Google Konkurrenz für Reise Publisher

In den vergangenen Tagen hat Google den Reiseführer Frommer gekauft und wenige Tage darauf kann man schon das erste Travel Feature in der Google Suche entdecken. Wer unter Google.com nach „Things to do in …“ sucht und die Stadt einsetzt, in die er gerne reisen möchte, bekommt vor den Suchergebnissen eine prominente „Tourist attract“ Bar angezeigt.

things to do in a city

Google geht mit diesem Feature unter die Publisher und veröffentlicht, nicht wie beim Kauf des Restaurantführers ZAGAT, redaktionelle Inhalte. Kombiniert mit dem Google Knowledge Graph, bei dem an der rechten Seite der Suchergebnisse weitere Informationen zur ausgewählten Sehenswürdigkeit angezeigt werden, ergibt dieses Feature interessante Informationen für Kultur und Städte Urlauber.

Google als virtueller Reiseführer – Gefahr für Affiliates?

Die Frage ob Google selbst als Publisher in Zukunft auftreten wird, stellt sich schon lange und die Antwort wird durch Features wie „Things to do in …“ nur untermauert. Da Google hier deutlich Vorteile hat und vor allem auch durch die prominente Platzierung und die auffallenden Bilder eine besonders hohe Aufmerksamkeit bekommt, steigt man als Publisher in den organischen Suchergebnissen oder der bezahlten Suche schlechter aus. So wie die Integration aktuell ausgeführt ist stellt das „Things to do in …“ Feature eine klare Bedrohung für jeden Publisher im Sightseeing Reisebereich dar.

Things to do in … – Chance für Recherche

Soweit ich die angezeigten Informationen bisher bewerten kann, werden die Bilder nicht random angezeigt und man kann eine gewisste Gewichtung in die Reihung der Ergebnisse legen. Dadurch hat man als Publisher die Chance dieses Feature für die Recherche zu nutzen und Informationen zu den meist gesuchten Sehenswürdigkeiten zu sammeln. Wenn man also kein entsprechendes Tool zur Hand hat, könnte man mit diesem Feature eine einfache Keywordrecherche durchführen und die Reihung in der Gewichtung berücksichtigen.

things to do in a city detail

Fazit

„Things to do in …“ ist Fluch und Segen zugleich, wobei der negative Teil weit größer ausfällt als der Positive. Egal ob es um Restaurant Bewertungen für Google+ Local, Informationen zu Hotels und Airlines oder Sehenwürdigkeiten geht, Google baut seine Content Elemente immer weiter aus und will anscheinend selbst zu seinem größten Publisher werden. Und nimmt damit zugleich den bisherigen Content Lieferanten Traffic weg. Bewusst um mehr Adwords Anzeigen verkaufen zu können? Don’t be evil!

Interessant wäre dieses Feature, wenn man durch gezielte Optimierung des Brands und mit mehrwertreichen Informationen für eine Sehenswürdigkeit auch als Ergebnis in der Detailinfo angezeigt werden würde. Als einer von x Sitelinks oder weiterführende Informationen hätte man trotz des Content Elements von Google, die Chance prominent gesichtet zu werden und Traffic zu generieren. Diesen Status zu erlangen wäre für viele eine Herausforderung und würde im Reisebereich sicher für Zündstoff sorgen.

Urheberrechtsverletzungen werden Ranking Faktor – Emanuel Update

In den nächsten Tagen wird Google ein neues Update und damit auch einen zusätzlichen Ranking Faktor im Suchnetzwerk ausrollen. Das Hauptaugenmerk ist dabei auf Webseiten gerichtet, welche gegen Urheberrechte verstoßen und unbefugt fremde Inhalte veröffentlichen. Davon ausgenommen sind große nutzergenerierte Plattformen, wie es zum Beispiel auch das Videoportal Youtube ist, wir auf Golem.de berichtet.

