SEOkomm 2012 Recap & SEOkomm Slide Download

Die letzte Konferenz im Jahr ist vorüber und es war wieder einmal sehr spannend. In meinem SEOkomm 2012 Recap findest du alles zum Toolbattle, den besuchten Vorträgen und Downloadlinks zu den Slides, sofern verfügbar. Wenn du Slides der SEOkomm 2012 im Internet findest, die hier noch nicht verlinkt sind, dann bitte kurz Bescheid geben und ich ergänze den Link.

SEOkomm Toolbattle und Warmup Party

Begonnen hat die Konferenz für mich mit dem SEOkomm Toolbattle. Die Toolanbieter Xovi, Searchmetrics, Linkresearchtools und SEOlytics. Ich habe mir von diesem Format etwas mehr erwartet und nach einigen Gesprächen ging es wohl den meisten Teilnehmern ebenfalls so. Der Toolbattle war das investierte Geld einfach nicht wert, da man wenig bis gar nichts daraus mitnehmen konnte. Meiner Meinung wäre es besser gewesen die Fragen zu reduzieren und stattdessen Aufgaben an die Toolanbieter zu stellen. Nachdem jeder einzelne den Workflow in seinem Tool zur Lösung der Aufgabe hergezeigt hätte, wäre das für die Teilnehmer ein besseres Bewertungskriterium für die Auswahl des Tools gewesen. Zumindest wäre für Agenturen, Unternehmen und Affiliates klarer, welches Tool am Besten zur eigenen Arbeitsweise passt und die nötigen Anforderungen erfüllt. Das schlecht funktionierende WLAN war ebenfalls unüblich für die SEOkomm. Daran war leider der schlechte Service und Support der Telekom verantwortlich und da sollte Oliver noch einmal beim Preis nach verhandeln. 😉

Die Warmup Party wurde von den Linkresearchtools gesponsert und war wesentlich besser als im letzten Jahr. Man konnte sich viel besser als im letzten Jahr unterhalten und es hat einfach Spaß gemacht dabei zu sein. Danke Christoph für die SEOkomm Warmup Party!

Die 2% Links, die noch funktionieren

Dass Google von Links als Hauptkriterium für die Bewertung von Rankings weg möchte, ist schon länger bekannt. Daher wird hier vor allem mit den letzten Updates immer wieder an der Gewichtung geschraubt. Christoph hat in seinen Slides vor allem präsentiert was nicht mehr funktioniert und die Sensibilität von Google auf Qualitätsmerkmale einer Webseite hervorgehoben. Worauf soll man also in Zukunft beim Linkaufbau setzen? Die Antwort darauf ist einfach gutes SEO, dass in die Online Marketing Strategie vollends integriert ist und die Synergien zu anderen Bereichen nutzt. Links von Medien, Zeitungen, Qualitätsportalen, Produktherstellern, Lieferanten, echten Bloggern, echten Fans und echten Testberichten zählen als qualitative Links. Die Linkquellen sollte den meisten nichts neues gewesen sein, trotzdem eine sehr interessante Präsentation.

SEO & Usability: vom Ranking Faktor zur optimalen Nutzererfahrung und Conversion

SEO und Usability haben laut Jens Fauldrath und Hendrik Terbeck vieles gemeinsam, denn beides setzt gute Inhalte voraus. Um speziell die Usability zu erhöhen ist es wichtig das Nutzerverhalten, also CTR, BR, Time on Site, Klickpfade, etc., zu beobachten und proaktiv darauf zu handeln. Die Bewertung der Usability wird von Google in Zukunft noch genauer durchgeführt, beispielsweise über die Lesegeschwindigkeit, dem Author Rank des Verfassers, der Sicherheit und mobile Compatibility der Website und anderen Kriterien. Daher sollten im Unternehmen SEO und Usability Prozesse kombiniert werden und das Augenmerk auf Content Marketing gerichtet werden. Auch Conversion Klassiker, wie die Snippet Optimierung, Gestaltung der Landingpage, Call to Actions, USPs und die Gewinnung des Uservertrauens steht an oberster Stelle. Ein sehr schöner Satz von Jens aus dem Panel: „Content ist dein Verkäufer, also investiere verdammt noch mal Geld darin!“

Social SEO – eine Evolution des SEO

Wie spätestens seit der Keynote von Rand Fishkin auf der SMX bekannt sein solle, besteht eine Korrelation zwischen Links und Shares. Marcus Tober von Searchmetrics hat in einer Studie die Beeinflussung von Social Signals auf das Ranking genauer untersucht und in seinen Slides präsentiert.

Scalability and speed on a shoestring budget

Ralf Schwoebel hat als erster in seinen Slides die Hosen herunter gelassen und klare Daten und Fakten präsentiert. Sein Projekt Tradebit war von Pinguin und Panda betroffen und er zeigte wie man auch mit kleinem Budget durchhalten und Traffic auf seine Webseite bringen kann. Er setzte dabei einen klaren Fokus auf Landingpages mit viel Traffic und Umsatz, optimierte die Conversion und zeigte dabei keine Angst Seiten zu löschen oder auf noindex zu stellen. Sehr spannender und inspirierender Vortrag, vor allem aber auch eine sehr sympathische Person und Vortragender.

