SEO für Google+ Profile und Seiten

Wie auch schon Social SEO bei Facebook wird dieses Thema in Zukunft auch bei Google+ interessant werden und ich habe mir heute einmal mein Google+ Profil genauer unter die Lupe genommen. Vorab sei gesagt, dass aufgrund des gleichen Aufbaus zwischen Google+ Profilen und Seiten kaum ein Unterschied besteht um sie für das Ranking in den Suchergebnissen interessant zu machen. Lediglich beim Profil gibt es mehr persönliche Inhalte, während man bei einer Google+ Seite durch eine detailliertere Gliederung des Beschreibungstextes anstreben sollte.

Die SEO Elemente des Google+ Profils habe ich in diesem Screenshot durch orange Boxen hervorgehoben und beschriftet, während die Pfeile auf den eigentlichen Bereich zeigen wo diese Bereiche im Profil zu finden sind. In den nächsten Zeilen möchte ich auf die einzelnen Teilbereiche etwas genauer eingehen.

Suchmaschinenoptimierung für Google+ Profil und Seiten

Der SEO Title

Brands sind ja bereits seit dem letzten Jahr in aller SEO Munde und so bleibt es vorerst auch beim Google+ Profil. Dadurch dass man seinen echten Namen verwenden muss steht dieser auch gleichzeitig für den SEO Titel bei der Optimierung von Google+ Profilen. Bei Seiten hat man hier etwas mehr Spielraum und kann zusätzlich zum Brand auch noch das eine oder andere Keyword mit in den Title packen.

Die Meta Description

Die Meta Description setzt sich hauptsächlich aus dem im Intro angegebenen Text zusammen, daher ist es von Vorteil diesen Text bei einer Optimierung des Google+ Profils oder der Seite entsprechend zu gestalten. Sollten im Intro weniger als 160 Zeichen zu finden sein setzt sich die Meta Description aus einer Kombination verschiedener Profilinformationen zusammen. Dazu gehört unter anderem der verwendete Name, gefolgt vom Untertitel, dem Beruf und Arbeitgeber zusammen. Beim Intro sollte daher auch sichergestellt sein, dass es nicht nur von Kreisen, sondern von für alle Sichtbar sein muss.

Dofollow Links

Für Linkbuilder wäre das Google+ Profil ein wahres Mekka. Im Introtext, bei „Dies & Das“ und in der rechten Seitenleiste hat man die Möglichkeit beliebig viele Verlinkungen mit frei wählbarem Linktext anzugeben. Hört sich sehr verlockend an, wäre nicht der Erschaffer dieses sozialen Netzwerkes Google. Die Verlinkungsmöglichkeiten auf der Google+ Seite sollte man nur mit Bedacht verwenden, da man sonst vielleicht zuviel preisgibt und Google neue Zusammenhänge offenbart.

Google Places Eintrag

Gleich unter der Ausbildung folgt die Angabe des Wohnortes, dieser kann für Unternehmen auch als Eintrag für das Places Ranking herangezogen werden. Daher sollte man darauf achten bei Firmensitzen die gleichen Adress- und die darunter befindlichen geschäftlichen Kontaktdaten zu verwenden.

Sichtbarkeitseinstellungen

Einer der wichtigsten Punkte überhaupt ist die Einstellung der Sichtbarkeit des Google+ Profils bzw. der Seite. Wer hier eingestellt hat, dass das Profil nicht in den Suchergebnissen erscheinen soll, der kann eine noch so gut optimierte „Über mich“ Seite haben.

Zum Ranking eines Google+ Profils im Vergleich zu einer Google+ Seite kann ich leider noch nicht viel sagen, da mir dazu noch keine Daten vorliegen. Sollte von euch jemand bereits das Ranking Verhalten von Google+ Profil vs. Seite genauer beobachtet haben würde ich mich freuen wenn ihr eure Erfahrungen in den Kommentaren mit mir teilen würdet.

Google+ Badge in die Webseite integrieren

Seit dem Start der Google+ Pages ist das Google Plus Badge generierbar und konnte bereits als kleine Buttons auf der eigenen Webseite eingebunden werden. Vor wenigen Tagen sind nun auch die großen Badges online gegangen, welche zuvor nur als Preview verfügbar waren. Wie du Google+ Badge in deine Webseite integrieren kannst und warum der Badge auf manchen Webseiten nicht angezeigt werden kann erfährst du in den nächsten Zeilen.