Google Emanuel Update gegen Copyright Verletzungen

„Diese Ranking-Änderung soll dazu beitragen, dass Nutzer seriöse Qualitätsinhalte leichter finden, sei es ein Lied auf der NPR-Musik-Website, eine TV-Show auf Hulu oder neue Musikstreams von Spotify“, hatte Amit Singhal, Googles Senior Vice President Engineering, im Unternehmensblog erklärt. Wie auf onlinemarketin.de bereits hier am Vormittag berichtet wurde.

Wenn man sich die aktuelle Grafik des Transparecy Reports ansieht, dann kann man den drastischen Anstieg der aus den SERPs entfernten URLs klar erkennen. Vor allem einschlägige Filesharing Plattformen und Tauschbörsen sind davon betroffen, da sie von den DMCA Takedowns betroffen sind. Der vollständige Report mit derzeit 128.000 URLs ist hier einzusehen.

Im Grunde genommen ist das Emanuel Update eine positive Sache, da es gegen Piraterie Webseites vorgeht und versucht Inhalte zu schützen bzw. schwerer zugänglich zu machen. Aber ein nicht zu vergessendes Problem, dass der SEOnaut Marco Janck bereits in seinem Artikel zum Google Algorithmus Update angesprochen hat, was passiert mit Mitbewerber Angriffen? Die Chance, dass man durch die Meldung einer Urheberrechtsverletzung aus den SERPs geschossen wird ist im Moment noch nicht einzuschätzen. Eine potentielle Gefahr durch einen missgünstigen Mitbewerber, der durch unfaires Verhalten die eigenen Rankings verbessern möchte ist gegeben.

Copyright Removal Request

Google stellt, wie auch schon bei den letzten Updates, für ungerechtfertigte Abstrafungen durch den Algorithmus ein Kontaktformular zur Verfügung. Es ist jedoch anzunehmen, dass bis der Request bearbeitet wird doch eine Weile verstreichen und damit auch Traffic und Geld verloren gehen wird. Es bleibt also abzuwarten wie einfach es sein wird diesen Ranking Faktor für Bad SEO auszunutzen und wie schnell Google auf falsche Meldungen reagieren kann.

Google hat sein Engagement für saubere Suchergebnisse in den letzten Jahren extrem verstärkt und versucht mit diesem Update einen weiteren Schritt in diese Richtung zu gehen. Nach eigenen Angaben hat Google alleine im letzten Monat über 4,4 Milionen URL Requests wegen Internetpiraterie und der unerlaubten Verbreitung von Inhalten bekommen. Bis das Update also vollständig eingespielt wurde, muss man in den nächsten Tagen wieder mit unregelmäßigen Suchergebnissen rechnen.

Wirkung von organischen Rankings auf Adwords Anzeigen

Das Ziel vieler Unternehmen ist es mit ihren Adwords Anzeigen Traffic auf ihre Website zu bringen und diesen anschließend zu verwerten. Damit im Laufe der Zeit die Kosten für solche Werbeausgaben sinken wird meist parallel dazu auch SEO betrieben um die bezahlten Anzeigen durch organische Rankings zu ersetzten. Im letzten Jahr wurde von Google zum ersten Mal eine Studie veröffentlicht, in der die Wirkung von organischen Rankings auf Adwords Anzeigen untersucht wurde. Das Ergebnis daraus war, dass 89% der Besuche auf Websites durch Ad-Klicks nicht durch organische Klicks ersetzt werden.

Die Ersteller der unten angezeigten Infografik haben sich nun zu folgenden zwei Fragen Gedanken gemacht:

1) Wie oft wird eine Impression von einem zugehörigen organischen Ergebnis des gleichen Betreibers in den SERPs begleitet?

2) Wie wechselt sich der inkrementelle Zusammenhang der Klicks auf Adwords Anzeigen mit Klicks auf organische Ergebnisse ab?