Conversion Fehler in der Praxis

Gleich im Anschluss folgten die 5 häufigsten Fehler in der Conversion Optimierung von Torsten Hubert. Seiner Meinung nach sollten Unternehmen mit entsprechendem Budget und Traffic 10% des Adwords Budgets in die Conversion Optimierung umshiften und dabei auf einige Dinge im speziellen achten. Der häufigste Fehler ist der Versuch einer Conversion Optimierung durch die Skalierung des Traffics. Ein weiterer Fehler ist das Arbeiten ohne eines entsprechenden Frameworks und das häufige vergessen wichtiger Punkte im Optimierungsprozess. Die falsche Betrachtung der Kennzahlen und kann dazu führen, dass falsche Ergebnisse zustande kommen. Darunter zählt zum Beispiel die Optimierung nach Conversion Rates , anstatt nach Deckungsbeitrag und das vergessen von Retouren und Inkassofällen bei Onlineshops. Das häufige vergessen von Conversionsboostern, wie Trustelemente, Zielgruppenansprache und das Eingehen auf Erwartungen, Wünsche und Bedenken von Kunden gehört ebenfalls in die Top 5 der Conversion Fehler. Zuletzt sollte man seine Kunden möglichst genau kennen und Informationen darüber im Customer Care einholen. Studien sind dafür meist zu vergessen, da sie nicht auf reale Bedingungen eingehen und ein verfälschtes Bild erzeugen.

SEO Komplett: ein Kundenprojekt von Anfang bis Ende

Der Bericht aus dem Agenturleben von Julian Dziki war äußerst spannend und praxisnah. Julian ging dabei speziell auf den Aufbau der Kundenbeziehung ein und gab einige Tipps wie er dabei mit seiner Agentur SEOkratie vorgeht. Schlussendlich zählt auch hier am Ende des Tages was der Kunde möchte und es ging hier weniger um SEO, dafür mehr um Pitches, Kontaktpflege und die Präsentation seiner geplanten und geleisteten Arbeit. Am SEOday fiel mir schon auf, dass Agenturen mehr Wert darauf legen SEO zu entmystifizieren und Kunden möglichst verständlich zu machen. Eine sehr vorbildliche Vorgehensweise, die eine grundlegende Basis für die Kundenbindung ist.

Nach 30 Minuten um 20 Links mehr

Was soll man sich von einem Panel mit Andreas Bruckschlögel, Bastian Grimm, Oliver Hauser und Dominik Wojcik und so einer spannenden Headline erwarten? Das kann doch nur spannend sein und es gab auch noch dazu einige Bonustipps. Die Tipps werden natürlich nicht weitergegeben, nur soviel dazu, es war ein spannendes Panel und einige Linktipps, die ich nicht kannte.

SEOkomm 2012 Recap

Round Table mit Google Search Quality

Wenn jemand von Google im Panel sitzt, dann kann man damit rechnen das man keinen Sitzplatz mehr bekommt. Ich bin dieses Mal leider auch wieder darauf hereingefallen, aber wenn man es ehrlich betrachtet, dann ist man nach dieser Stunde fast genauso schlau wie vorher. Was ich aus dem Roundtable mitnehmen konnte war, dass nach einem „blauen Brief“ von Google sollte zuerst das Disavow Tool benutzt und anschließend ein Reconsideration Request gestellt werden. Das Disavow Tool ist auch nicht für jedermann bestimmt, sondern nur für spezielle Fälle, welche von Google wegen auffälliger Links angeschrieben wurden.

Fazit zur SEOkomm 2012

Die SEOkomm war wieder eine top Veranstaltung und hat neben informativen Vorträgen auch noch guten Networking Charakter. Das Essen war sehr gut ausgewählt und ausreichend vorhanden, einziges Mako war das etwas holprig vorhandene WLAN, zumindest zeitweise. Die SEOkomm ist meines Wissens nach auch die erste Konferenz mit einer eigenen Smartphone App und ich fand es spitze. Keine unhandlichen Papierfolder, kein ausgedrucktes Programm, sondern alles bequem und einfach in der eigenen Hosentasche, da könnten sich einige andere Konferenzen noch etwas abschauen. Die Gespräche mit Kollegen, Bekannten und neuen Gesichtern waren in diesem Jahr weit ausgeprägter als bei der SEOkomm 2011 und es war wieder einmal nett einige Gesichter hinter den Profilbildern kennen zu lernen. Danke an Oliver, Christoph und die Sponsoren für die SEOkomm!

Die Slides der SEOkomm 2012 Vorträge

Die letzten 2% Links, die noch ziehen… – Christoph C. Cemper

Vom Projektierer zum Unternehmer – Niels Dörje

Big Data – von Twitter Real-Time Analyse bis Strukturdaten für SEO – Tobias Schwarz, Mariano Glas

Onpage SEO – Leider geil! – Karl Kratz

SEO & Usability: vom Ranking zur optimalen Nutzererfahrung – Jens Fauldrath, Hendrik Terbeck

Interesenten schnell begeistern – Searchmetrics im Agentureinsatz – Kathrin Siemokat

Social SEO – Eine Evolution des SEO – Marcus Tober

Fette sechsstellige Schadensersatzforderungen wegen SEO Fehler? – Mag. Peter Harlander

Affiliate Marketing – Chance Österreich – Jim Knopf

Wiederkehrende Fragen der Onlineshop Optimierung – Marco Janck

Universal Search in Österreich – von Almdudler bis Gurktaler – Sören Bendig

Scalability and speed on a shoestring budget – Ralf Schoebel

20 SEO Case Studies – Markus Hövener

SEO Skalierung – Von 0 auf 100 in Rekordtempo – Dominik Wojcik

Conversion Fehler in der Praxis – Torsten Hubert

Black-Hat Protection: negative SEO verstehen & verhindern – Bastian Grimm, Fabian Rossbacher

SEO komplett: ein Kundenprojekt von Anfang bis Ende – Julian Dziki

Tracking für Affiliates mit Prosper & CPVlab – Sascha Böge

Advanced Segments & Customer Journey – Siegfried Stepke

Nach 30 Minuten um 20 Links mehr! – Dominik Wojcik, Oliver Hauser, Bastian Grimm, Andreas Bruckschlögel

SEO im Enterprise Umfeld – Jan Königstätter

Think Different – Jens Altmann

Ausgelassene SEO Chancen in internationalen Märkten – Nedim Sabic

SEO & Social Media für Tourismus – Ortwin Oberhauser

Recap zum SEOday 2012 in Köln

Der SEOday hat für viele bereits gestern mit einem Wuzzler- / Kickerturnier als Warmup recht angenehm begonnen. Der folgende Konferenztag hat noch jede Menge interessante Inhalte, gute Gespräche und ein paar Ideen zum Umsetzen und ausprobieren mit sich gebracht. Welche Sessions ich besucht habe und was die groben Informationen daraus waren erfährst du in meinem SEOday 2012 Recap.

