Google+ Seiten für Unternehmen offiziell vorgestellt

Facebook muss sich in den nächsten Tagen und Wochen nun wohl noch wärmer anziehen, denn Google+ hat heute die Unternehmensseiten im Social Network offiziell vorgestellt. Man kann Seiten, wie bereits von Kontakten bekannt, in Kreise einordnen und so ihre Neuigkeiten im eigenen Stream erhalten. Die geteilten Inhalte der Unternehmensseiten auf Google+ können ebenfalls geteilt oder ein +1 dafür gegeben oder kommentiert werden.

Auf der Google+ Profilseite bekommt man bereits einen „Google+ Seite erstellen“ Button angezeigt, aber leider ist die neue Integration noch nicht vollständig und von überall aus verfügbar. Nur eine kleine Testgruppe hat bisher Zugriff auf die Google+ Seiten und kann mit Google+ for Business bereits jetzt die kommerzielle Nutzung des sozialen Netzwerks nutzen. Erkennen kann man die Google+ Pages anhand eines kleinen Rechtecks neben dem Seitennamen, dass in vier Teile in den Farben blau, grün, grau und gelb unterteilt ist.

Zwei Beispiele für Google+ Seiten für Unternehmen könnt ihr euch bei den Muppets oder Angry Birds etwas genauer ansehen.

Google+ Seiten für Unternehmen offiziell vorgestellt

Google Pressesprecher teilen Unternehmern auf der ganzen Welt folgendes mit:

Die neuen G+ Pages werden nach und nach für alle Nutzer freigeschaltet – wenn es noch nicht klappt, habt bitte noch ein klein wenig Geduld.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=8Ccf5GxM7vg[/youtube]

Google killt Pagination in der Web Suche

Google hat offiziell bestätigt, dass die Pagination wie es sie bisher bei der Web Suche gegeben hat nicht mehr lange verfügbar sein wird. Stattdessen wird der „Goooooooooogle“ Schriftzug und die Seitenzahlen durch eine unendliche Pagination, wie bereits von der Bildersuche bekannt, ersetzt. Bisher wurde diese Änderung nur auf google.com getestet um die Auswirkungen auf das Suchverhalten im Internet zu bewerten. Die Erwartungen an die unendliche Pagination in der Google Web Suche dürfte sich als Erfolg erwiesen haben, denn ein Google Sprecher bestätigte diesen Test und sagte dazu: „Google experimentiert ständig mit neuen Features um die Suche zu verbessern“.

endlose Pagination bei Google Web Suche

Auf Youtube gibt es auch bereits ein Video, dass die unendliche Pagination der Web Suche in einem kurzen Clip zeigt:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Grr1arPxX0E[/youtube]

Pierre de Fermat Mathetafel Doodle

Das heutige Mathetafel Doodle wurde zu Ehren des französischen Mathematikers Pierre de Fermat als Google Logo platziert. Pierre de Fermat hätte am 17.August 2011 seinen 410. Geburtstag gefeiert. Er studierte ab 1623 Zivilrecht und wurde nach dreijährigem Studium Anwalt im Parlament de Bordeaux. Danach erkaufte er sich das Amt eines Abgeordneten und war verantwortlich für seinen zugeteilten Verwaltungsbezirk in Frankreich. Zwischen 1626 und 1643 beschäftigte sich Pierre de Fermat sehr viel mit der Mathematik und arbeitete viele Lösungsansätze zu mathematischen Fragen aus. Danach wurde er aufgrund von Unruhen in Frankreich von seinem politischen Amt voll und ganz in Anspruch genommen und konnte sich daher kaum mehr der Weiterentwicklung seiner Formeln widmen. Der französische Mathematiker und Politiker erkrankte 1653 an der Pest und wurde irrtümlich für tot erklärt. Nachdem er wieder halbwegs auf die Beine gekommen ist lebte er noch weitere 12 Jahre und starb 1665 im Alter von 58 Jahren.

Pierre de Fermat Mathetafel Doodle

Mathematische Beiträge von Pierre de Fermat

Nach Pierre de Fermat wurden eine Reihe von mathematischen Formeln benannt, diese entstanden im Zusammenspiel mit den bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit. Er entwickelte einige mathematische Grundsätze der heutigen Zeit und behandelte viele Themen zur Zahlentheorie, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Variations- und Differentialrechnung. Nach Pierre de Fermat wurden folgende mathematische Grundsätze benannt:

  • das Fermatische Prinzip
  • die Fermatischen Zahlen
  • der Fermatische Zwei-Quadrate-Satz
  • kleiner Fermatischer Satz
  • der Fermatische Primzahlentest
  • großer Fermatischer Satz
  • Faktorisierungsmethode von Fermat
  • Fermatscher Polygonalzahlensatz
  • die Fermat-Punkte eines Dreiecks
Auf eine genaue Beschreibungen der mathematischen Grundsätze von Fermat inklusive Formel und detaillierter Erklärung möchte ich hier nicht genauer eingehen, diese sind jedoch auf Wikipedia genau dokumentiert und nachlesbar.