Während die Ergebnisse dieser Auswertungen einen Hinweis auf allgemeine Trends liefern, kann trotzdem keine Pauschalaussage dazu getroffen werden. Das heißt für Werbetreibende führt kein Umweg an randomisierten Experimenten vorbei, um zu sehen wie die Wirkung von organischen Rankings auf Adwords Anzeigen in ihrem Umfeld ausfällt. Wer einen Blick auf die allgemeinen Ergebnisse von Googledata werfen möchte, kann das unter folgendem Link machen.

Da die Studio über die Wirkung von organischen Rankings auf Adwords Anzeigen direkt von Google kommt, sollte man beim Lesen dieser immer etwas Vorsicht walten lassen. Wie das mit Studien üblicherweise so ist, gibt es jemanden der diese finanziert hat und derjenige soll am Ende doch nicht schlecht dastehen, oder?

Impact von organischen Rankings auf Adwords

 

E-Day 2012 – eBusiness sicher, smart, mobil

Heute war ich zum zweiten Mal auf einer Veranstaltung der Wirtschaftskammer mit Online Marketing Themen und zum ersten mal überhaupt am E-Day in Wien. Begonnen hat das Event recht spannend und vor allem auch lustig mit der Keynote „E-Business – sicher/smart/mobil“ von Gunter Dueck. Auf Empfehlung habe ich mir auch eine seiner anderen Vorträge angesehen und kann ebenfalls nur sagen: wer ihn noch nicht kennt, sollte sich das Video unbedingt ansehen! Danach folgte noch eine Podiumsdiskussion zum Thema der Veranstaltung und in der ersten Pause begann das Networken. Im Anschluss folgten einige interessante Zahlen und „Best Practice“ Beispiele von Roland Trnik und Karim-Patrick Bannour, bei denen auch der Hauptsaal aus allen Nähten platzte.

Wild Dueck in Action

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Nach der Mittagspause folgte die zweite Keynote zum Thema „Die Zukunft von Marketing mit Google“ und einer angekündigten Präsentation verschiedener Google Tools, Vorteilen und Tricks von Google+. Der erste Teil des Dreigespanns vom Country Manager Google DACH Stefan Tweraser präsentiert und gar nicht so uninteressant, zumindest wurde ein bisschen über Digital Natives und Digital Imigrants geplaudert. Die darauf  folgenden zwei Drittel der Google Keynote wurden für Produktpräsentationen verwendet zu denen ich in meinem Fazit zum WKO E-Day 2012 noch ein paar Zeilen verlieren werde. Am Nachmittag folgten noch zwei Workshops zu den Themen Facebook Marketing mit den Socialisten und Location Based Services/NFC wieder mit interessanten Informationen und kurz darauf für mich ein persönliches Beratungsgespräch mit einer Google Mitarbeiterin. Und das war es dann auch schon mit meinem Aufenthalt beim E-Day 2012 in Wien.

Google Keynote am WKO E-Day 2012

Fazit zum E-Day 2012

Ich bin mit der Erwartung neue Informationen und einige Trends für 2012 zu hören auf den E-Day nach Wien gefahren, außerdem wollte ich bestehende Kontakte treffen und einmal persönlich kennenlernen. Meiner Meinung nach war es nach der Keynote aber auch schon fast vorbei mit der Zukunftsmusik am E-Day 2012, denn abgesehen von einigen Infos zur gestern erschienen Timeline für Fanpages, LBS und NFC war beinahe alles was ich ab hier gesehen habe leider nur sehr seichte Informationen. Der Tiefpunkt wurde verwundlicherweise dann in der Google Session erreicht, denn die Vorstellung war einfach nur peinlich. Ein Panel mit dem reißerischen Titel „Die Zukunft von Marketing mit Google“ zu vergewaltigen und daraus eine Adwords Verkaufspräsentation auf absolutem Beginner Niveau zu machen finde ich schon recht heftig. Doch dann folgte noch die Krönung in Forum der „Vorteile und Tricks mit Google+“. Auf die Erklärungen eines Google Software Engineers wie cool Google+ ist, weil man seine Kontakte in Kreise schieben und damit nach Interessen strukturieren kann und Statusmeldungen über Google+ Buttons die fast in Echtzeit in der Timeline erscheinen, habe ich schon ewig gewartet. Leider blieben hier die wahren Vorteile und Tipps für User und Unternehmen leider aus und man hätte anstatt eines Developers lieber einen Sales Represantative auf die Bühne gestellt. Um das scheinbar vorhergesehene Debakel nicht auch noch öffentlich über die Twitterwall kommentiert zu bekommen wurde diese während der Google Präsentation mit deren Logo ersetzt. Was aber auch nicht gegen die aus dem Saal fliehenden Besucher des E-Days 2012 geholfen hat. Ein Lichtblick war dann zum Glück noch das persönliche Beratungsgespräch im Google Corner durch das ich einige Optimierungsansätze im Adwords Account bekommen habe und einige Kontakte, die ich knüpfen konnte.