Google Plus Badge auf Webseite einbinden

Die beiden großen Badges waren bisher nur im Preview verfügbar und konnten nicht generiert werden. Mit der Veröffentlichung wurden auch gleich zwei Änderungen durchgeführt, denn der Badge verfügt jetzt über einen Button mit dem man die Google+ Seite sofort einkreisen kann. Und weiterhin gibt es einen Google +1 Button, der bei einer Verknüpfung mit Google+ nicht mehr die Klicks auf die Goolge+ Seite zählt, sondern die eigentlichen bekommenen +1 der eigentlichen Webseiten.

Google+ Badge für Webseite erstellen

Bevor man einen Google+ Badge generieren kann muss man eine Google+ Seite in 5 Schritten erstellen. Ist die Seite erstmal richtig konfiguriert kann man den Google+ Badge Generator aufrufen und hat mit wenigen Klick eine fertige Integrationsmöglichkeit für seine Webseite. Mann muss im Generator lediglich seine Seiten ID eingeben und die Größe des Buttons auswählen und schon hat man den Code für seinen Google+ Badge. Die Seiten ID findet man indem man in Google+ zur gewünschten Seite wählt und die nach plus.google.com/b/ angezeigt Nummer kopier und anschließend im Generator einfügt. Wer sich den Generator ersparen möchte kann sich auch gerne diese beiden Codes kopieren und einfach Seiten ID und Größe anpassen:

<!-- Place this tag in the <head> of your document-->
<link href="https://plus.google.com/101677130783451925442" rel="publisher" /><script type="text/javascript">
window.___gcfg = {lang: 'de'};
(function() 
{var po = document.createElement("script");
po.type = "text/javascript"; po.async = true;po.src = "https://apis.google.com/js/plusone.js";
var s = document.getElementsByTagName("script")[0];
s.parentNode.insertBefore(po, s);
})();</script>

Diesen Code dort einfügen, wo auch das Google+ Badge erscheinen soll, verfügbare Size Werte sind: badge und smallbadge.

<!-- Place this tag where you want the badge to render-->
<g:plus href="https://plus.google.com/101677130783451925442" size="badge"></g:plus>

Warum wird das Google+ Badge nicht angezeigt?

Bei einer Google+ Badge Integration hatte ich ein Problem festgestellt, denn obwohl ich beide Codeschnipsel richtig eingefügt hatte wurde trotzdem kein  Google+ Badge angezeigt. Und wie so oft liegt die Lösung eines Problems in den WordPress Plugins. Schuld daran ist das PHP Skript CSS-JS-Booster, welches automatisch versucht CSS und Javascript zu kombinieren. Da es dafür keine separaten Einstellungen gibt in denen man bestimmte Skripte, wie beispielsweise das Google+ Badge Skript, zu deaktivieren hilft nur eines: Plugin deaktivieren und Skript löschen.

5 Tipps zur Monetarisierung von Webseiten

Seit heute gibt es einen neuen Webschorle Video Podcast mit Tipps zur „Monetarisierung von Webseiten“ mit Axel Jack Metayer. Interviewed wurde er auf der DMEXCO 2011 in Köln und Axel gibt unter anderem einige Tipps wie man seine erste Affiliate Webseite aus dem Nichts aufbaut und mit damit Geld im Internet verdienen kann. Die Quintessenzen dieses Video Podcasts kann man in 5 Punkten für Affiliate Einsteiger zusammenfassen.

5 Tipps zur Monetarisierung von Websiten

1. Interessen & Hobbies nutzen

Sucht euch das Thema eurer Webseite bzw. eures Blogs nicht nach möglichen Umsatzpotentialen, sondern nach euren Hobbies und Interessen aus. Dadurch macht euch das Bloggen dauerhaft Spaß und ihr könnt authentische Inhalte mit einem Mehrwert für die Seitenbesucher online stellen. Die Stichworte lauten: Probleme aufgreifen, Fragen beantworten, Interviews mit interessanten Persönlichkeiten veröffentlichen und verschiedene Medien wie Infografiken, Videos und Bilder von Veranstaltungen aus der gewählten Szene/Nische veröffentlichen.

