Oldschool gegen Farmer Boys – wer hat die Nase vorne im Google Update?

In der letzten Woche vergeht kaum ein Tag indem nicht in irgendeinem Blog über das Farmer Update von Google berichtet wird. Derzeit beschränkt sich dieses Update noch auf den US Markt, es ist jedoch nur eine Frage der Zeit bis dieses Google Update auch in Europa eingespielt wird. Da Google in den letzten Wochen immer wieder durch negative Schlagzeilen aufgrund von schlechten Suchergebnissen aufgefallen ist, soll mit dieser Anpassung des Algorithmus die Suchergebnisse wieder verbessert werden. Sogennante Content Farmen sollen nach diesem Update der Vergangenheit angehören und wie es scheint müssen die ersten großen Verzeichnisse bereits bis zu 90% Sichtbarkeitsverluste hinnehmen.

Artikelverzeichnisse = Thin Content?

Bisher wurde nur von bekannten englischsprachigen Artikelverzeichnissen wie z.B. ezinearticles, Suite101, Hubpages oder Articlebase berichtet, aber auch einige „unschuldige“ Opfer aka Blogs, die für das Algorithmus Update möglicherweise zu überpütimiert wirkten klagen über massiven Trafficverlust. Das Links aus Artikelverzeichnisse im europäischen Markt schon vor einiger Zeit abgewertet wurden heißt nicht, dass das überall so ist. Denn im US Raum galten Artikelverzeichnisse zu einer der Hauptquellen für SEOs und Affiliates, um schnell und einfach an Backlinks und Besucher zu kommen und wenn man einige Webmaster Foren durchstöbert wird man die angebotenen Artikeltausch Gesuche für SEO optimierte Texte nicht übersehen können.

Was bedeutet das Farmer Update für Affiliates?

Die Zeit wird zeigen was die Anpassung des Algorithmus für das Affiliate Marketing bedeuten wird. Die Möglichkeit, dass nur auf Keywords optimierte Unterseiten bzw. Blogartikel ohne wirklichen Mehrwert für den User ebenfalls davon betroffen werden ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Je nachdem wie man seine Affiliate Webseiten aufgebaut hat wird es den einen mehr, den anderen weniger betreffen und viele auch gar nicht. Ob das Farmer Update bei einer Affiliate Webseite greift, wird mit sicherheit auch stark vom Themengebiet abhängig sein, da je nach Thema die Definition des Mehrwertes für den User eine unterschiedliche ist. Affiliates werden sich definiv mit diesen Änderungen befassen und Projektentwicklungen anpassen müssen.

Webmaster aufgewacht, das Google Farmer Update kommt!

Was bedeutet das Farmer Update für Oldschool Webmaster?

Für Oldschool Webmaster mit  überwiegen HTML Webseiten auf denen ein bisschen Textcontent und ein paar Bilder zu finden sind wird es längste Zeit nun endlich aufzuwachen! Affiliate Projekte Projekte, die derzeit in diesem Stil vielleicht noch vom Domainalter oder Type-Ins profitiert haben werden auch weiterhin mit sinkenden Umsätzen rechnen müssen, sollten sie sich nicht mit dem aktuellen Geschehen im Internet auseinandersetzen. Das Farmer Update beweist wieder einmal, dass die Online Branche zu einer der schnelllebigsten Geschäftsmodellen gehört und Methoden, die vor 2 Jahren noch bestens funktioniert haben können schon völlig überholt sein. Wie auch im Linkaufbau bedeutet Stillstand gleich Rückschritt und das müssen Oldschool Webmaster erkennen und darauf richtig reagieren.

Meine Meinung zum Farmer Update!

Persönlich finde ich das Farmer Update eine tolle Sache, sofern Google es in die Algorithmus Anpassung des Farmer Updates noch verveinert und es in den Griff bekommt, dass derzeit einige gute Blogs davon betroffen sind, die alles andere als Content Farmen darstellen. Wer bisher zu seinen Hauptprojekten eine gewisse Verbindung aufgebaut hat und diese nicht nur mit lieblosem Content vollgestopft hat wird auch nach dem Algo Update keine Probleme haben. Google kommt seinem Motto „am Ende des Tages zählt der User“ wieder einmal nach und viele Webmaster und Affiliates müssen erstmal lernen sich in ihre Zielgruppe hineinzuversetzen und Projekte mit wirklichem Mehrwert zu schaffen. Das Farmer Update ist für mich ein Schritt weg von klassischen statischen Seiten und geht klar in die Richtung Review-, Bewertungs- und Infoportale und auch gut gepflegte Blogs und Magazine werden weiterhin die Nase vorne haben.

