Google Konkurrenz für Reise Publisher

In den vergangenen Tagen hat Google den Reiseführer Frommer gekauft und wenige Tage darauf kann man schon das erste Travel Feature in der Google Suche entdecken. Wer unter Google.com nach „Things to do in …“ sucht und die Stadt einsetzt, in die er gerne reisen möchte, bekommt vor den Suchergebnissen eine prominente „Tourist attract“ Bar angezeigt.

things to do in a city

Google geht mit diesem Feature unter die Publisher und veröffentlicht, nicht wie beim Kauf des Restaurantführers ZAGAT, redaktionelle Inhalte. Kombiniert mit dem Google Knowledge Graph, bei dem an der rechten Seite der Suchergebnisse weitere Informationen zur ausgewählten Sehenswürdigkeit angezeigt werden, ergibt dieses Feature interessante Informationen für Kultur und Städte Urlauber.

Google als virtueller Reiseführer – Gefahr für Affiliates?

Die Frage ob Google selbst als Publisher in Zukunft auftreten wird, stellt sich schon lange und die Antwort wird durch Features wie „Things to do in …“ nur untermauert. Da Google hier deutlich Vorteile hat und vor allem auch durch die prominente Platzierung und die auffallenden Bilder eine besonders hohe Aufmerksamkeit bekommt, steigt man als Publisher in den organischen Suchergebnissen oder der bezahlten Suche schlechter aus. So wie die Integration aktuell ausgeführt ist stellt das „Things to do in …“ Feature eine klare Bedrohung für jeden Publisher im Sightseeing Reisebereich dar.

Things to do in … – Chance für Recherche

Soweit ich die angezeigten Informationen bisher bewerten kann, werden die Bilder nicht random angezeigt und man kann eine gewisste Gewichtung in die Reihung der Ergebnisse legen. Dadurch hat man als Publisher die Chance dieses Feature für die Recherche zu nutzen und Informationen zu den meist gesuchten Sehenswürdigkeiten zu sammeln. Wenn man also kein entsprechendes Tool zur Hand hat, könnte man mit diesem Feature eine einfache Keywordrecherche durchführen und die Reihung in der Gewichtung berücksichtigen.

things to do in a city detail

Fazit

„Things to do in …“ ist Fluch und Segen zugleich, wobei der negative Teil weit größer ausfällt als der Positive. Egal ob es um Restaurant Bewertungen für Google+ Local, Informationen zu Hotels und Airlines oder Sehenwürdigkeiten geht, Google baut seine Content Elemente immer weiter aus und will anscheinend selbst zu seinem größten Publisher werden. Und nimmt damit zugleich den bisherigen Content Lieferanten Traffic weg. Bewusst um mehr Adwords Anzeigen verkaufen zu können? Don’t be evil!

Interessant wäre dieses Feature, wenn man durch gezielte Optimierung des Brands und mit mehrwertreichen Informationen für eine Sehenswürdigkeit auch als Ergebnis in der Detailinfo angezeigt werden würde. Als einer von x Sitelinks oder weiterführende Informationen hätte man trotz des Content Elements von Google, die Chance prominent gesichtet zu werden und Traffic zu generieren. Diesen Status zu erlangen wäre für viele eine Herausforderung und würde im Reisebereich sicher für Zündstoff sorgen.

Gute Texte schreiben in 5 Schritten

Im Internet gibt es unzählige Guides und Ratgeber zum Verfassen „guter“ Texte. Drücken Sie sich kurz und prägnant aus, vermeiden Sie Wiederholungen und Schachtelsätze… Den meisten Menschen, die als Autoren tätig sind und regelmäßig Texte erstellen, werden diese und ähnliche Ratschläge bekannt vorkommen.

Zwar greifen viele Guides sehr ähnliche Tipps auf, dennoch sind sie stets zwangsweise subjektiv: Der Verfasser eines Guides kann niemals verhindern, dass sein persönlicher Stil mit in den Text einfließt. Auch die Auswahl der angebotenen Ratschläge hängt oft von den individuellen Vorlieben und Erfahrungen des Autors ab. In diesem Artikel wollen wir diesen Aspekt aufgreifen und die „Tipps zum Schreiben guter Texte“ komplett auf die Autorenseite beziehen: Es soll also weniger um das Handwerk des Schreibens gehen, sondern viel mehr um die Rolle des Schreibenden.