SEOday 2012 Willkommen

Session 1: Erfolgreiches Linkbuilding im redaktionellen Umfeld

Obwohl laut Meinung von Niels Dahnke und Sasa Ebach die Zielgruppe der Journalisten und Redakteure im Publikum stark unterbesetzt war, konnten die beiden mit wirklich guten Informationen überzeugen. Angefangen beim Aufbau eines guten Artikels, dem Transfer von Offline zu Online Medien, Aufmerksamkeitsfaktoren, Strukturen und Google News Tipps war in den Slides von Niels alles mit von der Partie. Sasa konzentrierte sich auf ähnliche Themen, wie auch schon bei der SEOkomm Academy, nämlich die Linkerati und Möglichkeiten diese durch gezielte Maßnahmen mit seinen Inhalten zu erreichen.

Session 2: Effiziente Positionierung des SEO im Marketing Mix

Der spannende Titel von Bianca Jacobi hat als nächsten Punkt am Tagesprogramm in diese Sesseion gezogen. Leider war im ersten Teil der Präsentation nur vom hauseigenen Retrackign Tool etwas zu sehen. Im weiteren Verlauf wurden einige Learnings aus interessanten Case Studies präsentiert, ohne die betroffenen Fälle beim Namen zu nennen. Erst die letzte Folie ging wirklich auf den Titel der Session ein und das war sehr enttäuschend. Erwartet hätte ich mir hier mehr gezogene Parallelen von SEO in andere Marketing Kanäle und wie große Unternehmen diese für bessere Rankings nutzen.

Session 3: Vom Nerd zum Business Consultant: SEO im Wandel der Zeit

Philipp von Stülpnagel hat in seiner Session Erfahrungen aus alten Tagen Kundenerlebnissen der letzten Monate gegenüber gestellt. Was vor Jahren noch als SEO Hokuspokus galt, wird für ihn von vielen Kunden als selbst erlern- und durchführbar abgetan. Der SEO ist in seiner Funktion nicht nur mehr als Nerd für Dinge zuständig, von dem der Kunde nichts versteht, sondern vielmehr als genereller Unternehmensberater mit Servicegedanken und streift teilweise auch die Produktoptimierung und andere Bereiche der Unternehmenskommunikation. Für mich waren das interessante Einblicke in den Arbeitsalltag eines „alten Hasen“ und daraus konnte ich einige Punkte für die eigene Arbeit mitnehmen.

Session 4: Erkenntnisse aus dem Linkaufbau von Penalty-Domains

Sören Bendig von SEOlytics hat in seiner Session aktuelle Erkenntnisse und Case Studies zum Linkaufbau von Penalty Domains präsentiert. Dazu diente die Datenbasis des SEO Tools und ich freue mich schon auf die Veröffentlichung der Daten im Searchmetrics Blog. Da vermutlich in den nächsten Wochen hier detaillierte Informationen direkt von Sören kommen, spare ich mir hier weitere Zeilen zum Inhalt der Session.
SEOday 2012 Programm

Session 5: SEO-Kunde und SEO-Agentur: Wie passt das zusammen?

Die Beziehung zwischen SEO Kunde und SEO Agentur sollte hier wieder gespiegelt werden. Das Ergebnis des interessanten Titels war die Präsentation von Umfrage Ergebnissen auf Basis von drei Dutzend Antworten des Kundenstocks von Markus Hövener. Keine schlechten Daten, hätte man aber weitaus spannender aufbereiten können.

Session 6: Content Marketing – Mit der richtigen Strategie zu mehr Links & Social Mentions

Marcus Tandler und sein Head of Inbound Marketing Andreas Bruckschlögl haben nach der Einleitung über das erste Kennenlernen über Content Marketing gesprochen. Wer den Mediadonis schon einmal in einer Session erlebt hat, der weiß wie seine Slides sind. Mit viel Witz und Humor zieht er die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich und vermittelt dabei jede Menge Ideen und Ansätze für Möglichkeiten bei eigenen Projekten.

Session 7: Google+ gleich SEO+? So reizt man die neue Strategie aus!

Von Google+ und Björn Tantau wollte ich mich an diesem Tag komplett überraschen lassen. Und die Überraschung ist ihm mit einem Blick durch die Google+ SEO Glaskugel gelungen. Björn hat in einer Doppelsession viele Varianten durchgespielt, die es zukünftig mit Google+ geben könnte und vieles über den AuthorRank berichtet. Dass die Session nicht nur mir gefallen hat, haben die vielen Fragen am Ende und die Belagerung des Speakers am Rednerpult bewiesen.

Session 8: Linkless Outranking

Eigentlich wollte Karl Kratz mit einigen wenigen mathematischen Formeln die Keyword Diversity beweisen, schlussendlich landete er aber wieder bei seinem Lieblingsthema. Nämlich der Keyword Dichte und einigen interessanten Fragen, die man sich als Dokument einmal stellen sollte. 😉 Der Wahnsinn pur, aber trotz einer Überdosis Mathematik sehr spannend präsentiert.