Affiliate Projekt Leitfaden Teil 2: vom Werbemittel zu mehr Umsatz

Im ersten Teil meiner Artikelserie zum „Affiliate Projekt Leitfaden: von der Idee zur Webseite“ bin ich auf grundlegende Dinge eingegangen, die man beachten sollte wenn man seine erste Webseite plant, mit der man über das Internet zusätzlich ein bisschen Geld verdienen möchte. Im zweiten Teil möchte ich nun auf die Auswahl der Partnerprogramme und die laufende Optimierung der Affiliate Webseite eingehen und gleich mit der Auswahl der richtigen Werbemittel beginnen.

6. Werbemittel Einsatz

Eine Möglichkeit wie man über Suchmaschinen generierte Besucher generieren kann ist Affiliate Marketing. Dazu empfiehlt es sich themenrelevante Werbung auf der eigenen Affiliate Webseite einzubinden. Da das menschliche Auge innerhalb von Millisekunden offensichtliche Werbebanner erkennen kann, lohnt es sich Werbemittel zu wählen die entweder zum Webseiten Design passen oder sich individuell anpassen lassen. Je unauffälliger ein Werbemittel in den eigentlichen Seiteninhalt integriert werden kann, umso erfolgreicher kann die platzierte Werbung sein. Vor allem die simpelsten Werbeformen, wie beispielsweise Text- oder Imagelinks gehören in vielen Bereichen zu den meist geklicktesten Werbemitteln.

7. Offpage Optimierung & Linkaufbau

Um durch Suchmaschinen wie Google oder Bing möglichst viel Traffic zu bekommen ist es wichtig zu unterschiedlichen Suchbegriffen weit vorne gelistet zu werden. Dazu ist es neben dem veröffentlichen von optimierten Texten notwendig Verweise von anderen Webseiten, sogenannte Links oder Backlinks, auf das eigene Affiliate Projekt aufzubauen. Diese zusätzlichen Maßnahmen für die Platzierung der Webseite in den Suchergebnissen wird auch Offpage Optimierung genannt. Da die Thematik des Linkaufbaus im Zuge der Offpage Optimierung den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, werde ich ein anderes mal genauer darauf eingehen.

8. Website Monitoring

Sind erst einige Unterseiten im Index der Suchmaschinen und der Backlinkaufbau hat begonnen, ist es wichtig die Entwicklung seines Affiliate Projektes im Auge zu behalten. Dabei ist es wichtig herauszufiltern zu welchen Suchbegriffen man bereits Besucher generiert und welche zusätzlichen Optimierungsmaßnahmen sinnvoll sind um das Maximum an potentiellen Kunden für seine Webseite zu erhalten. Im speziellen ist es interessant zu welchem Keywords welche Unterseite auf welchem Platz rankt um Potential zu erkennen und seine Offpage Optimierung anzupassen. Hierbei sollte vor allem auf Suchbegriffe ein Auge geworfen werden, welche ein gutes Verhältnis zwischen Suchvolumen und Mitbewerberdichte bieten. Ein solches Webseiten Monitoring kann man mit entsprechendem Kapital mit kostenpflichtigen SEO Suites vornehmen oder mehrere kostenlose Webtools, wie beispielsweise den Keywordmonitor, zu verwenden.

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9. Conversion Tracking

Um zu kontrollieren wie erfolgreich die Bewerbung von Angeboten über Affiliate Links ist bieten die meisten Partnerprogramme eine ausführliche Statistik mit Impressions, Klicks und Abschlüssen an. Zusätzlich hat man auch noch die Möglichkeit einen eigenen Tracking-Parameter für einen Link zu vergeben um so genau sagen zu können über welches Werbemittel eine Conversion erzielt werden konnte und über welche nicht. Beim Conversion Tracking lohnt es sich verschiedene Angebote über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu vergleichen und das besser konvertierende Angebot prominenter zu bewerben.

