Wovon ernährt sich der Google Panda?

Das Algorithmus Update von Google hat in den Suchergebnissen einiges verändert und fleißige Optimierer, welche vom Panda Update betroffen sind, müssen ihre Arbeitsweise anpassen. Wer sich nicht an die neuen Spielregeln hält wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit seiner Webseite in den Suchergebnissen abstürzen und sich eine Weile nicht erholen. Damit man sich besser auf das Panda Update einstellen kann wurden von SEOmoz die fünf größten Futterquellen für den gemeinen Google Panda erarbeitet und alle laufen auf eine Kernaussage von Google zurück: „Baut eure Webseiten für Nutzer und nicht für Suchmaschinen„.

Vorsicht! Google Panda Ursachen

1. wenig Informationsinhalt

Eine Webseite sollte möglichst viel Information für den Nutzer bieten! Wenn diese jedoch so aufgebaut ist, dass man vor lauter Navigation, Werbung und weiterführender Links den informativen Inhalt nicht erkennen kann ist der Besucher und in weiterer Folge auch Google davon nicht begeistert. Wer mit seiner Webseite erfolgreich sein möchte, der sollte sein Augenmerk klar auf den Inhalt legen.

2. Seiten für die interne Verlinkung

Beinahe leere Unterseiten, die nur dazu dienen um bereits veröffentlichte Inhalte mit Rankings weiter nach vorne zu bringen sind vor allem von großen Informationsportalen bekannt. Diese neuen Artikel helfen dem User oftmals nichts und haben nur einen Zweck, nämlich auf die wichtigen Inhalte zu verlinken und aus diesem Grund sieht Google sie als wertlos an. Daher hat das Panda Update auch negative Auswirkungen auf die komplette Webseite, auch wenn es nur einige Unterseiten mit vermeintlichen Spam Inhalten gibt.

3. viele ähnliche Inhalte

Viele ähnliche Inhalte, die nur dem Zweck dienen auf marginal unterschiedliche Keyword Kombinationen zu optimieren sind in den Augen von Google kein Mehrwert für den Suchmaschinenbenutzer und ein gefundenes Fressen für das Panda Update. Daher sollte man, wenn man vom Panda betroffen ist, alle ähnlichen Artikel zu einem zusammenfassen und eingehende Links der alten Artikel weiterleiten.

4. zuviel Werbung

Menschen benutzen Suchmaschinen um Informationen zu erhalten! Wird der Webseiten Besucher aber von Werbung regelrecht erschlagen ist das kein Qualitätskriterium für Google. Daher hat der Google Panda auch Bannerfarmen zum Fressen gerne und zieht sie deshalb auf die hinteren Plätze in den Suchergebnissen. Gegen die Monetarisierung einer Webseite ist nichts einzuwenden, man sollte es jedoch nicht übertreiben und Werbemittel in einem gesunden Verhältnis zum Inhalt platzieren.

5. Affiliate Links und generiete Inhalte

Und nun zur eigentlichen Ursache weshalb der Panda über die ganze Welt hereingebrochen ist: spammige Affiliate Webseiten befühlt durch automatisch generierte RSS Feeds mit Content Spinning. Diese Projekte der schwarzen Schafe unter den Affiliates haben Google erst dazu gebracht dieses Algorithmus Update zu entwickeln und einzuspielen, da diese Webseiten für den User keinen Mehrwert boten und trotzdem oft die eigentlichen Informationsseiten von den vorderen Plätzen verdrängt haben. Wer auf riesige Blognetzwerke mit RSS Feeds gesetzt hat, der wird in nächster Zeit sehr viel zu tun haben.

Fazit zu Ursachen des Panda Update

Der Google Panda hat alles zum Fressen gern das für einen Otto-Normal-User keinen Mehrwert darstellt oder darauf schließen lässt, dass die gebotenen Inhalte nicht genügend Qualität bieten um in den vorderen Plätzen der Suchergebnisse bestehen zu können. Das Panda Update wird dafür sorgen, dass man sich bei einem Webprojekt mehr Gedanken über den Aufbau und die Struktur machen muss. Der Besucher und der Mehrwert für diesen rückt weiter ins Zentrum und spielt eine noch größere Rolle und genau das ist der richtige Weg. Wie bei einer Software wird es auch im Google Algorithmus nach wie vor einige Lücken geben, in die man vordringen kann, aber wer langfristig und beständig sein Geld im Internet verdienen will wird mit solchen „Lückenfüllern“ nicht auf Dauer bestehen können.

5 Gedanken zu „Wovon ernährt sich der Google Panda?“

  1. Schön zusammengefasst und schon seit längerem meine Devise: Dem Besucher Mehrwert bieten, dann klappts langfristig auch mit den Rankings. Das Update war nötig und hoffentlich haben viele Schrottseitenbetreiber daraus gelernt…

  2. Ich finde es auch – wie Jonas – eine gute Zusammenfassung.
    Für mich der bisher beste Effekt vom Panda Update ist die Tatsache, daß die Seite Testberichte.de endlich wieder oben in den Suchergebnissen auftaucht und nicht die dutzenden Seiten, die so ähnlich heißen, aber eben keine Testberichte enthalten. Da ich auf Testberichte angewiesen bin freut mich das sehr. 🙂
    Gruß, Max

  3. Man muss schon wirklich einiges falsch gemacht haben, damit eine Seite vom Panda gefressen wird.

    Zu testen betreibe ich einen Nonsense-Blog, nur mit 100 Wort keywordtexten, und der steht nach wie vor auf den gleichen Plätzen im Suchergebnis.

    1. Hi Matthias, leider kann ich dir da nicht zustimmen. Eines meiner Affiliate Projekte hat es leider auch beim Panda Update erwischt und ca. 2/3 des Traffics gingen dabei verloren, bisher konnte ich noch keinen wirklichen Grund dafür heraus finden. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. 🙂

      1. @Florian: Da ich selbst ein paar betroffene Domains habe, auf die keiner der 5 oben genannten Punkte zutrifft, stimme ich Dir da natürlich voll zu. Bis dato kann ich nur die Themenvielfalt bei meinen Projekten als möglichen Grund für einen Kollateralschaden ausmachen.

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