SEOday 2012 Experts Panel

Feedback & Super Experts Panel

Danke an Fabian Rossbacher für die gelungene Organisation des SEOday! Die coole Location und das nette Veranstaltungsteam haben für die richtige Stimmung gesorgt. Die Panels waren nicht überfüllt, die Inhalte dafür qualitativ gut und auch wenn es nicht die bahnbrechenden Neuigkeiten waren, konnte vermutlich jeder pro Session einen bis mehrere Ideen mitnehmen. Einziger Wermutstropfen war das nicht funktionierende WLAN für Gäste im Linkbuilding Panel und die teilweise aggressive Produktpräsentation in den Sessions.
Der SEOday 2012 stand im Zeichen von Content Marketing und Storytelling. Das haben sich sogar die Getränke Hersteller zu Herzen genommen und sogar auf den Flaschen ihre eigene Geschichte erzählt um den Kunden zu begeistern. Ein spitzen Beispiel wie man es richtig machen kann:
SEOday 2012 Storytelling

Google Konkurrenz für Reise Publisher

In den vergangenen Tagen hat Google den Reiseführer Frommer gekauft und wenige Tage darauf kann man schon das erste Travel Feature in der Google Suche entdecken. Wer unter Google.com nach „Things to do in …“ sucht und die Stadt einsetzt, in die er gerne reisen möchte, bekommt vor den Suchergebnissen eine prominente „Tourist attract“ Bar angezeigt.

things to do in a city

Google geht mit diesem Feature unter die Publisher und veröffentlicht, nicht wie beim Kauf des Restaurantführers ZAGAT, redaktionelle Inhalte. Kombiniert mit dem Google Knowledge Graph, bei dem an der rechten Seite der Suchergebnisse weitere Informationen zur ausgewählten Sehenswürdigkeit angezeigt werden, ergibt dieses Feature interessante Informationen für Kultur und Städte Urlauber.

Google als virtueller Reiseführer – Gefahr für Affiliates?

Die Frage ob Google selbst als Publisher in Zukunft auftreten wird, stellt sich schon lange und die Antwort wird durch Features wie „Things to do in …“ nur untermauert. Da Google hier deutlich Vorteile hat und vor allem auch durch die prominente Platzierung und die auffallenden Bilder eine besonders hohe Aufmerksamkeit bekommt, steigt man als Publisher in den organischen Suchergebnissen oder der bezahlten Suche schlechter aus. So wie die Integration aktuell ausgeführt ist stellt das „Things to do in …“ Feature eine klare Bedrohung für jeden Publisher im Sightseeing Reisebereich dar.

Things to do in … – Chance für Recherche

Soweit ich die angezeigten Informationen bisher bewerten kann, werden die Bilder nicht random angezeigt und man kann eine gewisste Gewichtung in die Reihung der Ergebnisse legen. Dadurch hat man als Publisher die Chance dieses Feature für die Recherche zu nutzen und Informationen zu den meist gesuchten Sehenswürdigkeiten zu sammeln. Wenn man also kein entsprechendes Tool zur Hand hat, könnte man mit diesem Feature eine einfache Keywordrecherche durchführen und die Reihung in der Gewichtung berücksichtigen.

things to do in a city detail

Fazit

„Things to do in …“ ist Fluch und Segen zugleich, wobei der negative Teil weit größer ausfällt als der Positive. Egal ob es um Restaurant Bewertungen für Google+ Local, Informationen zu Hotels und Airlines oder Sehenwürdigkeiten geht, Google baut seine Content Elemente immer weiter aus und will anscheinend selbst zu seinem größten Publisher werden. Und nimmt damit zugleich den bisherigen Content Lieferanten Traffic weg. Bewusst um mehr Adwords Anzeigen verkaufen zu können? Don’t be evil!

Interessant wäre dieses Feature, wenn man durch gezielte Optimierung des Brands und mit mehrwertreichen Informationen für eine Sehenswürdigkeit auch als Ergebnis in der Detailinfo angezeigt werden würde. Als einer von x Sitelinks oder weiterführende Informationen hätte man trotz des Content Elements von Google, die Chance prominent gesichtet zu werden und Traffic zu generieren. Diesen Status zu erlangen wäre für viele eine Herausforderung und würde im Reisebereich sicher für Zündstoff sorgen.

Urheberrechtsverletzungen werden Ranking Faktor – Emanuel Update

In den nächsten Tagen wird Google ein neues Update und damit auch einen zusätzlichen Ranking Faktor im Suchnetzwerk ausrollen. Das Hauptaugenmerk ist dabei auf Webseiten gerichtet, welche gegen Urheberrechte verstoßen und unbefugt fremde Inhalte veröffentlichen. Davon ausgenommen sind große nutzergenerierte Plattformen, wie es zum Beispiel auch das Videoportal Youtube ist, wir auf Golem.de berichtet.

Google Emanuel Update gegen Copyright Verletzungen

„Diese Ranking-Änderung soll dazu beitragen, dass Nutzer seriöse Qualitätsinhalte leichter finden, sei es ein Lied auf der NPR-Musik-Website, eine TV-Show auf Hulu oder neue Musikstreams von Spotify“, hatte Amit Singhal, Googles Senior Vice President Engineering, im Unternehmensblog erklärt. Wie auf onlinemarketin.de bereits hier am Vormittag berichtet wurde.

Wenn man sich die aktuelle Grafik des Transparecy Reports ansieht, dann kann man den drastischen Anstieg der aus den SERPs entfernten URLs klar erkennen. Vor allem einschlägige Filesharing Plattformen und Tauschbörsen sind davon betroffen, da sie von den DMCA Takedowns betroffen sind. Der vollständige Report mit derzeit 128.000 URLs ist hier einzusehen.

Im Grunde genommen ist das Emanuel Update eine positive Sache, da es gegen Piraterie Webseites vorgeht und versucht Inhalte zu schützen bzw. schwerer zugänglich zu machen. Aber ein nicht zu vergessendes Problem, dass der SEOnaut Marco Janck bereits in seinem Artikel zum Google Algorithmus Update angesprochen hat, was passiert mit Mitbewerber Angriffen? Die Chance, dass man durch die Meldung einer Urheberrechtsverletzung aus den SERPs geschossen wird ist im Moment noch nicht einzuschätzen. Eine potentielle Gefahr durch einen missgünstigen Mitbewerber, der durch unfaires Verhalten die eigenen Rankings verbessern möchte ist gegeben.