Wie funktioniert die Safe Search?

Das Internet macht es vielen Jugendlichen möglich Inhalte für Erwachsene zu konsumieren und nicht nur Eltern haben es sich zur Aufgabe gemacht ihre Kinder davor zu schützen. Bei Google gibt es dazu den SafeSearch Modus in den Sucheinstellungen und damit werden Webseiten, die nicht der Allgemeinheit zugemutet werden können aus den Suchergebnissen gefiltert und ausgeschlossen. Im Jahr 2000 war Matt Cutts persönlich noch dafür verantwortlich explizite Suchergebnisse manuell aus den SERPs zu filtern. Mittlerweile funktioniert ein Großteil des Safe Search Filters automatisch und überprüft die Gewichtung von Keywords und wie oft sie auf der Zielseite vorkommen. Obwohl das System recht gut funktioniert kommt es doch hin und wieder vor, dass jemand ungerechtfertigt im Safe Search Filter landet. Hier gibt es Abhilfe über ein Google Formular über welches man die Überprüfung seiner Webseite beantragen kann.

im aktuellen Google Webmaster Central Video antwortet Matt Cutts auf die Frage wie dieser Filter für die organische und Bilder Suche funktioniert und gibt einige Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart.

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Wie schnell reagiert Google auf Malware Entfernung?

Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel über die Google Malware Warnung beim betrachten einer Seite in den SERPs und beim Öffnen der selbigen geschrieben und parallel dazu einen Test gestartet wie rasch Google auf die Entfernung der Schadsoftware reagiert. Da mehrere Domains am Server betroffen waren konnte ich mir zwei sehr ähnliche Domains als Testobjekte heraus nehmen. Die Ausgangsbasis waren zwei Projekte im gleichen Themenumfeld und beide auf WordPress basierend. Das Backlinkprofil der beiden Domains sieht sehr ähnlich aus: jeweils 1 Wikipedia Link, einige Bookmarks, Kommentarlinks und Verweise von Artikeln aus anderen Projekten. Der einzige große Unterschied besteht darin, dass Domain A in den Webmaster Tools angemeldet ist und Domain B nicht.

Google Malware Warnung entfernen

Die Ausgangsbasis

  • zwei .com Domains
  • gleiches Themenumfeld
  • gleiche CMS Basis
  • Sistrix Sichtbarkeitsindex größer 0,40
  • ähnliches Linkprofil
  • unterschiedliches Dominanter (9 Monate Differenz)
  • unterschiedlicher Status der Webmaster Tools Anmeldung

Wie reagierte Domain A auf die Entfernung der Malware?

Vor etwa 10 Tagen ist mir die Malware Warnung das erste Mal aufgefallen und daraufhin habe ich sofort die Webmaster Tools aufgerufen und festgestellt, dass auch noch andere Domains davon betroffen waren. Nach einer Kontrolle wo sich die Malware eingenistet hat wurden von mir Backups eingespielt und der Quellcode überprüft. Alle vorhandenen Spuren waren entfernt und ich hab einen Antrag auf erneute Überprüfung auf Malware in den Webmaster Tools gestellt. Nur kurze Zeit später, etwa zwei bis drei Stunden, war die Malware Warnung in den SERPs und auf der betroffenen Domain A verschwunden und der Traffic Flow zu den beworbenen Partnerprogrammen war am nächsten Tag wie gewohnt.