Gerade Blogger und Freelancer-Autoren dürften sich angesprochen fühlen, wenn es um das Verfassen hochwertiger Webseitentexte geht. Viele von Ihnen, den Leserinnen und Lesern, betreiben sicherlich auch einen eigenen Blog oder ein anderes Webprojekt. Hier sind also die fünf Tipps: Nicht zum Schreiben, sondern zum Autor-Sein!

gute Texte für Kunden schreiben

1. Textaufträge und Themen mit Bedacht auswählen

Jeder Blogger kennt das Problem, wenn es einen thematischen Engpass gibt und keine passenden Ideen weit und breit in Aussicht sind. In solchen Fällen bestehen zwei Handlungsmöglichkeiten: Entweder Sie bleiben passiv, bis die Schreibblockade vorüber ist, oder Sie blicken bei der Auswahl eines geeigneten Themas über den Tellerrand hinaus und beschäftigt sich mit Themen, die nur „um die Ecke“ mit dem eigentlichen Themenbereich Ihres Blogs zusammenpassen.

Auch Freelancer-Autoren, die beispielsweise für Content-Agenturen im Internet Webseiten-Texte verfassen, befinden sich ab und an in der Situation, dass sie Textaufträge annehmen, deren Themen sie nicht wirklich interessieren – oder noch schlimmer, die ihnen nicht liegen.

Es spielt (fast) keine Rolle, wie gut Sie als Autor sind – sobald Sie über ein Thema schreiben, das Ihnen fremd ist oder Sie nicht interessiert, werden aufmerksame Leser das bemerken. Die Zufriedenheit der Leser kann so ausbleiben, und was noch schlimmer ist: Sie können selbst den Spaß am Schreiben verlieren. Um dauerhaft motiviert und begeistert als Autor für Webseiteninhalte zu arbeiten, sollten die Textaufträge und -themen stets Ihren persönlichen Ansprüchen und Vorlieben entsprechen.

2. Authentizität bewahren

Eng verbunden mit dem ersten Tipp ist auch der zweite: Wenn Sie als Autor auftreten und Ihre Artikel anbieten, wird die Qualität der Texte auf Sie zurückfallen. Dabei haben Sie nicht nur mit einer verschlechterten Reputation zu rechnen, wenn Ihre Texte nicht gut sind – auch wenn Sie einen sprachlich hervorragenden Text abliefern: Wirkt dieser halbherzig und erzwungen, können Ihre Leser nach und nach abwandern. Aus diesem Grund bietet es sich an, über solche Themen zu schreiben, zu denen eine authentische Begeisterung aufgebaut und gezeigt werden kann.

Authentizität und Glaubwürdigkeit werden vom Leser häufig höher gewichtet als die bloßen Schreibfähigkeiten. Natürlich können gut aufbereitete Informationen begeistern, aber erst ein sympathischer Text hat die Fähigkeit, Leser zu packen und zum Weiterlesen zu animieren. Eine authentische persönliche Note kann gerade für Blogger ein effektives Mittel sein, sich aus der Menge hervorzuheben und so seine Leser auch auf einer persönlichen Ebene anzusprechen.

3. Die eigene Weiterentwicklung beachten

Je länger Sie als Blogger oder Webseitentexter tätig sind, desto deutlicher werden Sie die Veränderungen wahrnehmen können, die in Ihrer Arbeit zu bemerken sind. Übung macht den Meister: Jeder, der über einen längeren Zeitraum hinweg Texte veröffentlicht und idealerweise noch konstruktives Feedback von den Lesern bekommt, verbessert sozusagen „zwangsweise“ seine Schreibfähigkeiten.

Aus diesem Grund bietet es sich an, als Autor nicht nur nach vorn zu Blicken und den nächsten Auftrag zu suchen. Auch ein Blick in die Vergangenheit lohnt sich, wenn so die individuelle Entwicklung des eigenen Schreibens nachvollzogen werden kann. Denn dies kann einen enormen Motivationsgewinn bewirken – gerade dann, wenn Sie eine stetige Verbesserung der Textqualität, die damit positivere Resonanz Ihrer Leser und eine gewünschte Suchmaschinenoptimierung erzielen.