Copyright Removal Request

Google stellt, wie auch schon bei den letzten Updates, für ungerechtfertigte Abstrafungen durch den Algorithmus ein Kontaktformular zur Verfügung. Es ist jedoch anzunehmen, dass bis der Request bearbeitet wird doch eine Weile verstreichen und damit auch Traffic und Geld verloren gehen wird. Es bleibt also abzuwarten wie einfach es sein wird diesen Ranking Faktor für Bad SEO auszunutzen und wie schnell Google auf falsche Meldungen reagieren kann.

Google hat sein Engagement für saubere Suchergebnisse in den letzten Jahren extrem verstärkt und versucht mit diesem Update einen weiteren Schritt in diese Richtung zu gehen. Nach eigenen Angaben hat Google alleine im letzten Monat über 4,4 Milionen URL Requests wegen Internetpiraterie und der unerlaubten Verbreitung von Inhalten bekommen. Bis das Update also vollständig eingespielt wurde, muss man in den nächsten Tagen wieder mit unregelmäßigen Suchergebnissen rechnen.

Welche Inhalte funktionieren auf Facebook Fanpages?

Die österreichische Social Media Agentur vi knallgrau hat gemeinsam mit der FH Joanneum heute eine interessante Facebook Studie veröffentlicht. Dabei wurden 100 Fanpages von B2C Unternehmen und über 2000 Postings genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis daraus ist eine sehr schön gestaltete Infografik und eine 65 seitige Fallstudie, die belegt welche Inhalte auf Facebook Fanpages funktionieren und welche nicht. Ob ein Posting erfolgreich war oder nicht wird in diesem Fall anhand der erzeugten Viralität gemessen. Die Infografik kannst du dir direkt hier ansehen, um die komplette Studie anzufordern sende deine Kontaktdaten über das vorgegebene Formular auf dieser Unterseite zur Content Studie.

Facebook Studie zum Userverhalten auf Consumer und Retail Brand Fanpages

Quelle: http://www.knallgrau.at/company/weblog/stories/vi-knallgrau-facebook-studie-consumer-retail-brands

Top 5 Pinterest Marketing Blogs

Pinterest hat sich schon seit langem vom Marketing Insider Tip zu einem weit verbreitetem Netzwerk für Bilder entwickelt. Das Interesse am Image Sharing Network ist daher auch sehr groß und es gibt mittlerweile einige etablierte Blogs, die sich Themen rund um Pinterest widmen. Ich kann hier einige Quellen, die ich regelmäßig in meinem Feed Reader lese nennen und euch weiterempfehlen. Was sind also die Top 5 Pinterest Blogs weltweit?

Pinterest Logo

1. Official Pinterest Blog

Erster Anlaufstelle für Informationen zum Social Network ist natürlich der offizielle Pinterest Blog. Hier erhält man Informationen über neue Features und kann sich Tipps direkt vom Pinterest Team holen.

2. Marketing on Pinterest

Wenn du Interesse an Marketing Möglichkeiten auf Pinterest.com hast, dann ist dieser Blog genau richtig für dich. Jason Miles ist VP für Marketing an der Nothwester University und schreibt auf Marketing on Pinterest über die schnelle Entwicklung im Marketing mit Bildern.

3. Get Pinterested

Der Blog der Internet Marketing Agentur Rocket-Clicks ist der richtige Ort für aktuelle Nachrichten und Ressourcen rund um Pinterest. Die verschiedenen Autoren geben hier regelmäßig Informationen für private und gewerbliche Nutzung des sozialen Netzwerks.

4. Total Pinterest

Total Pinterest wird von einem internationalen Team aus Online Marketern betrieben. Hier werden Marketing Techniken mit Pinterest behandelt und laufende Entwicklungen beleuchtet.

5. Power of Pinterest

Power of Pinterest wurde erstellt um den Verkauf des gleichnamigen Buches anzukurbeln. Die Autoren, Christi Tasker und Henry Weinacker, bemühen sich trotzdem sehr Pinterest bezogene Informationen zu veröffentlichen und hier finden sich brauchbare Informationen auf dem Weg zum Pinterest Experten.

[box type=“info“ style=“rounded“ border=“full“]Was sind Ihre Lieblings-Blogs Pinterest? Welches würden Sie empfehlen?[/box]

Meta Tags für SEO optimal einsetzen

Meta Tags sind unsichtbare Informationen im Head Bereich einer Webseite und beinahe alle Crawler gängiger Suchmaschinen lesen diese für die weitere Verwendung aus. Deren Bedeutung erkennt man spätestens dann, wenn man sich einmal die Suchergebnisse zu einem bestimmten Begriff ansieht. Denn Suchmaschinen generieren aus dem Title- und dem Description-Tag die angezeigten Snippets in den SERPs, welche einen grundlegenden Einfluss auf das Klickverhalten haben. Da in vielen Blogs, Foren und anderen CMS diese Angaben oft nur rudimentäre Beachtung geschenkt wird möchte ich auf die wichtigsten Meta Tags genauer eingehen, die für die Suchmaschinentoptimierung und auch Affiliate Marketing optimal eingesetzt werden können.

optimale Meta Tags für SEO

Der Content Type Meta-Tag

<meta http-equiv=“Content-Type“ content=“; charset=“ />

Der Title Meta-Tag

<title>Hier kann dein aussagekräftiger Titel stehen – domain.com</title>

Der Titel Tag ist einer der wichtigsten Angaben, denn er ist ein Onpage Faktor und repräsentiert die Seite auf den ersten Blick für den User in den Suchergebnissen. Der Title Meta Tag sollte möglichst ansprechend gestaltet sein, die wichtigsten Keywords und eine Call to Action beinhalten. Dadurch kann man sich von anderen schlecht optimierter Titles abheben und die Klickrate in den SERPs enorm steigern. Die maximal berücksichtigte Länge des Title Meta-Tags beträgt 65 Zeichen, welche möglichst eingehalten werden sollten, da sonst der Titel unschön abgeschnitten wird. Wer auf auf einen Brand als Domain setzt oder diese etablieren möchte, kann zusätzlich auch noch am Ende des Titles die Domain anfügen.