Mathetafel Doodle zu Ehren Pierre de Fermat

Das heutige Doodle zeigt eine grüne Kreidetafel wie sie manche noch aus ihrer Schulzeit kennen werden. Mit weißer Kreide wurde auf die Tafel der große Fermatische Satz geschrieben und nur das an den Anfang gestellte „G“ lässt noch das Google Logo erahnen. Auffällig beim heutigen Doodle ist auch der Alt-Text des Bildes. Normalerweise ist dort der Anlass für das besondere Logo zu finden, heute verbirgt sich dahinter der Satz: „Ich habe hierfür einen wahrhaft wunderbaren Beweis gefunden, doch ist dieses Doodle zu schmal, um ihn zu fassen!“ Diesen Satz schrieb Pierre de Fermat selbst an den Rand eines Manuskripts, auf das er seine Berechnungen gekritzelt hatte. Dieser ist auch noch heute im einen oder anderen Mathematik Schulbuch zu finden.

Martin Missfeldt vom Tagseoblog hat sich die Mühe gemacht für das heutige Mathetafel Doodle zu Ehren von Pierre de Fermat ein eigenes Video zu erstellen und es mit passender Musik von Johann Sebastian Bach hinterlegt, viel Spaß beim ansehen!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=0Xl3HLLBaws[/youtube]

Alexander Calder wird mit Mobile Doodle gefeiert

Der Künstler und Maler Alexander Calder würde heute seinen 113. Geburtstag feiern und Google ehrt in an diesem Tag mit einem Mobile Doodle oberhalb der Suchleiste. Er wurde 1898 in Pennsylvania geboren und bereits sein Vater und Großvater waren beide als Bildhauer tätig gewesen, die künstlerische Ader lag ihm also schon im Blut. Im Jahr 1930 zog Alexander Calder in die Künstlermetropole Paris und begann dort sich mit den ersten Mobiles zu beschäftigen. Mit seinen beweglichen Drahtkonstrukten war er ein Hauptvertreter der kinetischen Kunst, also jene Kunst die sich bewegt, und er schaffte damit den Sprung in die Abstraktion. Im Alter von 78 Jahren starb Alexander Calder im Jahr 1976 und hinterließ durch die starke Verbindung zu anderen Künstlern weltweit seinen Einfluss.

Alexander Calder Doodle zum 113. Geburtstag

Das interaktive Mobile Doodle zum 113. Geburtstag von Alexander Calder lässt sich mit der Maus anstoßen und bewegen. Danach dreht es sich langsam weiter und ist von allen Seiten betrachtbar. Das Mobile Doodle basiert auf Alexander Calders bekanntestes Werk „The Star“ und verweist zudem noch auf die Calder Foundation. Diese vergibt alle zwei Jahre den Calder Award an lebende Künstler, die sich vorbildlich und innovativ in ihrer Arbeit ausdrücken. Der Award besteht aus $ 50.000, der Möglichkeit eines 6 monatigen Aufenthalts im Atelier Calder in Sachè und der Erleichterung um eines der Werke des Award Empfängers. Diese Werke werden in einer großen öffentlichen Sammlung ausgestellt um Kunstliebhabern ein interessantes Angebot an zeitgenössischer Kunst anzubieten.

Martin Mißfeld war so nett und hat für den Tagseoblog ein Video mit der Bewegung des Alexander Calder Mobile Doodles aufgezeichnet um die Interaktivität und das Schattenspiel besser zu vermitteln. Dieses Video könnt ihr euch mit musikalischem Hintergrund hier in voller Länge ansehen:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=TuR9EGsTCWk[/youtube]

Google Doodle zum 189. Geburtstag von Gregor Mendel

Mit dem heutigen Erbsen Doodle feiert Google den 189. Geburtstag von Gregor Mendel. Er war ein katholischer Priester, Naturforscher und gilt als Vater der Genetik. Neben seinen Versuchen im Klostergarten verfasste Gregor Mendel auch zwei Bücher über die Entstehung von Pflanzenhybriden. Nach ihm wurden drei Regeln benannt, die bis heute noch eine große Bedeutung in der Tier- und Pflanzenzucht haben. Die Uniformitätsregel, Spaltungsregel und Unabhängigkeitsregel sind die sogenannten Mendelschen Regeln. Ihm zu Ehren wurde in Alt-Brünn ein Denkmal in Form einer Gregor Mendel Statue im Erbsengarten des Klosters aufgestellt.