Wohin geht die Reise? Durch die Reflektion über die eigene Autorentätigkeit können Sie beispielsweise besser einschätzen, welche Eigenschaften Ihres Schreibens Sie dauerhaft begleitet haben und somit zum persönlichen Schreibrepertoire gehören. Auch können Schwächen aufgedeckt und so in Zukunft effektiver vermieden werden.

4. Offen für Kritik sein

Wer nur für sich selbst schreibt und der Rückmeldung anderer kein Gehör schenkt, kann sich auf Dauer nicht weiterentwickeln und verbessern. Gerade als Autor geht es darum, Inhalte für andere Menschen bereitzustellen. Feedback über die eigene Schreibtätigkeit von anderen einzuholen gehört also mit zu den effektivsten Möglichkeiten, um sich über die Stärken und Schwächen seiner Texte klar zu werden.

Konstruktiv mit negativer Kritik umzugehen ist eine Fähigkeit, die nicht jedem Autor in gleicher Weise liegt: Oft bedarf es Übung, um aus negativen Rückmeldungen wertvolle Anregungen gewinnen zu können. Wann immer Sie aber Ihre Texte der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, bleiben Kritiker (und Nörgler) nicht aus.

Häufig schleichen sich Lieblingsfloskeln oder -wörter ein, die einem selbst nicht auffallen, die sich aber für die Leser schnell abnutzen. Vier Augen sehen hier stets mehr als zwei: Lassen Sie sich die Möglichkeit nicht entgehen, sich auch den Blick von außerhalb darstellen zu lassen!

5. Selbstbewusst mit Kritik umgehen

So wertvoll Kritik aber auch sein kann: Nicht jeder „konstruktive“ Ratschlag sollte ohne Weiteres umgesetzt werden. Kritik ist nur dann ein sinnvolles Hilfsmittel, wenn selbstbewusst mit ihr umgegangen wird.

Behalten Sie stets im Hinterkopf, wie Sie Ihre Texte und somit im Endeffekt auch sich selbst präsentieren wollen. Eine Art „Selbstfindung“, wie im dritten Tipp beschrieben, kann dabei helfen, sinnvolle von unpassender Kritik zu unterscheiden. Setzen Sie die Ratschläge um, die Sie selbst nachvollziehen können: So machen Sie sich einen Namen als Blogger, der selbstbestimmt seine eigene Linie verfolgt, ohne dabei die sprichwörtlichen Scheuklappen aufzusetzen.

Fazit

Jeder Mensch, der Texte verfasst und im Internet öffentlich macht, hat individuelle Vorstellungen davon, was einen lesenswerten und hochwertigen Artikel ausmacht. Zahlreiche Autoren teilen ihre Erfahrungen und Vorstellungen mit anderen, sodass eine Art Konsens darüber besteht, wie gute Texte geschrieben werden. Nie zu vergessen ist dabei aber, dass hinter allen guten Texten Menschen aus Fleisch und Blut stehen, die ihre Kreativität und Individualität in ihre Texte einfließen lassen.

Es handelt sich hierbei um einen Gastartikel, welcher von Content.de zur Verfügung gestellt wurde.

5 Tipps zur Monetarisierung von Webseiten

Seit heute gibt es einen neuen Webschorle Video Podcast mit Tipps zur „Monetarisierung von Webseiten“ mit Axel Jack Metayer. Interviewed wurde er auf der DMEXCO 2011 in Köln und Axel gibt unter anderem einige Tipps wie man seine erste Affiliate Webseite aus dem Nichts aufbaut und mit damit Geld im Internet verdienen kann. Die Quintessenzen dieses Video Podcasts kann man in 5 Punkten für Affiliate Einsteiger zusammenfassen.

5 Tipps zur Monetarisierung von Websiten

1. Interessen & Hobbies nutzen

Sucht euch das Thema eurer Webseite bzw. eures Blogs nicht nach möglichen Umsatzpotentialen, sondern nach euren Hobbies und Interessen aus. Dadurch macht euch das Bloggen dauerhaft Spaß und ihr könnt authentische Inhalte mit einem Mehrwert für die Seitenbesucher online stellen. Die Stichworte lauten: Probleme aufgreifen, Fragen beantworten, Interviews mit interessanten Persönlichkeiten veröffentlichen und verschiedene Medien wie Infografiken, Videos und Bilder von Veranstaltungen aus der gewählten Szene/Nische veröffentlichen.