Wie reagierte Domain B auf die Entfernung der Malware?

Bei Domain B handelte es sich um ein Projekt mit ähnlicher Ausgangsbasis und nur zwei gravierenden Unterschieden: diese Domain wurde etwa 9 Monate nach der anderen registriert und nicht in den Google Webmaster Tools angemeldet. Da ich hier die von der Malware betroffenen Verzeichnisse nicht über die WMT abfragen konnte musste ich alle Dateien und Verzeichnisse manuell prüfen. Nachdem die Schadsoftware gefunden war spielte ich ein Backup ein und wartete erstmal einen Tag um zu sehen ob Google die Entfernung der Malware von alleine erkennen würde. Keine Reaktion und weiterhin Trafficverlust bei Domain B. Um  eine erneute Überprüfung auf Malware durch den Crawler anzustoßen hatte ich dann versucht die Domain anzupingen und trotzdem kam weiterhin keine Reaktion. Ich ging davon aus, dass ich eventuell irgendwo Malware übersehen habe, alle Dateien wurden erneut von mir kontrolliert und ein weiterer Tag zugewartet. In den darauf folgenden zwei Tagen sorgte ich für ein paar neue Backlinks durch Social Bookmarks und Kommentare und wartet über das Wochenende. Weiterhin keine Reaktion und eine Google Malware Warnung in den SERPs. Da nichts geholfen hat, beschloss ich dann gestern die Domain in den Webmaster Tools anzumelden und einen Antrag auf erneute Überprüfung von Malware zu stellen und heute ist die Warnmeldung entfernt.

Mein Fazit aus diesem kleinen Test ist, dass Google aufgrund der Geschwindigkeit bei der Überprüfung von Malware auf automatische Tools setzt. Diese dürften separat und abgetrennt vom normalen Index-Crawler arbeiten und das Web auf Schadsoftware nur langsam durchforsten. Bei einer betroffenen Webseite ohne Anmeldung in den Webmaster Tools muss man sehr lange auf die Entfernung der Warnung warten und verliert so einiges an Traffic und Sales. Meldet man die erneute Überprüfung auf Malware jedoch in den Webmaster Tools an dürfte man in eine Queue gelangen, die binnen weniger Stunden abgearbeitet wird. Es bleiben meiner Meinung nach also nur zwei Optionen bei der Entfernung von Malware über: a) man hat entweder viel Zeit und kann den Trafficverlust verschmerzen oder b) man muss die Domain gezwungenermaßen in den WMT anmelden.

Was kann man bei einer Malware Warnung unternehmen?

Jedem Webseiten Betreiber wird es kalt über den Rücken laufen, wenn er auf einer seiner Projekte die Meldung bekommt, dass die Malware Detection von Google angeschlagen hat und den Seitenbesuchern eine sehr deutliche Message anzeigt: Warnung – ein Besuch dieser Website kann ihren Computer beschädigen! In mehreren Foren habe ich heute bereits gelesen, dass scheinbar eine erneute Malware Flut auf Webseiten Betreiber zurollt und leier musste ich gestern Abend schon feststellen, dass ein Server auf dem ich ein Hosting Pakete gemietet habe ebenfalls davon betroffen ist. Das ist nicht nur ärgerlich, weil es den Traffic gegen Null sinken lässt, sondern verursacht auch noch einen zusätzlichen und ungeplanten Zeitaufwand für die Suche nach der Schafsoftware im Code, dessen Behebung und die erneute Überprüfung der Webseite auf Malware.