Der Description Meta-Tag

<meta name=“description“ content=“Hier steht deine sinnvolle Beschreibung der Seite, die dem User einen Vorgeschmack auf den Inhalt liefert.“>

Die Meta Description ist das Aushängeschild der Seite in den SERPs und soll dem User einen ersten Eindruck von den Informationen vermitteln, die er nach dem Klick auf das Snippet erhalten wird. Auch wenn die Description immer mehr an Bedeutung verliert, sollte man sie verwenden um selbst in der Hand zu haben, was in den SERPs angezeigt wird. Die Description sollte ebenfalls wichtige Keywords am Anfang enthalten und nicht länger als 150 Zeichen lang sein, da sie sonst abgeschnitten wird.

Der Keywords Meta-Tag

 <meta name=“keywords“ content=“Keyword A, Keyword B, Keyword C und D“>
Die Meta Keywords waren lange Zeit eine der wichtigsten Onpage Maßnahmen für ein gutes Ranking und deren Gewichtung wurde mit der Zeit stückweise von Google entwertet. Heute sind die angegebenen Keywords mit Abstand das Kriterium mit dem geringsten bis keinem Einfluss. Trotzdem werden sie der Vollständigkeit halber noch gerne angegeben. Wer möchte kann das tun, wer keine Lust dazu hat wird auch keinen Schaden davon haben.

Der Robots Meta-Tag

<meta name=“robots“ content=“index,follow“>

Der Robots Meta Tag kann mit verschiedenen Content Elementen angegeben werden: index, noindex, follow und nofollow. Je nachdem um welchen Seiteninhalt es sich handelt und sollte man hier eine entsprechende Angabe treffen. Der Wert „index,follow“ ist für alle Seiten interessant, mit denen man in den Suchergebnissen erscheinen möchte und deren Links gefolgt werden soll. Ein Beispiel dafür wären alle Inhalts- oder Produktseiten. Der Wert „noindex, follow“ ist für alle Seiten interessant, welche nicht nicht indexiert werden sollen, aber deren Links der Crawler folgen darf. Das können zum Beispiel die Sitemap, Kategorie- oder Tagseiten sein. Der Robots Meta-Tag wird auch gerne im Zusammenhang mit Pagerank Sculpting verwendet um gezielt an eine spezielle Unterseite keine Gewichtung weiter zu geben. Die weiteren Kombinationen und Möglichkeiten der 4 Werte kann man sich vermutlich nun auch schon selbst denken.

Der Language Meta-Tag

<meta name=“language“ content=“en_GB“>

Auch wenn Suchmaschinen Crawler deine Webseite in den meisten Fällen dem richtigen Land zuordnen kann, hilft der Language Meta Tag dabei, wenn man eine Webseite mit mehrsprachigen Inhalten hat. Dieser Tag unterstützt die Suchmaschinen Crawlern dabei die Webseitenbereiche und deren Inhalte dem richtigen Land zuzuordnen. Besonders nützlich ist der Language Meta Tag auch dann, wenn man unter einer Domain mehrsprachige Inhalte veröffentlicht und keine echtes mehrsprachiges Frontend zur Verfügung stellt. Denn dann erfolgt eine Indexierung der Inhalte nach Sprache und Land im Meta Tag.

Der Canonical Tag

<link rel=“canonical“ href=“http://www.ihreseite.de/produkte.html“ />

Der Canonical Tag ist ein Werkzeug um Duplikate Content zu vermeiden, sofern er richtig eingesetzt wird. Damit lässt sich bestimmen welche URL für Suchmaschinen gewertet werden soll und sollte bei so manchem Problem Abhilfe schaffen. Daher sollte man den Canonical Tag einsetzen, wenn eine Domain sowohl mit als auch ohne www erreichbar ist, Inhalte bei der Internationalisierung auf unterschiedlichen Ebenen doppelt verwendet werden, der gleiche Inhalt unter zwei verschiedenen URLs aufrufbar ist, URLs mit Trackingparametern indexiert werden oder wenn Kategorie- oder Tagseiten verfügbar sind. Der Canonical Tag ist aber nicht nur ein sinnvolles Werkzeug um doppelte Inhalte zu vermeiden, sondern er kann auch als Alternative zum 301 Redirect verwendet werden und Linkpower weiter vererben.

Rich Snippets

Bei Rich Snippets handelt es sich um keine tatsächlichen Meta Daten, sondern vielmehr um die wenigen Zeilen Text welche man immer häufiger in den Suchergebnisseiten unter dem Title vorfindet. Durch diese Zusatzinformationen, wie zum Beispiel Produktbewertungen in Form von Sternen oder die Anzahl der Bewertungen, soll der Betrachter Zusatzinformationen zur Seite bzw. dem Produkt erhalten und eine bessere Abschätzung der Relevanz dadurch bekommen. Rich Snippets können mit Microdaten, Microformaten oder RDFa dem Snippet hinzugefügt werden. Eine detaillierte Beschreibung über die Umsetzung ist hier zu finden.

