5 Tipps zur Monetarisierung von Webseiten

Seit heute gibt es einen neuen Webschorle Video Podcast mit Tipps zur „Monetarisierung von Webseiten“ mit Axel Jack Metayer. Interviewed wurde er auf der DMEXCO 2011 in Köln und Axel gibt unter anderem einige Tipps wie man seine erste Affiliate Webseite aus dem Nichts aufbaut und mit damit Geld im Internet verdienen kann. Die Quintessenzen dieses Video Podcasts kann man in 5 Punkten für Affiliate Einsteiger zusammenfassen.

5 Tipps zur Monetarisierung von Websiten

1. Interessen & Hobbies nutzen

Sucht euch das Thema eurer Webseite bzw. eures Blogs nicht nach möglichen Umsatzpotentialen, sondern nach euren Hobbies und Interessen aus. Dadurch macht euch das Bloggen dauerhaft Spaß und ihr könnt authentische Inhalte mit einem Mehrwert für die Seitenbesucher online stellen. Die Stichworte lauten: Probleme aufgreifen, Fragen beantworten, Interviews mit interessanten Persönlichkeiten veröffentlichen und verschiedene Medien wie Infografiken, Videos und Bilder von Veranstaltungen aus der gewählten Szene/Nische veröffentlichen.

2. Besucher vor Geld

Bevor ihr erste Einnahmen mit eurer Webseite erzielt baut genügend Besucher auf. Bevor man Gedanken an eine Monetarisierung des Traffics verschwendet sollte man für ausreichend Besucher sorgen. Bei 40-50 Besuchern pro Tag wird man Einnahmen von unter 10 Euro im Monat erzielen, daher sollte man für mindestens regelmäßige 300-500 Besucher sorgen, bevor man beginnt an Einnahmen zu denken. Richtig Spaß macht es dann ab 1000 tägliche Besucher, denn dann freut sich auch das Adsense Konto und man kann damit beginnen Geld im Internet zu verdienen.

3. Adsense zur Monetarisierung

Wo wir auch schon bei Punkt 3 der 5 Tipps zur Monetarisierung von Webseiten sind: Verwendet vorerst nur große 300×250 Google Adsense Anzeigenblöcke in Standardkonfiguration und mit Bild- und Textwerbung der Adwords Kunden. Der Adsense Code ist schnell eingebaut und bringt euch ein gutes Verhältnis an aufgewendeter Zeit und erzielten Einnahmen. Zusätzlich könnt ihr auch themenrelevante Werbelinks aus Partnerprogramm Netzwerken einbinden um für spezielle Themen eine bessere Relevanz der Werbung zu erzielen.

4. zuviele Köche verderben den Brei

Ganz nach diesem Motto sollte man es auch bei der Anzahl der verschiedenen Webseiten halten. Registriert euch nicht 20 Domains auf einmal und projektiert jede Webseite halbherzig. Pickt euch 1-3 Themen heraus, die euch interessieren und baut diese Webseiten aus bis sie eigenständige Einnahmen erzielen. Dann kann man sich noch immer Gedanken um neue Projekte machen und zusätzliche Domains registrieren. Vor allem bei nebenberuflichen Affiliates ist die Zeit oft recht knapp und mann muss Prioritäten setzen um nicht im Webmaster Dschungel zu verschollen.

5. DIFN – do it fucking now!

„Do it fucking now“ sollte der Satz der diesjährigen SEOkomm werden, so war es zumindest der Wunsch von Christoph Cemper. Gleichzeitig passt dieser Satz auch sehr gut als 5. Tipp für die Monetarisierung von Webseiten, denn wer zu lange plant wird von anderen überholt. Eine grobe Struktur bzw. ein Ziel wo man mit seiner Webseite hin möchte sollte man schon durchdacht haben, jedoch mit Maß und Ziel. Wichtiger ist es erst einmal zu starten und zu sehen wo sich sein Projekt hinbewegt, kleinere Anpassungen am Design, am Logo oder den Funktionen kann man auch nachträglich noch immer vornehmen und das Projekt weiterentwickeln. Das Wichtigste überhaupt ist einmal zu beginnen anstatt nur zu planen, daher do it fucking now!