2. Besucher vor Geld

Bevor ihr erste Einnahmen mit eurer Webseite erzielt baut genügend Besucher auf. Bevor man Gedanken an eine Monetarisierung des Traffics verschwendet sollte man für ausreichend Besucher sorgen. Bei 40-50 Besuchern pro Tag wird man Einnahmen von unter 10 Euro im Monat erzielen, daher sollte man für mindestens regelmäßige 300-500 Besucher sorgen, bevor man beginnt an Einnahmen zu denken. Richtig Spaß macht es dann ab 1000 tägliche Besucher, denn dann freut sich auch das Adsense Konto und man kann damit beginnen Geld im Internet zu verdienen.

3. Adsense zur Monetarisierung

Wo wir auch schon bei Punkt 3 der 5 Tipps zur Monetarisierung von Webseiten sind: Verwendet vorerst nur große 300×250 Google Adsense Anzeigenblöcke in Standardkonfiguration und mit Bild- und Textwerbung der Adwords Kunden. Der Adsense Code ist schnell eingebaut und bringt euch ein gutes Verhältnis an aufgewendeter Zeit und erzielten Einnahmen. Zusätzlich könnt ihr auch themenrelevante Werbelinks aus Partnerprogramm Netzwerken einbinden um für spezielle Themen eine bessere Relevanz der Werbung zu erzielen.

4. zuviele Köche verderben den Brei

Ganz nach diesem Motto sollte man es auch bei der Anzahl der verschiedenen Webseiten halten. Registriert euch nicht 20 Domains auf einmal und projektiert jede Webseite halbherzig. Pickt euch 1-3 Themen heraus, die euch interessieren und baut diese Webseiten aus bis sie eigenständige Einnahmen erzielen. Dann kann man sich noch immer Gedanken um neue Projekte machen und zusätzliche Domains registrieren. Vor allem bei nebenberuflichen Affiliates ist die Zeit oft recht knapp und mann muss Prioritäten setzen um nicht im Webmaster Dschungel zu verschollen.

5. DIFN – do it fucking now!

„Do it fucking now“ sollte der Satz der diesjährigen SEOkomm werden, so war es zumindest der Wunsch von Christoph Cemper. Gleichzeitig passt dieser Satz auch sehr gut als 5. Tipp für die Monetarisierung von Webseiten, denn wer zu lange plant wird von anderen überholt. Eine grobe Struktur bzw. ein Ziel wo man mit seiner Webseite hin möchte sollte man schon durchdacht haben, jedoch mit Maß und Ziel. Wichtiger ist es erst einmal zu starten und zu sehen wo sich sein Projekt hinbewegt, kleinere Anpassungen am Design, am Logo oder den Funktionen kann man auch nachträglich noch immer vornehmen und das Projekt weiterentwickeln. Das Wichtigste überhaupt ist einmal zu beginnen anstatt nur zu planen, daher do it fucking now!

Sichere Affiliate Umsätze im Sommerloch

Wer die heiße Jahreszeit als Affiliate nicht zum ersten Mal erlebt dem ist das Gefühl sicherlich bekannt, wenn man seine Traffic- und Umsatzstatistiken kontrolliert und feststellen muss, dass ganz plötzlich eine Regression bei beidem festzustellen ist. Im ersten Moment macht sich ein Panikgefühl breit, bis man wieder klaren Kopf fassen kann und realisiert, dass man nichts falsch gemacht hat, denn das Sommerloch holt viele Affiliates ein. Aber was kann man gegen das Sommerloch tun? Und wie kann man es mit hoher Motivation überstehen?