10. Analyse & Optimierung im Kreislauf

Um ein Affiliate Projekt erfolgreich an die Spitze der Suchergebnisse zu optimieren ist viel Zeit, Geduld und Arbeit erforderlich. Dabei handelt es sich um einen sich stetig wiederholenden Optimierungskreislauf, den man in regelmäßigen Abständen durchlaufen sollte. Dieser Prozess beginnt bei der Optimierung des Onpage Contents und schließt sich mit der erneuten Analyse der Webseite um neue Potentiale zu erkennen und auszunutzen.

Im dritten und letzten Teil des Affiliate Projekt Leitfadens möchte ich euch ein Projekt anhand einer Case Study vorstellen. Damit soll vor allem Affiliate Beginnern eine Hilfestellung geliefert werden um anhand eines praktischen Beispieles zu sehen wie eine Affiliate Webseite aufgebaut sein kann und welche Möglichkeiten man hat.

Affiliate Projekt Leitfaden Teil1: von der Idee zur Webseite

Jemand der sich mit Geld verdienen im Internet auseinandersetzt wird früher oder später über Affiliate Marketing stolpern und sich fragen wie man damit Geld verdienen kann. Was Affiliate Marketing ist und wie es funktioniert habe ich bereits in dem Artikel „Was ist Affiliate Marketing“ erklärt. Bevor man damit wirklich erfolgreich ist stehen einem sehr viele Hindernisse im Weg, die es zu überwinden gilt. Und genau hier soll mein 3-teiliges Tutorial über die Planung und Umsetzung der ersten Affiliate Webseite ansetzen. Man könnte ohne weiteres auch mehr Artikel darüber schreiben, ich möchte in dieser Serie jedoch noch nicht zu sehr ins Detail gehen und damit vor allem Beginnern einen Leitfaden geben, welche Punkte sie beachten und sich darüber Gedanken machen sollten, bevor mit dem ersten Affiliate Projekt losgelegt wird.

1. Ideenfindung

Wenn man bereits Erfahrungen mit Affiliate Projekten gesammelt hat und auch schon einen netten Zuverdienst damit erwirtschaftet geht die Ideenfindung mehr oder weniger ins Blut über und man steht meist vor dem Problem zu wenig Zeit für die Umsetzung jener zu finden. Doch gerade am Anfang sollte man sich bewusst die Zeit nehmen und sich Gedanken über das Thema der Webseite machen, mit der man im Internet Geld verdienen möchte. Empfehlenswert ist ein Thema mit dem man sich selbst identifizieren kann, z.B. ein Interessen, ein Hobby oder ähnliches. Das hat den Vorteil, dass man mit etwas das Spaß bereitet auch noch nebenbei Geld im Internet verdienen kann und es fällt leichter zu Recherchieren und Texte zu schreiben. Hier ist besonders der Aufbau einer Nische zu empfehlen, da man hier mit weniger Zeitaufwand und Arbeit schneller Ergebnisse erzielen kann und diese kleinen Erfolge für die zwischenzeitliche Motivation gut sind. Mit schwierigeren Themengebieten, bei denen man in den Suchergebnissen nicht so schnell nach vorne kommt, wird man noch früh genug zu tun haben.

2. Domainname & Hoster

Hat man die Idee für ein eigenes Affiliate Projekt erstmal geboren, so kann man sich Gedanken über die Auswahl des Hosters und des Domainnamen machen. Sofern zu dem ausgewählten Thema noch eine Domain frei ist, die den Hauptsuchbegriff schon im Namen enthält, dann sollte man diese Keyworddomain auch registrieren. Da solche Top-Domains in den meisten Fällen schon einen Besitzer haben wird man auf eine Wortkombination oder einen Domainnamen ausweichen müssen, der die entsprechenden Themeninhalte vermuten lässt. Persönlich bevorzuge ich hauptsächlich com/net/org Domains, da diese über die Google Webmaster Tools einem Land zugeordnet werden können und auch trotzdem gute Rankings in einem anderen gleichsprachigen Land erzielen können. Und ebenfalls ein wichtiger Punkt ist mir die Tatsache, dass CNO Domains im Vergleich zu anderen Domainendungen zu schwierigeren Keywords besser in den Suchergebnissen platziert werden.

Hat man einen freien Domainnamen gefunden sollte man sich einen Hosting Anbieter mit einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis suchen. Vor allem für Neulinge auf diesem Gebiet ist ein zuverlässiger Hoster mit gutem Support vorteilhaft, da man sich doch häufiger mit Fragen an ihn wenden wird. Hier kann ich nur All-Inkl* wärmstens empfehlen, da die verschiedenen Webspace Pakete preislich im Mittelfeld liegen und der 24h Support in den meisten Fällen innerhalb von 10-15 Minuten eine Antwort schickt.