2. Besucher vor Geld

Bevor ihr erste Einnahmen mit eurer Webseite erzielt baut genügend Besucher auf. Bevor man Gedanken an eine Monetarisierung des Traffics verschwendet sollte man für ausreichend Besucher sorgen. Bei 40-50 Besuchern pro Tag wird man Einnahmen von unter 10 Euro im Monat erzielen, daher sollte man für mindestens regelmäßige 300-500 Besucher sorgen, bevor man beginnt an Einnahmen zu denken. Richtig Spaß macht es dann ab 1000 tägliche Besucher, denn dann freut sich auch das Adsense Konto und man kann damit beginnen Geld im Internet zu verdienen.

3. Adsense zur Monetarisierung

Wo wir auch schon bei Punkt 3 der 5 Tipps zur Monetarisierung von Webseiten sind: Verwendet vorerst nur große 300×250 Google Adsense Anzeigenblöcke in Standardkonfiguration und mit Bild- und Textwerbung der Adwords Kunden. Der Adsense Code ist schnell eingebaut und bringt euch ein gutes Verhältnis an aufgewendeter Zeit und erzielten Einnahmen. Zusätzlich könnt ihr auch themenrelevante Werbelinks aus Partnerprogramm Netzwerken einbinden um für spezielle Themen eine bessere Relevanz der Werbung zu erzielen.

4. zuviele Köche verderben den Brei

Ganz nach diesem Motto sollte man es auch bei der Anzahl der verschiedenen Webseiten halten. Registriert euch nicht 20 Domains auf einmal und projektiert jede Webseite halbherzig. Pickt euch 1-3 Themen heraus, die euch interessieren und baut diese Webseiten aus bis sie eigenständige Einnahmen erzielen. Dann kann man sich noch immer Gedanken um neue Projekte machen und zusätzliche Domains registrieren. Vor allem bei nebenberuflichen Affiliates ist die Zeit oft recht knapp und mann muss Prioritäten setzen um nicht im Webmaster Dschungel zu verschollen.

5. DIFN – do it fucking now!

„Do it fucking now“ sollte der Satz der diesjährigen SEOkomm werden, so war es zumindest der Wunsch von Christoph Cemper. Gleichzeitig passt dieser Satz auch sehr gut als 5. Tipp für die Monetarisierung von Webseiten, denn wer zu lange plant wird von anderen überholt. Eine grobe Struktur bzw. ein Ziel wo man mit seiner Webseite hin möchte sollte man schon durchdacht haben, jedoch mit Maß und Ziel. Wichtiger ist es erst einmal zu starten und zu sehen wo sich sein Projekt hinbewegt, kleinere Anpassungen am Design, am Logo oder den Funktionen kann man auch nachträglich noch immer vornehmen und das Projekt weiterentwickeln. Das Wichtigste überhaupt ist einmal zu beginnen anstatt nur zu planen, daher do it fucking now!

[vimeo]http://vimeo.com/31720968[/vimeo]

Google+ Seite erstellen in 5 Schritten

Google+ Seiten sind da! Seit heute kann man auf Googles sozialem Netzwerk das Pendant zu den Facebook Fanpages erstellen. Wohlgemerkt noch sehr einfach gehalten und mit keinen zusätzlichen Möglichkeiten wie etwa eigenen Tabs, mehreren Administratoren oder ähnlichem. Trotzdem stand der Informationsfluss des heutigen Tages in beinahe nur einem Zeichen:

Wir haben eine Google+ Seite für Unternehmen/Interessen erstellt, bitte fügt sie euren Kreisen hinzu um Informationen zu erhalten!

Ich hatte bereits gestern über die Verfügbarkeit der Google+ Seiten geschrieben, zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch leider noch keinen Zugriff auf die Seitenerstellung. Deshalb möchte ich heute das bebilderte Erstellen einer Google+ Seite in 5 einfachen Schritten vorstellen.

1. Google+ Pages erstellen

Um eine Google+ Seite zu erstellen gibt es mehrere Wege. Entweder man öffnet das soziale Netzwerk und klickt auf den „Google+ Seite erstellen“ Link in der rechten Sidebar oder man befindet sich auf einer bereits erstellten Google+ Page und klickt auf den auffallenden blauen Button in der linken Sidebar oder man klickt auf diesen Link und gelangt direkt zur Auswahl der Kategorie für seine Google+ Seite.

