenen Ordner für den booster_cache anlegen und diesem die Schreibrechte „777“ geben. Im Anschluss daran noch aus der mitgelieferten .htaccess Datei die Befehle kopieren und in die eigene Datei im Root einfügen. Das CSS-JS-Booster Plugin kann nun im WordPress Admin unter dem Menüpunkt Plugins aktiviert werden und schon verrichtet es seine versprochene Arbeit.

CSS-JS-Booster Funktionalität

Das Plugin fasst mehrere CSS Dateien aus dem Head Bereichs des Blog zusammen. Der daraus resultierende neue CSS Code wird mir CSSTidy optimiert und miniert und die fertige CSS Datei wird zuletzt noch mit GZIP komprimiert, bevor sie an den Browser ausgeliefert wird.

Nach der Aktivierung des Plugins werden alle Javascripte die im Head Bereich des Blogs geladen werden zusammengefasst. Dadurch muss nicht jede Datei einzeln geladen werden, sondern es findet nur noch ein Request auf eine große Datei statt. Zuletzt wird diese zusammengefasste Javascript Datei auch noch mit GZIP komprimiert um sie schneller laden zu können.

Alle Funktionen von CSS-JS-Booster findet ihr hier:

  • Kombination von mehreren CSS Dateien
  • CSS Optimierung und Minimierung durch CSSTidy
  • GZIP Kompression der kombinierten CSS Datei
  • Ablage von externen Javascripten im eigenen Cache
  • Kombination von mehreren Javascript Dateien
  • GZIP Kompression der kombinierten Javascript Datei

Ergebnis der HTTP Request Optimierung

Nun kommen wir zum interessanten Teil, nämlich dem Ergebnis wie sich die CSS Optimierung und Javascript Optimierung durch CSS-JS-Booster auf meinen Blog ausgewirkt hat. Bei Dennis im Blog war die Verbesserung ja sehr deutlich zu spüren und die HTTP Requests konnten ungefähr um die Hälfte reduziert werden. Da ich hier bereits ein anderes Plugin im Einsatz hatte war die Auswirkung nicht ganz so groß und so haben sich die Requests nur von 59 auf 44 und von 56 auf 40 verbessert. Der Pagespeed Score ist bei der Aktivierung des CSS-JS-Booster von 81 auf 84 gestiegen und hat sich damit also auch um ein paar Punkte verbessert. Im Großen und Ganzen kann ich das Plugin nur weiter empfehlen und am Besten sollte man es in Kombination mit WP-Supercache nutzen um die Ladezeit deines Blogs zu verbessern.