10 WordPress Plugins für Blogger

Wenn man zum ersten Mal einen WordPress Blog aufsetzt hat man meist keinen Überblick über das WordPress Plugin Verzeichnis und die Auswahl der richtigen Erweiterungen für seinen Blog. Ich habe hier eine Liste der Plugins erstellt, die ich in den meisten meiner Blogs verwende und gleich mit erklärt welche Aufgaben das jeweilige Plugin übernimmt. Mit Hilfe dieser 10 WordPress Plugins für Blogger lässt sich der Inhalt für User und Suchmaschinen besser aufbereiten und es wird einem einiges an zusätzlicher Arbeit dadurch abgenommen. Aber nun zu meiner WordPress Plugin Liste:

1. wpSEO

Ein eigenes SEO Plugin ist sozusagen das Herz eines jeden Blogs und nimmt schon einiges an Arbeit ab. Es gibt dafür eine große Auswahl an kostenlosen Plugins, doch keines ist so umfangreich wie wpSEO* von Sergej Müller. Das Plugin bietet die Möglichkeit in den Einstellungen einen kleinen Algorythmus festzulegen in welcher Form Meta-Daten automatisch aus dem Content generiert werden sollen. Die bessere Methode ist jedoch die zusätzlichen Eingabefelder im WordPress Editor zu nutzen und Title, Description und Keywords manuell anzugeben. Dadurch liefert man ein bestmögliches Ergebnis für Leser und Suchmaschinen.

2. Google XML Sitemap

Eine Google XML Sitemap darf für Suchmaschinen natürlich auch nicht fehlen, damit man auf alle interessanten Artikel hinweisen kann und der Crawler einen „Wegweiser“ zu den einzelnen Unterseiten hat und diese finden und indizieren kann. Um eine Sitemap auch für Blog Leser interessant aufzubereiten kann man zusätzlich das Plugin Dagon Design Sitemap installieren und auf einer Seite veröffentlichen.

3. Robots Meta

Um eine ungewollte Indizierung von Archiven, Category Links, Feeds und Admin Seiten zu vermeiden empfiehlt es sich das WordPress Plugin Robots Meta zu installieren. Damit hat man im WordPress Admin die Möglichkeit festzulegen welche Bereiche des Blogs man vor einer Indizierung schützen möchte um Duplicate Content zu vermeiden und durch die eigene Domain dem Blog zu schaden.

4. RSS Footer

Mit dem WordPress Plugin RSS Footer kann man seinen Feeds oben oder unten eine zusätzliche Zeile mit einem Hinweis auf den Ursprung des Artikels und einem Backlink oder anderen verweisen hinzufügen. Man kann dadurch so auf interessante Artikel hinweisen, die man speziell anteasern möchte oder aus RSS Verzeichnissen einen zusätzlichen Textlink erhalten. Das Plugin ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da man dadurch bei falscher Anwendung auch in sehr kurzer Zeit eine Menge an Links erhalten kann.

5. Analytics360°

Natürlich darf in einem Blog auch ein Statistik Plugin nicht fehlen, man möchte schließlich wissen wieviele Besucher die Artikel lesen. Hier habe ich schon einige WordPress Plugins parallel getestet, jedoch meist mit unterschiedlichen Ergebnissen, die genug Material für einen eigenen Blogartikel liefern würden. Schlussendlich habe ich mich für Analytics360 entschieden, welches ermöglicht eine kleine Übersicht der Daten aus Google Analytics anzuzeigen um einen groben Überblick zu haben. Detailauswertungen des Traffics werden dann einmal wöchentlich direkt im Analytics Account vorgenommen.

wordpress-plugin-verzeichnis

6. WP to Twitter

Um nicht ständig Tweets von neuen Artikeln über das Webinterface des Microblogging Dienstes oder eine andere Anwendung separat absetzen zu müssen habe ich verschiedene Twitter Plugins getestet. Darunter befanden sich automatische, halbautomatische und auch ein Twitter Plugin, bei dem man manuell den Tweet schreiben konnte. Daher ist meine Wahl auf WP to Twitter gefallen um keine mit gleichem Text zugespammte Twitter Timeline zu erzeugen.

7. Advertising Manager

Der Advertising Manager bietet die Möglichkeiten eines kleinen Ad-Servers im WordPress Admin. Damit kann man verschiedene Werbemittel anlegen für unterschiedliche Positionen anlegen und diese direkt in Artikel oder anderen Stellen des Blogs einbinden. Möchte man eines der Werbemittel austauschen oder nur in bestimmten Kategorien anzeigen lassen kann man das bequem über das WordPress Admin Interface erledigen.

8. Optimize DB

Zu diesem Plugin von Joost de Valk gibt es nicht sehr viel zu sagen. Mit der Zeit wird jede Datenbank in irgendeiner Weise zugemüllt und Optimize DB hilft dabei die Tabellen zu überprüfen und unnötigen Datenmüll zu beseitigen.

9. WP Pagenavi

WordPress liefert von Haus aus eine Seitennavigation mit, diese ist mit „ältere und neuere Artikel“ jedoch nicht gerade ansprechend gestaltet und manchmal auch ein bisschen verwirrend. WP Pagenavi bietet hierfür eine bessere Lösung und ersetzt die Standard-Navigation von WordPress durch eine schöne und im Admin Interface konfigurierbare Pagination.

10. PHP Speedy WP

Dabei handelt es sich um kein WordPress Plugin, aber trotzdem hat es PHP Speedy als kleines Script mit dem sich die Ladegeschwindigkeit des Blogs erhöhen lässt in sich. Einmal das Script hochgeladen und der Code-Schnippsel an entsprechender Stelle im Blog eingebunden beeinflusst es in den meisten Fällen die Ladegeschwindigkeit sehr positiv.

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