Google+ Seite erstellen in 5 Schritten

2. Kategorie auswählen

Hat man sich für eine Hauptkategorie der Google+ Seite entschieden kann man nun den Seiten Namen, optional eine URL und die Unterkategorie angeben. Die Kategorie Blog bzw. Webseite findet ihr übrigens unter Kunst, Sport oder Unterhaltung. Nun muss man noch entscheiden für wen die Google+ Seite sichtbar sein soll und kann mit dem Erstellen fortfahren.

Google+ Seite erstellen in 5 Schritten

3. Motto & Profilfoto

Im 3. Schritt beim Erstellen einer Google+ Seite kann man noch ein Motto angeben und ein Profilbild hochladen. Das Profilbild sollte im Idealfall quadratisch sein bzw. der Teil den man am Profil später sehen soll, sollte in ein Quadrat passen. Denn nach dem Klick auf den weiter Button wird das ausgewählte Bild hochgeladen und der Fensterausschnitt für das Profilbild kann festgelegt werden.

Google+ Seite erstellen in 5 Schritten

4. Google+ Seite teilen

Beinahe ist die Fertigstellung der Google+ Seite geschafft, es fehlt nur noch das Teilen der neuen Seite mit seinen Kreisen, damit möglichst viele Leute sie gleich zu Beginn hinzufügen. Die Seite kann natürlich auch öffentlich geteilt werden, dann sehen nicht nur die eigen Kreise die neue Google+ Page, sondern alle Community Mitglieder sofern sie deine Nachrichten aufrufen.

Google+ Seite erstellen in 5 Schritten

5. Google+ Seite fertig erstellt

Nach dem Klick auf „Fertigstellen“ hat man es geschafft und die erste Google+ Seite ist fertig erstellt. Es erwarten einem nun einige Informationen zur Seite und was man damit nun anstellen kann. Die Google+ Box zur Verbreitung der Seite über die eigene Webseite ist derzeit nur in sehr unspektakulären Buttons in verschiedenen Größen verfügbar. Die für diesen Zweck wirklich interessante „Standard Box“ und „kleine Box“ sind derzeit leider nur als Preview verfügbar und versprechen eine Like Box im Facebook Stil.

Google+ Seite erstellen in 5 Schritten

SEO ist kein Spam, Amen!

Matt Cutts, Herrscher über die Suchergebnisse und Head of Search Quality Team bei Google, hat im neuesten Video auf dem Webmaster Channel eine sehr interessante Frage für SEO Einsteiger und Unternehmen beantwortet. Die Antwort räumt auch gleich mit stark verbreiteten Vorurteilen aufgeschnappter Pauschalaussagen wie „SEO ist Spam und wird von bekannten Suchmaschinen abgestraft“ ordentlich auf und schafft Klarheit.

Betrachtet Google SEO als Spam? – SEO is not spam, SEO can be enormously useful, Matt Cutts

Nach Aussagen eines ehemaligen Search Quality Team Mitglieds begrüßt es Google wenn ehemalige Mitarbeiter eine eigene Agentur gründen und Unternehmen bei der Optimierung ihrer Webseiten unterstützen. Matt Cutts gibt in diesem Video ähnliche Informationen, denn Google begrüßt es wenn Maßnahmen zur besseren Auffindbarkeit einer Webseite vorgenommen werden. Er unterstreicht aber auch, dass es gewisse Methoden und Praktiken gibt, welche nicht gestattet und in einer Abstrafung enden können. Einige Punkte worauf man bei der Suchmaschinenoptimierung achten sollte sind:

  • Crawlability
  • Accessability
  • Auffindbarkeit der Webseite
  • die richtigen Keywords finden
  • ansprechendes Design
  • Seitenladezeit verbessern
  • User Experience
  • A/B Testing
  • alle anderen Whitehat Methoden lt. Google Webmaster Richtlinien

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BS75vhGO-kk#![/youtube]

[Infografik] Wieso braucht man Quality Content für SEO?

Google und Bing haben es sich zum obersten Gebot gemacht den Benutzern von Suchmaschinen möglichst passende Inhalte mit hilfreichen Informationen in den Suchergebnissen bieten zu können. Mit dem Panda Algorithmus Update hat zumindest Google einen großen Schritt in diese Richtung getan und viele Webseiten mit spamigen Inhalten um etliche Plätze nach hinten verschoben. Das Ziel der meisten Webseiten Betreiber wird sein möglichst gute Rankings zu erzielen und Besucher auf die Seite zu bekommen. Doch wieso qualitativ hochwertiger Content nicht nur für gute Rankings wichtig ist, sondern auch noch andere große Vorteile mit sich bringen kann ist vielen leider noch ein Rätsel.