Gregor Mendel Doodle zum 189. Geburtstag

Das Gregor Mendel Doodle ist meiner Meinung nach sehr gelungen und spiegelt seine Arbeit sehr gut wieder. Die Erbsen kommen daher, da er einen Großteil seiner Tests damit durchgeführt hat. Die „G“ und „y“ sind Bestandteil von Mendel’s Gesetz der Genetik, welches besagt das alle Paare während der Keimzellenbildung isoliert werden und bei der Befruchtung wieder beliebig vereint werden können. Das Verhältnis der Gene liegt laut der Mendelschen Regel bei ca. 1/4 zu 3/4 des y und „Elterngeneration“. Daher finde ich das Gregor Mendel Doodle zu seinem 189. Geburtstag sehr schön gestaltet, da es wenn man in die Tiefe geht einige interessante Informationen indirekt vermitteln kann.

Google+ Status mit anderen Social Networks teilen

Die Anzahl der interessanten Social Networks hat mit Google+ um eines zugenommen, aber auch die Zeitfresser sind dadurch angestiegen. Um seine Kontakte zu pflegen und die Timeline mit aktuellen Informationen am Leben zu erhalten gibt es mit der simultaneous announcement extension für Google Chrome die Möglichkeit seine Goole+ Status Updates auch mit anderen Social Networks wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Digg, Myspace usw. zu teilen.

Google+ Status auf Facebook und Twitter teilen

Nachdem man die Google Chrome Erweiterung installiert hat, kann man der simultaneous announcement extension for Google+ & Facebook Zugriff auf seine anderen Netzwerke gewähren. Sobald das erledigt wurde erscheinen neben dem Status Share Button in Google+ weitere Symbole für andere Netzwerke, wie beispielsweise Facebook, Twitter und LinkedIn. Durch einfaches anhaken des jeweiligen Social Networks wird der Status über die Chrome Erweiterung auch in dieses gepostet.

Der Vorteil dieser Browser Erweiterung liegt klar auf der Hand, man kann Informationen über Google+ mit seinen in Facebook, seinen Followern auf Twitter und Geschäftskontakten auf LinkedIn teilen. Doch was Vorteile hat kommt auch ohne Nachteil nicht aus. Man muss der Erweiterung Zugriff auf seine Kontodaten bei den Netzwerken geben und wenn man alles nur noch über Google+ teilt gibt man zwar Lebenszeichen in anderen Netzwerken von sich, auf Kommentare reagieren kann man jedoch nicht ohne diese zu betreten.

Social Network Google+ im Überblick

Das Social Network von Google ist nun schon zwei Wochen online und hat seine Pforten auch für die breite Maße geöffnet. Ich habe mich bisher mit einem Artikel über die Facebook Konkurrenz noch zurück gehalten, da ich zu wenig Zeit hatte um Google+ ausführlich zu testen. Ich habe einen ersten Blick riskiert und möchte euch nun einen ersten Überblick über die Funktionen von Google+ geben.

Circles – Kategorisierung deiner Freunde

Was von Facebook als  Freundeslisten bekannt ist, findet man in Google+ unter Circles. Hier können verschiedene Kreise für Freunde, Bekannte und Unbekannte angelegt werden und die einzelnen Personen, denen man folgt, kategorisiert werden. Wie man diese Aufteilung vornimmt bleibt jedem selbst überlassen. Google+ kommt von Haus aus mit den Circles Freunde, Familie, Bekannte, nur folgen und nicht in Kreisen, ist das nicht ausreichend kann man beliebige weitere Circles in Google+ erstellen.

Sparks – deine Interessen und Hobbies

Unter den Sparks kann man seine Interessen und Hobbies finden und sein Google+ Profil ähnlich wie bei einem Tagging um Sparks, mit denen man sich identifizieren kann, erweitern. Fügt man einem Spark seinem Profil hinzu, so erscheint dieser in der Menüleiste Links als eigene Unterkategorie bei den Sparks. Klickt man auf das angelegte Interresse erscheinen sofort aktuelle Meldungen von diversen Webseiten. So wie es aussieht werden hier derzeit nur Webseiten angezeigt, die in Google News aufgenommen wurden.