Der Author Tag

<a href=“http://www.gplus.to/florianhiess“ rel=““author“></a> oder <a href=“http://www.gplus.to/florianhiess“ rel=“me“></a>

Bei der Verwendung dieser Link Attribute sorgt man dafür, dass für seine Inhalte im Web das Google+ Profilbild zusätzlich in den SERP Snippets erscheint. Dazu muss auf der Seite idealerweise in einer Autorenbox am Ende des Artikels auf das eigene Google+ Profil verlinkt werden. Anschließend muss man zur Verifizierung zu seinem Google+ Profil einen Backlink zur Seite an der man mitwirkt hinzufügen und öffentlich verfügbar machen. Der Author Tag hat vor allem dann Sinn, wenn man sich mit seinen Suchergebnissen von den anderen abheben möchte und viele Gastartikel schreibt. Es wird auch gemunkelt, dass Google an einem geheimen Author Rank arbeitet , welcher den Trust beeinflusst und in Zukunft auch in Rankings mit einfließen kann.

Der Stylesheet Tag

<link rel=”stylesheet” href=”style.css” type=”text/css”/>

Für einen sauberen Quellcode sollte man Style und Daten soweit wie möglich trennen, damit dieser nicht unnötig aufgeblasen wird. Um dem Client trotzdem die korrekte Website anzuzeigen muss man das Stylesheet Tag setzen und dort den Pfad zur Location am Server der style.css angeben. Den Rest erledigt der Browser beim Aufruf der Seite durch den Besucher.

Probleme mit Meta Tags

Codierungsfehler: Eine falsche Codierung der Meta Tags ist ein klassischer Fehler, der durch invaliden Code zu Indexierungsproblemen führen kann. Daher empfiehlt sich eine regelmäßige Validierung, sobald man Veränderungen auf einer Seite durchgeführt hat.

Duplicate Meta Tags: Eine relativ häufiger Fehler beim Einsatz von Meta Tags ist die Mehrmalige Verwendung der gleichen Angaben für verschiedene Unterseiten. Dadurch entstehen Duplikate Meta Tags, welche das Ranking belasten können. Im Idealfall hat jede Unterseite ihre eigenen Meta Daten welche thematisch auf die jeweilige Seite angepasst sind.

Meta Spam: Dieser ist weder von Besuchern noch von Suchmaschinen gerne gesehen, daher sollte man Meta Spam unbedingt vermeiden. Niemanden interessieren aneinandergereihte und durch Komma getrennte Keywords. Um zu überzeugen gilt hier definitiv weniger ist mehr.

Anordnung der Keywords: Um eine bessere Aufmerksamkeit zu bekommen sollten wichtige Keywords möglichst weit vorne in den Meta Tags platziert werden. Keyword sollten demnach also nach Gewichtung und Zusammenhang sortiert werden. Besteht eine Phrase aus mehreren Keywords, so sollten diese genau in ihrer syntaktischen Beziehung dargestellt und nicht getrennt werden.

Sonderzeichen vermeiden: Hier treten immer weniger Probleme auf, um dennoch auf Nummer sicher zu gehen, sollte man auf die Verwendung von Sonderzeichen verzichten. Dies betrifft jedoch nicht generell Sonderzeichen, denn Gängige, wie etwa Trennstriche, Pipes, etc., können ohne weiteres benutzt werden.

falsche Angaben: Je nach Meta Tag kann die Angabe von falschen Daten ein kleineres oder größeres Problem darstellen. Ein Rechtschreibfehler in der Description ist leicht auszubessern und sollte nicht für viel Aufregung sorgen, wo hingegen eine falsche URL im Canonical Tag fatale Auswirkungen auf die gesamte Website haben kann.

Gute Texte schreiben in 5 Schritten

Im Internet gibt es unzählige Guides und Ratgeber zum Verfassen „guter“ Texte. Drücken Sie sich kurz und prägnant aus, vermeiden Sie Wiederholungen und Schachtelsätze… Den meisten Menschen, die als Autoren tätig sind und regelmäßig Texte erstellen, werden diese und ähnliche Ratschläge bekannt vorkommen.

Zwar greifen viele Guides sehr ähnliche Tipps auf, dennoch sind sie stets zwangsweise subjektiv: Der Verfasser eines Guides kann niemals verhindern, dass sein persönlicher Stil mit in den Text einfließt. Auch die Auswahl der angebotenen Ratschläge hängt oft von den individuellen Vorlieben und Erfahrungen des Autors ab. In diesem Artikel wollen wir diesen Aspekt aufgreifen und die „Tipps zum Schreiben guter Texte“ komplett auf die Autorenseite beziehen: Es soll also weniger um das Handwerk des Schreibens gehen, sondern viel mehr um die Rolle des Schreibenden.

Gerade Blogger und Freelancer-Autoren dürften sich angesprochen fühlen, wenn es um das Verfassen hochwertiger Webseitentexte geht. Viele von Ihnen, den Leserinnen und Lesern, betreiben sicherlich auch einen eigenen Blog oder ein anderes Webprojekt. Hier sind also die fünf Tipps: Nicht zum Schreiben, sondern zum Autor-Sein!

gute Texte für Kunden schreiben

1. Textaufträge und Themen mit Bedacht auswählen

Jeder Blogger kennt das Problem, wenn es einen thematischen Engpass gibt und keine passenden Ideen weit und breit in Aussicht sind. In solchen Fällen bestehen zwei Handlungsmöglichkeiten: Entweder Sie bleiben passiv, bis die Schreibblockade vorüber ist, oder Sie blicken bei der Auswahl eines geeigneten Themas über den Tellerrand hinaus und beschäftigt sich mit Themen, die nur „um die Ecke“ mit dem eigentlichen Themenbereich Ihres Blogs zusammenpassen.

Auch Freelancer-Autoren, die beispielsweise für Content-Agenturen im Internet Webseiten-Texte verfassen, befinden sich ab und an in der Situation, dass sie Textaufträge annehmen, deren Themen sie nicht wirklich interessieren – oder noch schlimmer, die ihnen nicht liegen.