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Affiliate Projekt Leitfaden Teil 3: Beispiele aus der Praxis

Mein dritter Teil des Affiliate Projekt Leitfadens ließ aus Zeitgründen nun etwas auf sich warten, dafür werde ich nicht nur auf ein Praxisbeispiel eingehen, sondern gleich zwei verschiedene Projekteumsetzungen herzeigen. Bevor man sich diese Praxisbeispiele ansieht sollte man zuvor den Affiliate Projekt Leitfaden Teil 1 und Teil 2 gelesen haben. In den ersten beiden Teilen geht es um die Entwicklung einer Idee bis zur Monetarisierung über Partnerprogramme. Bei meinen Beispielen aus der Praxis ist vorwegzunehmen, dass man sich Themen aussuchen sollte, die einem persönlich Spaß machen und vielleicht sogar ein Hobby sind. Die aufgezeigten Beispiele aus den Bereichen Bücher und Kredite sind nicht die einfachsten Themengebiete und sollen nur veranschaulichen wie man ein Affiliate Projekt umsetzen kann.

Als Projektbasis würde ich das Blogsystem WordPress empfehlen, da es schnell und einfach zu installieren ist und auch für Neueinsteiger sehr bedienerfreundlich ist. Neben einer recht kurzen Einarbeitungszeit kann man die Optik mit einer Vielzahl an verschiedener Themes an seine Vorstellungen ohne Webdesign- oder Programmierkenntnisse anpassen und ein riesiges Plugin Verzeichnis lässt einem das Blogsystem beliebig erweitern. Nach einer ausführlichen Keywordrecherche mit dem Google Adwords Keyword Tool liegen die ersten Keywords für das erste Affiliate Projekt bereit und nachdem Domain und Webspace bestellt sind kann man auch schon mit seiner ersten Affiliate Webseite starten.

Affiliate Projekt Praxis Beispiel 1

Mein erstes Praxisbeispiel kommt aus dem Themengebiet „Bücher und Bestseller“ und wird als klassischer Blog betrieben. Das bedeutet neue Artikel werden in Tagebuchform auf der Startseite publiziert und die aktuellsten Einträge immer zuerst angezeigt. Die einzelnen Kategorien sind nach Genres aufgebaut und in diesen werden Buchrezensionen optimiert auf Autor + Buchtitel veröffentlicht und über die Partnerprogramme von Buch.de, Bücher.de, Thalia und Amazon monetarisiert. Um auch noch andere Keywords abzudecken, wie zB. Autoren, Genres und Buchserien, kann man dazu noch Unterseiten anlegen, die Informationen zu den jeweiligen Themen bieten. Der Hauptfokus in diesem Affiliate Projekt Praxisbeispiel liegt auf dem Blog mit den chronologisch angeordneten Artikeln, die durch diverse Unterseiten unterstützt werden.

Affiliate Projekt Praxisbeispiel

Affiliate Projekt Praxis Beispiel 2

WordPress kann man auch so konfigurieren, dass es als CMS mit statischer Startseite und Blog auf einer Unterseite fungiert. Dazu muss man ins WordPress Admin gehen und zwei Seiten anlegen, anschließend kann man unter Einstellungen – Lesen eine Startseite und eine Artikelseite festlegen. Somit hat man die Möglichkeit statische Seiten auf 1-2 Keywords zu optimieren und diverse Newsartikel oder für den Longtail optimierte Artikel im Newsbereich zu veröffentlichen.

Affiliate Projekt starten

Welchen Weg man bei seinem Affiliate Projekt mit WordPress geht kommt auf das Konzept und die Strukturplanung an. Ich möchte behaupten, dass nicht in jedem Bereich beide Varianten sinnvoll sind und sowohl das Affiliate Projekt Praxibeispiel 1, als auch Beispiel 2 seine Vor- und Nachteile bei beliebigen Themen hat. Da Planung nicht nur die Hälfte des Lebens ist, sondern auch ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg oder Misserfolg eines Affiliate Projektes sollte man in diese vor dem Start genug Zeit und Gehirnschmalz investieren.