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 3. Keyword Recherche

Die Hauptsuchbegriffe auf welche man sein Affiliate Projekt optimieren möchte hat man sehr wahrscheinlich schon bei der Ideen- und Domainfindung recherchiert. Im nächsten Schritt sollte man in die Tiefe gehen und eine Keywordliste mit Suchbegriff und –volumen anlegen um anschließend gezielt darauf optimieren zu können.Es gibt mehrere Wege eine Keyword Recherche durchzuführen:

  • Mitbewerber Analyse – Worauf optimieren andere Webmaster in meinem Themenumfeld?
  • Google Adwords Keyword Tool – Welche Werbeanzeigen werden in meinem Themengebiet gebucht?
  • Google Suggest – Welche Keyword-Kombinationen schlägt Google vor?
  • Google Related Searches – Welche verwandten Suchanfragen schlägt Google vor?
  • Synonym-Datenbanken, wie z.B. Semager.de, Woxikon.de, Openthesaurus.de durchforsten – Wie sagt man noch zu einem Suchbegriff?
  • meist kostenpflichtige Keyword Research Tools verwenden, wie z.B. Mirco Niche Finder, Market Samurai, Traffic Travis

Wenn man eine ausreichende Liste an Suchbegriffen und Kombinationen zur Verfügung hat, kann man anschließend das Suchvolumen und die Konkurrenzdichte mit Google Insights und die Suchabfrage zu den recherchierten Keywords durchführen und man hat für die erste Zeit schon einen Leitfaden für erste Artikel oder Unterseiten.

4. Angebotsbilder

Bilder gehören zu Affiliate Webseiten wie das Schweizer Messer zu Macgyver, ohne wäre es kaum möglich ein erfolgreiches Projekt entstehen zu lassen. Man benötigt Bilder für die Gestaltung der Header-Grafik, für die Präsentation von Produkten und zur Auflockerung zwischen den Texten auf der Webseite. Noch dazu gehören Bilder in vielen Bereichen zu den meistgeklicktesten Werbemitteln und sollten daher auch gut ausgewählt werden, um dem User ein ansprechendes Bild zu präsentieren. Bilder sollten jedoch keinesfalls einfach aus der Imagesuche kopiert werden, denn man weiß in den seltensten Fällen wer der Urheber dieses Bildes ist und ob man es verwenden darf. Am besten ist es sich direkt an das Affiliate Netzwerk oder Partnerprogramm zu wenden und nachzufragen ob es lizenzfreies und kostenloses Bildmaterial für die Bewerbung der Angebote gibt. Sollten vom Anbieter keine Bilder zur Verfügung gestellt werden, kann man immer noch bei den verschiedensten Stockphoto Plattformen passende Bilder kaufen und herunterladen.

5. Onpage Content & Optimierung

Hat man nun Keywords und Bildmaterial fertig recherchiert und bereit gelegt, kann man beginnen seine Domain zu projektieren und Texte für seine Startseite und die Unterseiten bzw. Blogartikel optimiert auf die einzelnen Keywords zu schreiben. Es ist nicht zu empfehlen alle Texte vorzuschreiben und dann auf einmal zu veröffentlichen, da die Webseite natürlich wachsen und die Inhalte nach und nach online gestellt werden sollten. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass es Sinn macht bei neuen Projekten in der Anfangsphase täglich mehrere Unterseiten bzw. Artikel zu erstellen und wenn man einige Ergebnisse im Index hat den Veröffentlichungsintervall zu reduzieren. Je nach aufgewendeter Zeit und Themengebiet würde ich die „Anfangsphase“ auf 3 – 4 Monate einschätzen. Sobald man mit den erstellten Inhalten überprüfbare Rankings in den Suchergebnissen erzielt hat, kann man eine Webseiten Analyse durchführen und eine eventuelle Nachoptimierung der verschiedenen Kriterien vornehmen.

Im zweiten Teil des Affiliate Projekt Leitfadens werde ich auf die nächsten 5 Punkte bei der Erstellung der ersten Webseite zum Geld verdienen im Internet eingehen und die Auswahl des Partnerprogrammes, den Werbemitteleinsatz und die laufende Optimierung des Affiliate Projektes weiter durchleuchten. Abschließend wird dann im dritten Teil der Serie eine Case Study für ein Affiliate Projekt folgen, dass als anregendes Beispiel für eigene Ideen dienen soll.