Was ist Quality Content?

Eine gute Frage, denn Viele stellen sich unter Quality Content einen umgeschriebenen Wkipedia 4-Sterne Text aus einem der üblichen Content Plattformen vor. Da ich selbst regelmäßig Texte bestelle will ich diese nicht völlig verteufeln, denn unter der großen Anzahl an freien Textern befindet sich hin und wieder auch einmal jemand der ohne A4 Seiten langes Briefing versteht was einen guten Text ausmacht. Für mich ist die hohe Qualität eines Textes dann gegeben, wenn der Leser daraus Antworten auf seine Fragen bekommt oder der Inhalt in einer anderen Art und Weise einen Mehrwert für ihn darstellt und genau das dürfte auch aus Sicht der Suchmaschinen guter Content sein.

Quality Content Linkability

Hilfreicher, interessanter, lustiger oder schockierender Content ist verlinkenswert und wird auch gerne freiwillig verlinkt. Was kann man sich als SEO also schöneres wünschen als Inhalte auf einer Webseite die auf natürlichem Weg Links aufbauen, bessere Rankings erzeugen und mehr Besucher auf die Webseite bringen? Stimmt, noch mehr Links! Quality Content wird gerne da verlinkt wo man sonst nur mit viel Zeit- und Überzeugungsaufwand einen Platz bekommt, nämlich direkt aus dem Kontext heraus in einem anderen Artikel und genau deshalb sollte man auf einen Mehrwert für den User bei seinen Projekten achten. Ob dieser Mehrwert nun Informationen, Grafiken, Freebies, Checklisten oder was auch immer sind spielt eher eine Nebenrolle. Wichtig ist der Nutzen für die breite Masse, dann kommen auch Links von alleine und man kann seine wertvolle Zeit auf andere Schwerpunkte etwas verteilen.

Social Impact durch Content

Seit geraumer Zeit beeinflussen auch soziale Signale die Rankings in den Suchergebnissen und wer würde schon eine sinnlose Webseite mit Spaminhalten mit seinen Freunden auf Facebook, Twitter oder Google+ schon teilen? Richtig, niemand! Durch die Verbreitung von Inhalten auf sozialen Netzwerken können durch den Social Impact zusätzliche Seitenbesucher generiert und mehr Aufmerksamkeit erzeugt werden.

Content is (Conversion) King

Mit dem Panda Update hat der Satz „Content is King“ ein Revival gefeiert, das aber nur der halben Wahrheit entspricht. Richtig heißen müsste es „Content is Conversion King“, denn gute Inhalte sind zwar nicht billig, helfen aber auch dabei die Conversions anzukurbeln. Der Seitenbesucher ist früher bereit Geld im Internet auszugeben, wenn die Seite als Ganzen vertrauenswürdig erscheint und dazu trägt natürlich auch qualitativer Content einen nicht unerheblichen Teil dazu bei.

Sehr schön zusammen gefasst wurden diese Punkte übrigens in einer Infografik von Brafton:

Quality Content für SEO Infografik

Wovon ernährt sich der Google Panda?

Das Algorithmus Update von Google hat in den Suchergebnissen einiges verändert und fleißige Optimierer, welche vom Panda Update betroffen sind, müssen ihre Arbeitsweise anpassen. Wer sich nicht an die neuen Spielregeln hält wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit seiner Webseite in den Suchergebnissen abstürzen und sich eine Weile nicht erholen. Damit man sich besser auf das Panda Update einstellen kann wurden von SEOmoz die fünf größten Futterquellen für den gemeinen Google Panda erarbeitet und alle laufen auf eine Kernaussage von Google zurück: „Baut eure Webseiten für Nutzer und nicht für Suchmaschinen„.

Vorsicht! Google Panda Ursachen

1. wenig Informationsinhalt

Eine Webseite sollte möglichst viel Information für den Nutzer bieten! Wenn diese jedoch so aufgebaut ist, dass man vor lauter Navigation, Werbung und weiterführender Links den informativen Inhalt nicht erkennen kann ist der Besucher und in weiterer Folge auch Google davon nicht begeistert. Wer mit seiner Webseite erfolgreich sein möchte, der sollte sein Augenmerk klar auf den Inhalt legen.