Affiliate Marketing – Was ist das?

Über kurz oder lang trifft man auf der Suche nach Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen auf Affiliate Marketing. Dabei handelt es sich um ein provisionsbasierendes Vergütungsmodell, dass auf virtuelle Empfehlungen durch setzen eines Links oder eines Banners beruht. Ein sogenannter Affiliate-Link beinhaltet einen Paramter mit angehängtem Code, der den Link eindeutig einem Affiliate zuordnet. Durch diesen Link kann ein getätigter Kauf oder die Angabe von Kontaktdaten eines Kunden eindeutig zugeordnet und entsprechende Provision ausgeschüttet werden. Affiliate Marketing kann vom Prinzip her mit einem Franchising Modell verglichen werden und bedeutet vereinfacht gesagt seinen Webseiten Besuchern Produkte anzubieten, für deren Vermittlung man eine Teil des Umsatzes ausgeschüttet bekommt. Im Affiliate Marketing oft fallende Begriffe sind Affiliate Netzwerk, Merchant/Advertiser und Affiliate/Publisher, diese sind die Bezeichnung über die Position, welche man im Affiliate Marketing einnimmt.

affiliate marketing einführung

Was ist ein Affiliate Netzwerk?

Nicht jeder Produktanbieter hat die notwendigen Ressourcen um ein eigenes Partnerprogramm und Support dafür anzubieten. Daher gibt es verschiedene Affiliate Netzwerke welche zu allen möglichen Themen Partnerprogramme aufnehmen und Werbemittelverwaltung, Provisionierung und andere Dinge abwickeln. Bei den meisten Affiliate Netzerken muss man sich für die Teilnahme an einem Programm bewerben und kann danach Werbemittel dazu generieren.

Was ist der Merchant/Advertiser?

Der Merchant oder Advertiser ist der Werbetreibende, also der Händler, welcher für seine Webseite, Dienstleistung oder Produkte neue Online – Vertriebspartner erreichen. Der Betreiber meldet sich beim Affiliates-Netzwerk als Advertiser oder Merchant an, stellt seine Werbemittel bereit und bezahlt je nach Vereinbarung eine Provision an den Publisher/Affiliate und an das Affiliate-Netzwerk. Die Abrechnung mit dem Publisher kann über verschiedene Konditionsmodelle erfolgen.

Was ist der Affiliate/Publisher?

Der Affiliate oder Publisher ist der Online – Vertriebspartner eines Partnerprogrammes und bewirbt auf seiner Webseite die Produkte oder Dienstleistungen des Merchants und erhält dafür Provision. Je nach angebotenem Vergütungsmodell kann der ublisher so über generierte Kontaktdaten, verkaufte Produkte, Klicks oder Werbemittel Aufrufe Geld im Internet verdienen.

Welche Konditionsmodelle gibt es im Affiliate Marketing?

Nicht jedes Partnerprogramm bietet die gleichen Vergütungsmöglichkeiten an, da es hier einige Unterschiede gibt möchte ich hier kurz die Unterschiede der gängigsten Vergütungsmodelle erklären. Sofern es angeboten wird bevorzuge ich das Revshare Lifetime Modell, da hier der Kunde dauerhaft dem Affiliate zugeordnet wird und alle Folgeumsätze ebenso provisioniert werden. Bei vielen Programmen wird dies jedoch nicht angeboten, hier sollte man Abschlussquote und Provision gegenüberstellen und verschiedene Produkte miteinander vergleichen um ein Optiumum zu erzeilen. Das sind die Top 5 der angebotenen Konditionsmodelle im Affiliate Marketing:

  • Pay per Click (PPC): Vergütung pro erfolgtem Klick auf ein Werbemittel
  • Pay per Lead (PPL): Vergütung eines Datensatzes bzw. einer Kontaktaufnahme durch den Kunden
  • Pay per Sale (PPS): Vergütung pro verkauftem Produkt bzw. verkaufter Mitgliedschaft
  • Pay per View: Vergütung jedes ausgelieferten Werbemittels
  • Revshare: in Kombination mit PPS, jedoch mit Lifetime Vergütung der anteiligen Provision