In den meisten Fällen sind von einer Malware Warnung Webseiten mit annehmbaren Rankings und Traffic betroffen, da sich Hacker oft nur auf diese Ziele stürzen um eine große Wirkung nach sich zu ziehen. Schuld a

Google Malware Warnung

Wie macht sich eine Malware Warnung bemerkbar?

Eine Malware Warnung kann man auf unterschiedlichen Wegen bemerken. Der Zufall kann hier eine Rolle spielen, wenn eine weniger aktiv betreute Seite davon betroffen ist, aber allem auffällige Ausreißer im Traffic sollten einem aufhorchen lassen, damit man das Projekt einmal genauer unter die Lupe nimmt. Auf diesen sechs Wegen kann man auf die Malware Warnung aufmerksam werden:

  • deutlich weniger Traffic in Analytics
  • deutlich weniger Traffic in der Partnerprogramm Statistik
  • beim Aufruf der Domain
  • eine Malware Warnung im Snippet in den SERPs
  • eine Benachrichtigung des Hostess
  • ein Mail von Google das auf die Malware hinweist

Was kann man gegen Malware unternehmen?

Zu allererst heißt es einmal Ruhe bewahren und einen Überblick über die Lage verschaffen. Nicht gerade selten ist nicht nur eine Domain am Server/Webspace von der Malware betroffen und somit sollte man seine Projekte durchsehen wie groß der verursachte Schaden ist. In den meisten Fällen wird irgendwo in den Dateien der Schadende platziert und sofern man keine aktuelle Sicherung hat wird die darauf folgende Arbeit zu einer richtigen Schnitzeljagd durch die Codezeilen. Sind die Zeilen im Code gefunden und entfernt worden kann man sie wieder hochladen und die infizierten Dateien ersetzen. Einfacher und vor allem zeitsparender ist es, wenn man wöchentliche oder tägliche Backups seiner Projekte hat und nur den Letztstand vor der Infizierung neu uploaden muss. Wer seine Webseiten auch in den Google Webmaster Tools angemeldet hat kann nun dort eine erneute Überprüfung auf Malware beantragen. Es ist auch zu empfehlen in das dafür vorgesehene Feld die getroffenen Maßnahmen für die Entfernung des Schadendes anzugeben. Hier arbeiten die Google Mitarbeiter sehr schnell und zuverlässig und binnen weniger Stunden kann man mit einer Entfernung der Google Malware Warnung rechnen, sofern der Schadcode auch wirklich entfernt wurde. Fürs erste wäre damit die einwandfreie Erreichbarkeit der Webseite wieder gesichert und nun ist es an der Zeit sich einmal genauer mit Sicherheitsvorkehrungen für sein CMS, den Server oder seinen verwendeten Passwörtern machen.

Verliere ich Rankings durch die Malware Warnung?

Sofern man schnell handelt und die Schadsoftware wieder entfernt sollte man keinen Rankingverlust befürchten müssen. Lässt man das Problem jedoch unberührt und hofft auf ein Wunder oder andere Sagen und Mythen wird man schon nach kurzer Zeit nicht nur seinen Traffic verlieren, weil Besucher die Seite nicht mehr aufrufen, sondern auch in die hinteren Pätze in den Suchergebnissen verwiesen werden.

Matt Cutts über Malware

Matt Cutts erklärt in einem Video wie Goolge zu Malware Warnungen steht und was man zur Erhöhung der Sicherheit und Entfernung der Google Warnmeldung auf einer betroffenen Domain unternehmen kann. Da es in dieser Angelegenheit viele Dinge zu beachten gibt, sollte man als Webseitenbetreiber diese Infos zumindest immer im Hinterkopf behalten.

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Zeitgeist 2011 – ein Rückblick auf das vergangene Jahr

Wie bereits in den letzten 10 Jahren veröffentlicht Google auch dieses Jahr seinen Rückblick auf die Suchanfragen des vergangenen Jahres. Anhang von animierten Grafiken werden die populärsten Suchbegriffe zusammengefasst und darunter befinden sich ergreifende Momente, wichtige Meldungen und natürlich auch schlimme Katastrophen des Jahres 2011.Google hat zusätzlich dazu ein 3 minütiges Video veröffentlicht, dass einen Schnelldurchlauf bietet und die wichtigsten Momente widerspiegelt. Wer auch noch zusätzlich dazu einen Blick auf die Ergebnisse des Zeitgeist 2010 werfen möchte, kann das ebenfalls hier im Blog tun.