sichere Affiliate Umsätze im Traffic und Umsatz Sommerloch

Dem Sommerloch entgegen wirken

Hat man mit seinem ersten Affiliate Projekt über den Winter einmal konstante Provisionen erarbeitet, beginnt auch schon die nächste Herausforderung. Sobald der Frühling vorbei ist hat man meist mit dem Problem zu kämpfen, dass der Traffic teilweise einbricht und die Provisionen zurück gehen. Wenn man sein Projekt ordentlich optimiert liegt der Grund dafür meistens in den sommerlichen Temperaturen und den damit verbundenen Aktivitäten an der frischen Luft. Die Menschen sitzen weniger vor ihren Rechnern und daher sind vor allem in weniger sommerlichen Themenbereichen starke Einbußen in diesen Monaten zu spüren. Daher sollte man als Affiliate seinen Provisionen zuliebe dem Sommerloch entgegen wirken und auch an Projekten arbeiten, die in diesen Monaten ein gutes Suchvolumen vorweisen können. Empfehlenswert ist es sich ein weiteres Projekt für einen der Bereiche wie Hausbau, Garten, Pflanzen, Grillen, Barbecue, Cocktails, usw. aufzubauen um im Sommerloch nicht auf einmal mit deutlich weniger Traffic in der Statistik zu glänzen.

Motivation im Sommerloch halten

Nicht nur der Traffic Rückgang ist im Sommerloch eine Gefahr für sichere Affiliate Umsätze. Auch die eigene Motivation kann einem zu schaffen machen, wenn draußen die Sonne scheint und das plätschernde Wasser im Swimming Pool wie der Gesang einer Sirene erklingt. Für etablierte Affiliate Webseiten mag das weniger ein Problem darstellen als für einen Blogger, denn lässt man seine Leser auf neuen Artikeln zu aktuellen Themen einige Wochen warten läuft man Gefahr seine Stammleser zu vergraulen. Sollte man also selbst seinen inneren Schweinehund nicht überwinden können und für seinen Urlaub bereits Artikel vorgeschrieben haben, dann sollte man sich um adäquaten Ersatz in Form von Co- oder Gastbloggern umsehen.

Sichere Affiliate Provisionen im Sommerloch

Mein Tipp um konstante Affiliate Provisionen auch im Sommerloch zu garantieren teilt sich in zwei Bereiche auf. Es lohnt sich definitiv bei der Auswahl seiner Partnerprogramme jene zu bevorzugen, welche ein Revshare Provisionsmodell anbieten. Dabei erhält man auf alle Umsätze die man mit diesem Programm macht eine Lifetime Vergütung und kann damit konstante Provisionen auch bei fehlendem Traffic im Sommerloch erwirtschaften. Die zweite Möglichkeit besteht darin sich diverse Projekte in verschiedenen Themengebieten aufzubauen und so die Suchverhalten in den verschiedenen Jahreszeiten für seine Traffic Entwicklung auszunutzen. Es heißt also einen kühlen Kopf zu bewahren um sich konstante Affiliate Umsätze im Sommerloch zu erarbeiten!

Vorausschauende SEO – Traffic durch Medienereignisse

In der Suchmaschinenoptimierung sind viele Abläufe planbar, heute möchte ich mich in meinem Artikel jedoch jenen Bereichen widmen, die nur teilweise oder gar nicht vorhersehbar sind. Ungeplante Medienereignisse führen in meinen Affiliate Projekten immer wieder zu erhöhten Seitenaufrufen, zwar nur vorübergehend aber trotzdem macht sich der starke Trafficzuwachs auch in den Umsätzen bemerkbar. Es ist wichtig bei solchen Ereignissen unter den Top Platzierung zu sein um durch diese kurzfristigen Trafficspitzen einen Bonus herausschlagen zu können.

SEO für Medienereignisse

Geplante Medienereignisse für mehr Traffic

Die einfachere Disziplin ist es geplante Medienereignisse zu recherchieren und schon rechtzeitig ein eigenständiges Projekt oder passende Artikel dafür vorzubereiten. Vorhersehbare Ereignisse können jeglicher Art sein, beispielsweise Sport Veranstaltungen, Konzerte, Messen/Treffen/Meetings, kirchliche Feiertage und vieles mehr. Je nachdem um welches Event es sich handelt kann man schon im Voraus gut recherchieren und Inhalte vorbereiten. Dadurch entsteht ein Mehraufwand, der sich nicht nur wegen des zusätzlichen Traffics auszahlt, sondern auch noch gut konvertiert. Wer sich also auf geplante Ereignisse stürzen möchte sollte vor allem saisonale Events und aktuelle Trends im Themenumfeld seiner Affiliate Projekte im Auge behalten. Besondere Vorteile hat man hier durch eine bereits etablierte Webseite mit hohem Trust und einer Umsetzung mit Mehrwert für den User.