*Affiliatelink

Affiliate Marketing – Was ist das?

Über kurz oder lang trifft man auf der Suche nach Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen auf Affiliate Marketing. Dabei handelt es sich um ein provisionsbasierendes Vergütungsmodell, dass auf virtuelle Empfehlungen durch setzen eines Links oder eines Banners beruht. Ein sogenannter Affiliate-Link beinhaltet einen Paramter mit angehängtem Code, der den Link eindeutig einem Affiliate zuordnet. Durch diesen Link kann ein getätigter Kauf oder die Angabe von Kontaktdaten eines Kunden eindeutig zugeordnet und entsprechende Provision ausgeschüttet werden. Affiliate Marketing kann vom Prinzip her mit einem Franchising Modell verglichen werden und bedeutet vereinfacht gesagt seinen Webseiten Besuchern Produkte anzubieten, für deren Vermittlung man eine Teil des Umsatzes ausgeschüttet bekommt. Im Affiliate Marketing oft fallende Begriffe sind Affiliate Netzwerk, Merchant/Advertiser und Affiliate/Publisher, diese sind die Bezeichnung über die Position, welche man im Affiliate Marketing einnimmt.

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Was ist ein Affiliate Netzwerk?

Nicht jeder Produktanbieter hat die notwendigen Ressourcen um ein eigenes Partnerprogramm und Support dafür anzubieten. Daher gibt es verschiedene Affiliate Netzwerke welche zu allen möglichen Themen Partnerprogramme aufnehmen und Werbemittelverwaltung, Provisionierung und andere Dinge abwickeln. Bei den meisten Affiliate Netzerken muss man sich für die Teilnahme an einem Programm bewerben und kann danach Werbemittel dazu generieren.

Was ist der Merchant/Advertiser?

Der Merchant oder Advertiser ist der Werbetreibende, also der Händler, welcher für seine Webseite, Dienstleistung oder Produkte neue Online – Vertriebspartner erreichen. Der Betreiber meldet sich beim Affiliates-Netzwerk als Advertiser oder Merchant an, stellt seine Werbemittel bereit und bezahlt je nach Vereinbarung eine Provision an den Publisher/Affiliate und an das Affiliate-Netzwerk. Die Abrechnung mit dem Publisher kann über verschiedene Konditionsmodelle erfolgen.

Was ist der Affiliate/Publisher?

Der Affiliate oder Publisher ist der Online – Vertriebspartner eines Partnerprogrammes und bewirbt auf seiner Webseite die Produkte oder Dienstleistungen des Merchants und erhält dafür Provision. Je nach angebotenem Vergütungsmodell kann der ublisher so über generierte Kontaktdaten, verkaufte Produkte, Klicks oder Werbemittel Aufrufe Geld im Internet verdienen.

Welche Konditionsmodelle gibt es im Affiliate Marketing?

Nicht jedes Partnerprogramm bietet die gleichen Vergütungsmöglichkeiten an, da es hier einige Unterschiede gibt möchte ich hier kurz die Unterschiede der gängigsten Vergütungsmodelle erklären. Sofern es angeboten wird bevorzuge ich das Revshare Lifetime Modell, da hier der Kunde dauerhaft dem Affiliate zugeordnet wird und alle Folgeumsätze ebenso provisioniert werden. Bei vielen Programmen wird dies jedoch nicht angeboten, hier sollte man Abschlussquote und Provision gegenüberstellen und verschiedene Produkte miteinander vergleichen um ein Optiumum zu erzeilen. Das sind die Top 5 der angebotenen Konditionsmodelle im Affiliate Marketing:

  • Pay per Click (PPC): Vergütung pro erfolgtem Klick auf ein Werbemittel
  • Pay per Lead (PPL): Vergütung eines Datensatzes bzw. einer Kontaktaufnahme durch den Kunden
  • Pay per Sale (PPS): Vergütung pro verkauftem Produkt bzw. verkaufter Mitgliedschaft
  • Pay per View: Vergütung jedes ausgelieferten Werbemittels
  • Revshare: in Kombination mit PPS, jedoch mit Lifetime Vergütung der anteiligen Provision