Google Zeitgeist 2011

Die Aufsteiger 2011 – Suchbegriffe

Wenn man die Suchanfragen in Deutschland gesamt betrachtet, dann gehören zu den beliebtesten Suchbegriffen Computerspiele wie Minecraft und Battlefield 3 und technische Geräte wie etwas das lange angekündigte iPhone 5, das stattdessen erschienene iPhone 4S und der Mitbewerber im Smartphone Segment mit dem Samsung Galaxy S2. Auch Suchbegriffe unschöner Natur wie das Ehec Virus und die Naturkatastrophe mit atomaren Folgen in Fukushima gehören zu den Top 10 Suchbegriffen deutschlandweit im Jahr 2011. Als C-Promi Suchbegriff hat es auch DSDS 2011 und die Teilnehmerin Sarah Engels in die am meisten gesuchten Suchbegriffe geschafft.

Die Aufsteiger 2011 – Personen

  • Sarah Engels
  • Fernanda Brandao
  • Adele
  • Sebastian Wurth
  • Bruno Mars
  • Steve Jobs
  • Patrick Nuo
  • Karl Theodor zu Guttenberg
  • Andrea Berg
  • Selena Gomez

Die Aufsteiger 2011 – Bilder

  • Wallpaper
  • Tattoo
  • BMW
  • Liebe
  • Baby
  • Mercedes
  • Auto
  • Pink
  • Hund
  • Blumen

Die Aufsteiger 2011 – News

  • Japan
  • Apple
  • EHEC
  • DSDS
  • Fukushima
  • Facebook
  • Gaddafi
  • Amy Winehouse
  • Berlusconi
  • Strauss-Kahn

Die Aufsteiger 2011 – Stars & Promis

  • Megan Fox
  • Kim Kardashian
  • Emma Watson
  • Scarlett Johansson
  • Jessica Alba
  • Britney Spears
  • Angelina Jolie
  • Ashton Kutcher
  • Jennifer Lopez
  • Jay Kahn

Die Aufsteiger 2011 – Automarken

  • BMW
  • Audi
  • VW
  • Mercedes
  • Ford
  • Porsche
  • Opel
  • Fiat
  • Renault
  • Peugeot

Die Aufsteiger 2011 – Fußball

  • Champions League 2011
  • Spielplan WM 2011
  • Fußball WM 2011
  • DFB Pokal 2011
  • Schalke Inter
  • FIFA Frauen WM
  • Bundesliga Tabelle 2011
  • Schalke Manchester
  • Supercut 2011

Die Aufsteiger 2011 – Reiseziele

  • New York
  • Las Vegas
  • Malediven
  • Mallorca
  • Hawaii
  • Thailand
  • Schottland
  • Koh Samui
  • Namibia
  • Gran Canaria

Die Aufsteiger 2011 – Shopping

  • Samsung Galaxy
  • Handy
  • Schuhe
  • iPhone 4
  • HTC Desire
  • Sony Ericsson Xperia
  • iPad 2
  • Smartphone
  • Digitalkamera
  • Uhr

Die Aufsteiger 2011 – Essen & Trinken

  • Pizza
  • Kuchen
  • Wein
  • Bier
  • Kaffee
  • Sushi
  • Cola
  • Torte
  • Nudeln
  • Schokolade

Die Aufsteiger 2011 – Gesundheit

  • Zahnarzt
  • EHEC
  • Abnehmen
  • Diät
  • Durchfall
  • Blutdruck
  • Orthopädie
  • Fieber
  • Erkältung
  • Kohlehydrate
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