[box type=“tick“]Ein Thema wird ein Thema, wenn jemand darüber spricht![/box]

Vorausschauende SEO für ungeplante Ereignisse

Da solche Medienereignisse nicht immer planbar sind und auch mehr durch Zufall oder Glück eintreten können sollte man in seinen Themengebieten auf dem Laufenden bleiben und ein Gespür für „breaking News“ mit der Zeit entwickeln. Da zu ungeplanten Medienereignissen keine historischen Daten vorliegen ist es auch nicht möglich umfangreiche Keywordrecherchen durchzuführen. In diesem Bereich zahlen sich vor allem Intuition und Erfahrung aus um einen Treffer zu landen. Der generierte Traffic durch Medienereigniss ist selten von Dauer und wird je nach Nachberichterstattung unterschiedlich lange anhalten bzw. langsamer wieder abflachen.

Traffic durch SEO für Medienereignisse

Umsetzung von Projekten für Medienereignisse

Die Umsetzung eines Projektes für ein Medienereignis kann unterschiedlich ausfallen. Wenn es sich um ein saisonales/wiederkehrendes Ereignis handelt kann sich eine eigene Domain oder Subdomain auf einem bereits etablierten Projekt lohnen. Einzige Voraussetzung ist eine passende Thematik, schließlich sollte die Subdomain nicht völlig aus dem Kontext gerissen sein.

Anders ist es bei ungeplanten Medienereignissen hier erhält man den Traffic meist durch zufällig verfasst Artikel die bereits gut ranken und bei dem das Thema erst später aktuell geworden ist. Diese Artikel kann man nachträglich durch eine weitere Berichterstattung und zusätzliche Informationen pushen und versuchen in den SERPs noch weiter nach vor zu bekommen.

Linkaufbau für mediale Ereignisse

Der Linkaufbau für Medienereignisse ist gegenüber dem normalen Linkbuilding differenziert zu betrachten. Da es sich meist um zeitlich begrenzte Ereignisse handelt kann man aggressivere Methoden ausprobieren und einen zusätzlichen Vorteil durch Schnelligkeit erzielen. Wer bei einem Thema unter den ersten Berichterstattern ist wird sehr wahrscheinlich von anderen verlinkt oder erhält natürliche Backlinks aus Forenposts, die auf einen Artikel verweisen.

Um mehr Traffic durch Medienereignisse zu bekommen braucht man nicht nur eine gute Nase für trendy Topics sondern auch eine ausreichende Portion Glück und Manpower. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das es sich lohnt auch über, aus akteller Sicht, nicht so populäre Themen zu schreiben denn im Nachhinein kann sich ein allgemeines Interesse entwickeln. Das Ergebnis daraus ist nicht nur zusätzlicher Traffic, den sonst jemand anders bekommen hätte, sondern auch einige Backlinks von durchaus interessanten Webseiten.

Hackerangriff: Datendiebstahl bei Adcell

Vor zwei Tagen schon hatte ich mich gewundert warum ich mich nicht mehr bei Adcell einloggen konnte und ein neues Passwort mit verschärften Sicherheitsbedingungen anlegen musste. Adcell schaltete eine seite vor und teilte mit, dass man seinen Account via Mail erneut verifizieren musste um anschließend ein neues Passwort mit mindestens 2 Großbuchstaben, 2 Kleinbuchstaben und 2 Sonderzeichen angeben zu können. Das hatte schon einen etwas komischen Beigeschmack, aber das kryptische Passwort trägt ja eigentlich nur zur Account Sicherheit bei. Heute kam dann per Adcell Newsletter auch schon die Bestätigung für mein Bauchgefühl: Adcell wurde gehackt und Affiliate Daten gestohlen!

hackerangriff auf adcell und datendiebstahl

Im Newsletter von Adcell selbst geht man nur wenig auf den Hackerangriff selbst ein. Es wird von einer Sicherheitslücke im technischen System gesprochen, die von einer bekannten Hacker Organisation dazu genutzt wurde um Affiliate Daten zu stehlen. Vor zwei Tagen soll auch ein Erpresserbrief bei Adcell eingegangen sein indem die Zahlung einer unbekannten Summe gefordert wird. Die Untergrund Hackergruppe droht Adcell darin mit der Veröffentlichung der Daten des Partnerprogramm Netzwerkes und der Nutzerdaten sollte der Zahlung nicht nachgekommen werden. Korrekterweise wurde von Adcell bereits bei der Polizei eine Anzeige erstattet und der Einbruch in die Server des Netzwerkes und der Datendiebstahl verfolgt.