Google+ Social Network

Hangouts – online Videochat mit Freunden

Hangouts ist eine Funktion, die Google+ noch vor Facebook mit integriert hat und zwar ein online Videochat in dem du mit allen deinen Kontakten kommunizieren kannst. Testen konnte ich den Videochat noch nicht, sollte er aber einwandfrei funktionieren wäre er eine echte Konkurrenz für den mittlerweile integrierten Facebook Videochat und auch Skype.

Instant Bilderupload – Fotosharing in Echtzeit

Alle Bilder die man in Google+ hochlädt werden automatisch auf eine Auflösung von 2048×2048 Pixel verkleinert und im Picasa Webalbum abgelegt. Außerdem hat man die Möglichkeit seine Fotos direkt von einem Device in Google+ hochzuladen und sofort mit seinen Circles zu teilen. Google hat scheinbar das Potential von Foto Sharing erkannt und bietet die Möglichkeit noch während des fotografierens die Bilder instant hochzuladen.

Unternehmens Pages – professionelle Präsentation

Seit einigen Tagen ist bekannt das Google in Kürze die Beta Phase für die Unternehmensseiten in Google+ starten wird. Unter den glücklichen Beta-Testern werden ausschließlich von Google ausgewählte Marken sien, die vorab die Möglichkeit bekommen eine Unternehmensseite anzulegen. Ähnlich wie bei Facebook Fanpages wird die Google+ Unternehmensseite eine Präsentationsmöglichkeit und Anlaufstelle für Kunden sein. Die Möglichkeit das man zukünftig auch Google Analytics in diese Seiten einbinden können wird ist natürlich auch nicht gerade gering.

Mein Fazit von Google+

Auf den ersten Blick sieht „Plus“ so gar nicht nach Google aus, wenn man an die letzten Projekte denkt, in denen versucht wurde etwas soziales im Hause Google auf die Beine zu stellen. Dieses Mal macht es einen ganz anderes Bild und vermittelt ein bisschen den Eindruck allen Social Networks ein bisschen den Krieg anzusagen. Zu den „Hauptgegnern“ von Google+ zählt offensichtlich Facebook und auf etwas kleineren Schlachtfeldern legt man sich auch noch mit Twitter, Flickr, Xing und Foto Sharing Diensten wie Instagram oder Picplz an. Ich bin schon jetzt von Google+ total begeistert und warte schon gespannt auf die nächsten Features und Updates. Wer mich in seine Circles aufnehmen möchte kann das unter blogeffekt.com/+ gerne machen und mir eine kurze Nachricht schicken.

Google Search by Image via Drag and Drop

Google bringt ein neues Feature Bildersuche online, welches dem Benutzer ermöglicht per Drag and Drop nach Grafiken zu suchen. Die Search by Image Funktion kann entweder vom Desktop aus oder direkt vom Web verwendet werden und Google gleicht die vorhandenen Bildinformationen mit bereits indexierten Fotos im Web ab. Sobald dieser Suchprozess abgeschlossen ist werden alle Suchergebnisse zu dem verwendeten Bild in der Search by Image Suche angezeigt.

Google Search by Image via Drag and Drop

Funktionsweise von Google Search by Image

Die Google Search by Image Suche ist vor allem dann interessant, wenn man Bildmaterial hat und dieses nicht zuordnen kann. Man hat beispielsweise ein Urlaubsfoto vom Städtetrip aus 2003, weiß aber nicht mehr wie die abgelichtete Sehenswürdigkeit heißt und genau hier kann die Search by Image Suche viel Zeit ersparen. Man braucht dazu nur das Foto in das Suchfeld ziehen und Google gleicht die Daten ab und schlägt dann einen „best guess for this image“ mit den dazu passenden Webinhalten vor. Neben der Social Search in Deutschland und Instant Pages ist das Search by Image  nun das dritte Funktionsupdate von Google in diesem Monat.

Wenn man sich diese Neuerungen ansieht, dann geht bei Google in den letzten Monaten alles in Richtung Zeitersparniss bei der Suche im Internet und ich denke hier werden noch einige Features auf uns warten. Leider bezweifle ich aber auch, dass vom Otto-Normal-Internetnutzer diese Dinge auch erkannt und verwendet werden. Wen die Google Search by Image Suche genauer interessiert, der kann sich hier dieses Demo-Video ansehen und mir in den Kommentaren mitteilen was er davon hält.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=t99BfDnBZcI[/youtube]