2. Seiten für die interne Verlinkung

Beinahe leere Unterseiten, die nur dazu dienen um bereits veröffentlichte Inhalte mit Rankings weiter nach vorne zu bringen sind vor allem von großen Informationsportalen bekannt. Diese neuen Artikel helfen dem User oftmals nichts und haben nur einen Zweck, nämlich auf die wichtigen Inhalte zu verlinken und aus diesem Grund sieht Google sie als wertlos an. Daher hat das Panda Update auch negative Auswirkungen auf die komplette Webseite, auch wenn es nur einige Unterseiten mit vermeintlichen Spam Inhalten gibt.

3. viele ähnliche Inhalte

Viele ähnliche Inhalte, die nur dem Zweck dienen auf marginal unterschiedliche Keyword Kombinationen zu optimieren sind in den Augen von Google kein Mehrwert für den Suchmaschinenbenutzer und ein gefundenes Fressen für das Panda Update. Daher sollte man, wenn man vom Panda betroffen ist, alle ähnlichen Artikel zu einem zusammenfassen und eingehende Links der alten Artikel weiterleiten.

4. zuviel Werbung

Menschen benutzen Suchmaschinen um Informationen zu erhalten! Wird der Webseiten Besucher aber von Werbung regelrecht erschlagen ist das kein Qualitätskriterium für Google. Daher hat der Google Panda auch Bannerfarmen zum Fressen gerne und zieht sie deshalb auf die hinteren Plätze in den Suchergebnissen. Gegen die Monetarisierung einer Webseite ist nichts einzuwenden, man sollte es jedoch nicht übertreiben und Werbemittel in einem gesunden Verhältnis zum Inhalt platzieren.

5. Affiliate Links und generiete Inhalte

Und nun zur eigentlichen Ursache weshalb der Panda über die ganze Welt hereingebrochen ist: spammige Affiliate Webseiten befühlt durch automatisch generierte RSS Feeds mit Content Spinning. Diese Projekte der schwarzen Schafe unter den Affiliates haben Google erst dazu gebracht dieses Algorithmus Update zu entwickeln und einzuspielen, da diese Webseiten für den User keinen Mehrwert boten und trotzdem oft die eigentlichen Informationsseiten von den vorderen Plätzen verdrängt haben. Wer auf riesige Blognetzwerke mit RSS Feeds gesetzt hat, der wird in nächster Zeit sehr viel zu tun haben.

Fazit zu Ursachen des Panda Update

Der Google Panda hat alles zum Fressen gern das für einen Otto-Normal-User keinen Mehrwert darstellt oder darauf schließen lässt, dass die gebotenen Inhalte nicht genügend Qualität bieten um in den vorderen Plätzen der Suchergebnisse bestehen zu können. Das Panda Update wird dafür sorgen, dass man sich bei einem Webprojekt mehr Gedanken über den Aufbau und die Struktur machen muss. Der Besucher und der Mehrwert für diesen rückt weiter ins Zentrum und spielt eine noch größere Rolle und genau das ist der richtige Weg. Wie bei einer Software wird es auch im Google Algorithmus nach wie vor einige Lücken geben, in die man vordringen kann, aber wer langfristig und beständig sein Geld im Internet verdienen will wird mit solchen „Lückenfüllern“ nicht auf Dauer bestehen können.

Google killt Pagination in der Web Suche

Google hat offiziell bestätigt, dass die Pagination wie es sie bisher bei der Web Suche gegeben hat nicht mehr lange verfügbar sein wird. Stattdessen wird der „Goooooooooogle“ Schriftzug und die Seitenzahlen durch eine unendliche Pagination, wie bereits von der Bildersuche bekannt, ersetzt. Bisher wurde diese Änderung nur auf google.com getestet um die Auswirkungen auf das Suchverhalten im Internet zu bewerten. Die Erwartungen an die unendliche Pagination in der Google Web Suche dürfte sich als Erfolg erwiesen haben, denn ein Google Sprecher bestätigte diesen Test und sagte dazu: „Google experimentiert ständig mit neuen Features um die Suche zu verbessern“.

endlose Pagination bei Google Web Suche

Auf Youtube gibt es auch bereits ein Video, dass die unendliche Pagination der Web Suche in einem kurzen Clip zeigt:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Grr1arPxX0E[/youtube]