[box type=“note“]Aufforderung an alle Affiliate: Beobachtet eure Adcell Accounts in nächster Zeit etwas genauer als sonst und sollten euch irgendwelche Unregelmäßikeiten auffallen oder andere Aktivitäten ungewöhnlich vorkommen meldet euch sofort beim Adcell Support![/box]

Affiliate Marketing eBook für Einsteiger

Das Team von Projecter war so nett mir einen Text für die Vorstellung ihres Affiliate Marketing eBooks für Einsteiger zur Verfügung zu stellen. Das eBook ist seit heute online und einen kurzen Blick habe ich nach dem kostenlosen Download in das 211 Seiten starke Werk an geballtem Affiliate Marketing Wissen schon geworfen, komplett habe ich es jedoch noch nicht gelesen. Respekt an Stephanie, Simon und das komplette Projecter Team! Das Affiliate Marketing eBook ist wirklich eine tolle Sache und gibt es in dieser Form als Einführung kein zweites Mal. Ab hier übergebe ich nun an die Affiliate Marketing eBook Vorstellung, viel Spaß beim Lesen!

Ein Mal eine umfassende Abhandlung über Affiliate Marketing schreiben – das war unsere Idee vor über einem halben Jahr. Der Kanal ist v.a. für Einsteiger besonders schwer zu verstehen und auch erfahrene Marktteilnehmer tun sich schwer mit der oft beklagten Intransparenz. Bei unserer Arbeit als Affiliate Agentur haben wir oft das Gefühl, dass keine Partei die andere versteht. Weder der Merchant den Affiliate, noch andersherum, und die Netzwerke stehen irgendwo dazwischen. 9 Monate später ist unser Projekt nun fertig und 211 Seiten dick. Wr haben es schlicht und einfach “Affiliate Marketing eBook” genannt. 

Das eBook richtet sich sowohl an Affiliates als auch an Merchants, also zum Beispiel Inhaber von Onlineshops, die schon ein Affiliate Programm betreiben oder über den Start nachdenken. Neueinsteiger in das Thema Affiliate Marketing werden genauso passende Inhalte finden wie Leser, die sich bereits mit dem Thema beschäftigt und erste Erfahrungen gesammelt haben, sich aber nun tiefer einarbeiten wollen. Und auch für alte Hasen gibt es den einen oder anderen Tipp zur Optimierung bestehender Projekte zu finden. Warum sind Gutschein Websites ein so attraktives Geschäftsmodell für Affiliates? Warum werden Merchants aber zunehmend vorsichtiger bei diesem Thema? Was können beide Seiten daraus lernen?

Affiliate Marketing eBook für Einsteiger

Das eBook ist bewusst für Einsteiger gedacht. Wir verzichten deshalb auf Fachchinesisch und wenn doch Fachbegriffe verwendet werden, dann erklären wir sie. Aber auch für erfahrenere Affiliates, Merchants und Netzwerk- oder Agenturmitarbeiter sollten noch Neuigkeiten zu finden sein. Auf den insgesamt 211 Seiten wollen wir damit ein Standardwerk im Affiliate Marketing schaffen.

Mittlerweile haben wir schon etwas Feedback von bekannten Affiliate Marketing Experten erhalten, denen wir das eBook vorab geschickt hatten. Darunter so schöne (stark gekürzte) O-Töne wie: „WHOA!“ oder „Wow“ oder „Ich bin völlig von den Socken“ oder „Normalerweise gehört da ein Hardcover rum und ab damit in den Buchhandel für 39,95 €.

Bis jetzt haben wir es noch nicht drucken lassen, sondern stellen das Affiliate Marketing eBook ab sofort für jeden kostenlos auf unserer Website zum Download zur Verfügung.