Es spielt (fast) keine Rolle, wie gut Sie als Autor sind – sobald Sie über ein Thema schreiben, das Ihnen fremd ist oder Sie nicht interessiert, werden aufmerksame Leser das bemerken. Die Zufriedenheit der Leser kann so ausbleiben, und was noch schlimmer ist: Sie können selbst den Spaß am Schreiben verlieren. Um dauerhaft motiviert und begeistert als Autor für Webseiteninhalte zu arbeiten, sollten die Textaufträge und -themen stets Ihren persönlichen Ansprüchen und Vorlieben entsprechen.

2. Authentizität bewahren

Eng verbunden mit dem ersten Tipp ist auch der zweite: Wenn Sie als Autor auftreten und Ihre Artikel anbieten, wird die Qualität der Texte auf Sie zurückfallen. Dabei haben Sie nicht nur mit einer verschlechterten Reputation zu rechnen, wenn Ihre Texte nicht gut sind – auch wenn Sie einen sprachlich hervorragenden Text abliefern: Wirkt dieser halbherzig und erzwungen, können Ihre Leser nach und nach abwandern. Aus diesem Grund bietet es sich an, über solche Themen zu schreiben, zu denen eine authentische Begeisterung aufgebaut und gezeigt werden kann.

Authentizität und Glaubwürdigkeit werden vom Leser häufig höher gewichtet als die bloßen Schreibfähigkeiten. Natürlich können gut aufbereitete Informationen begeistern, aber erst ein sympathischer Text hat die Fähigkeit, Leser zu packen und zum Weiterlesen zu animieren. Eine authentische persönliche Note kann gerade für Blogger ein effektives Mittel sein, sich aus der Menge hervorzuheben und so seine Leser auch auf einer persönlichen Ebene anzusprechen.

3. Die eigene Weiterentwicklung beachten

Je länger Sie als Blogger oder Webseitentexter tätig sind, desto deutlicher werden Sie die Veränderungen wahrnehmen können, die in Ihrer Arbeit zu bemerken sind. Übung macht den Meister: Jeder, der über einen längeren Zeitraum hinweg Texte veröffentlicht und idealerweise noch konstruktives Feedback von den Lesern bekommt, verbessert sozusagen „zwangsweise“ seine Schreibfähigkeiten.

Aus diesem Grund bietet es sich an, als Autor nicht nur nach vorn zu Blicken und den nächsten Auftrag zu suchen. Auch ein Blick in die Vergangenheit lohnt sich, wenn so die individuelle Entwicklung des eigenen Schreibens nachvollzogen werden kann. Denn dies kann einen enormen Motivationsgewinn bewirken – gerade dann, wenn Sie eine stetige Verbesserung der Textqualität, die damit positivere Resonanz Ihrer Leser und eine gewünschte Suchmaschinenoptimierung erzielen.

Wohin geht die Reise? Durch die Reflektion über die eigene Autorentätigkeit können Sie beispielsweise besser einschätzen, welche Eigenschaften Ihres Schreibens Sie dauerhaft begleitet haben und somit zum persönlichen Schreibrepertoire gehören. Auch können Schwächen aufgedeckt und so in Zukunft effektiver vermieden werden.

4. Offen für Kritik sein

Wer nur für sich selbst schreibt und der Rückmeldung anderer kein Gehör schenkt, kann sich auf Dauer nicht weiterentwickeln und verbessern. Gerade als Autor geht es darum, Inhalte für andere Menschen bereitzustellen. Feedback über die eigene Schreibtätigkeit von anderen einzuholen gehört also mit zu den effektivsten Möglichkeiten, um sich über die Stärken und Schwächen seiner Texte klar zu werden.

Konstruktiv mit negativer Kritik umzugehen ist eine Fähigkeit, die nicht jedem Autor in gleicher Weise liegt: Oft bedarf es Übung, um aus negativen Rückmeldungen wertvolle Anregungen gewinnen zu können. Wann immer Sie aber Ihre Texte der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, bleiben Kritiker (und Nörgler) nicht aus.

Häufig schleichen sich Lieblingsfloskeln oder -wörter ein, die einem selbst nicht auffallen, die sich aber für die Leser schnell abnutzen. Vier Augen sehen hier stets mehr als zwei: Lassen Sie sich die Möglichkeit nicht entgehen, sich auch den Blick von außerhalb darstellen zu lassen!

5. Selbstbewusst mit Kritik umgehen

So wertvoll Kritik aber auch sein kann: Nicht jeder „konstruktive“ Ratschlag sollte ohne Weiteres umgesetzt werden. Kritik ist nur dann ein sinnvolles Hilfsmittel, wenn selbstbewusst mit ihr umgegangen wird.

Behalten Sie stets im Hinterkopf, wie Sie Ihre Texte und somit im Endeffekt auch sich selbst präsentieren wollen. Eine Art „Selbstfindung“, wie im dritten Tipp beschrieben, kann dabei helfen, sinnvolle von unpassender Kritik zu unterscheiden. Setzen Sie die Ratschläge um, die Sie selbst nachvollziehen können: So machen Sie sich einen Namen als Blogger, der selbstbestimmt seine eigene Linie verfolgt, ohne dabei die sprichwörtlichen Scheuklappen aufzusetzen.

Fazit

Jeder Mensch, der Texte verfasst und im Internet öffentlich macht, hat individuelle Vorstellungen davon, was einen lesenswerten und hochwertigen Artikel ausmacht. Zahlreiche Autoren teilen ihre Erfahrungen und Vorstellungen mit anderen, sodass eine Art Konsens darüber besteht, wie gute Texte geschrieben werden. Nie zu vergessen ist dabei aber, dass hinter allen guten Texten Menschen aus Fleisch und Blut stehen, die ihre Kreativität und Individualität in ihre Texte einfließen lassen.

Es handelt sich hierbei um einen Gastartikel, welcher von Content.de zur Verfügung gestellt wurde.