Wir freuen uns über jeden, der per Blog, Twitter oder Facebook seinen Lesern und Freunden von dem „Affiliate Marketing eBook“ erzählt. Für Fragen und Feedback sind wir offen, entweder per Mail an ebook ]aet[projecter]punkt[de, persönlich oder auch auf der eBook-Fanseite.

Affiliate Projekt Leitfaden Teil 3: Beispiele aus der Praxis

Mein dritter Teil des Affiliate Projekt Leitfadens ließ aus Zeitgründen nun etwas auf sich warten, dafür werde ich nicht nur auf ein Praxisbeispiel eingehen, sondern gleich zwei verschiedene Projekteumsetzungen herzeigen. Bevor man sich diese Praxisbeispiele ansieht sollte man zuvor den Affiliate Projekt Leitfaden Teil 1 und Teil 2 gelesen haben. In den ersten beiden Teilen geht es um die Entwicklung einer Idee bis zur Monetarisierung über Partnerprogramme. Bei meinen Beispielen aus der Praxis ist vorwegzunehmen, dass man sich Themen aussuchen sollte, die einem persönlich Spaß machen und vielleicht sogar ein Hobby sind. Die aufgezeigten Beispiele aus den Bereichen Bücher und Kredite sind nicht die einfachsten Themengebiete und sollen nur veranschaulichen wie man ein Affiliate Projekt umsetzen kann.

Als Projektbasis würde ich das Blogsystem WordPress empfehlen, da es schnell und einfach zu installieren ist und auch für Neueinsteiger sehr bedienerfreundlich ist. Neben einer recht kurzen Einarbeitungszeit kann man die Optik mit einer Vielzahl an verschiedener Themes an seine Vorstellungen ohne Webdesign- oder Programmierkenntnisse anpassen und ein riesiges Plugin Verzeichnis lässt einem das Blogsystem beliebig erweitern. Nach einer ausführlichen Keywordrecherche mit dem Google Adwords Keyword Tool liegen die ersten Keywords für das erste Affiliate Projekt bereit und nachdem Domain und Webspace bestellt sind kann man auch schon mit seiner ersten Affiliate Webseite starten.

Affiliate Projekt Praxis Beispiel 1

Mein erstes Praxisbeispiel kommt aus dem Themengebiet „Bücher und Bestseller“ und wird als klassischer Blog betrieben. Das bedeutet neue Artikel werden in Tagebuchform auf der Startseite publiziert und die aktuellsten Einträge immer zuerst angezeigt. Die einzelnen Kategorien sind nach Genres aufgebaut und in diesen werden Buchrezensionen optimiert auf Autor + Buchtitel veröffentlicht und über die Partnerprogramme von Buch.de, Bücher.de, Thalia und Amazon monetarisiert. Um auch noch andere Keywords abzudecken, wie zB. Autoren, Genres und Buchserien, kann man dazu noch Unterseiten anlegen, die Informationen zu den jeweiligen Themen bieten. Der Hauptfokus in diesem Affiliate Projekt Praxisbeispiel liegt auf dem Blog mit den chronologisch angeordneten Artikeln, die durch diverse Unterseiten unterstützt werden.

Affiliate Projekt Praxisbeispiel

Affiliate Projekt Praxis Beispiel 2

WordPress kann man auch so konfigurieren, dass es als CMS mit statischer Startseite und Blog auf einer Unterseite fungiert. Dazu muss man ins WordPress Admin gehen und zwei Seiten anlegen, anschließend kann man unter Einstellungen – Lesen eine Startseite und eine Artikelseite festlegen. Somit hat man die Möglichkeit statische Seiten auf 1-2 Keywords zu optimieren und diverse Newsartikel oder für den Longtail optimierte Artikel im Newsbereich zu veröffentlichen.

Affiliate Projekt starten

Welchen Weg man bei seinem Affiliate Projekt mit WordPress geht kommt auf das Konzept und die Strukturplanung an. Ich möchte behaupten, dass nicht in jedem Bereich beide Varianten sinnvoll sind und sowohl das Affiliate Projekt Praxibeispiel 1, als auch Beispiel 2 seine Vor- und Nachteile bei beliebigen Themen hat. Da Planung nicht nur die Hälfte des Lebens ist, sondern auch ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg oder Misserfolg eines Affiliate Projektes sollte man in diese vor dem Start genug Zeit und Gehirnschmalz investieren.